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Spielname:
Senran Kagura Bon Appétit

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
14,99 €

Publisher:
Marvelous AQL

Developer:
Marvelous AQL

Genre:
Musik

Release:
12.11.2014 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Review: Senran Kagura Bon Appétit

Denis Wewetzer, 12.11.2014

2779°

0

Test mögen: Weitersagen:

Es gibt garantiert schon genug Leute, die von der Senran Kagura-Reihe gehört haben. Ob es nun als berühmt oder schon gar berüchtigt gilt, darf allerdings jeder für sich selber entscheiden. Gibt es einfach mal bei Google ein und euch sollte sofort bewusst werden, worum es dabei geht: Brüste Ninjas, natürlich! Weibliche Ninjas. Junge, weibliche Ninjas. Junge, weibliche Ninjas mit einer Oberweite, die Menschen erschlagen könnte. Und was machen solche Ninjas? Kochen natürlich! Zumindest bei Senran Kagura: Bon Appétit und das im Rhythmus der Musik. Klappt die merkwürdige Kombination? Sehen wir uns das mal an.

Kocht das beste Gericht und euch wird ein Wunsch erfüllt
Wenn es eine Sache gibt, mit der die anderen Titel der Reihe überrascht haben, war es eine merkwürdig gute Story. Und auch dieser Teil hat eine solche, auch wenn sie eher sporadisch dabei ist. Ein Kochwettbewerb wird durch den Meister-Ninja und Sushi-Connaisseur Hanzo veranstaltet und als Preis winkt eine besondere Schriftrolle, mit der dem Besitzer jeder Herzenswunsch (also, ein Wunsch) erfüllt werden kann. Das lassen sich die Mädels der Ninja-Schulen natürlich nicht entgehen und jede tritt dem Wettbewerb bei – manchmal nicht ganz mit dem Motiv, dass man sich vorstellen könnte. Hierbei sollte vielleicht erwähnt werden, dass die Texte alle auf Englisch und die Sprachausgabe komplett auf Japanisch ist.

Der Showdown!
Gehen wir gleich mal in den wichtigsten Bestandteil des Spieles herein: Die Kochduelle! (Nein, nicht diese merkwürdige Fernsehserie.) In diesen stehen sich immer zwei der Mädchen gegenüber und versuchen den Veranstalter und gleichzeitig Jury des Kochwettstreits Hanzo zu überzeugen. Nein, nicht mit ihren Kurven, sondern mit Essen. Klassisch, wie es in jedem Rhythmus-Spiel so ist, muss man dafür die richtigen Tasten drücken, sobald das so angezeigt wird. Während man so abrockt, füllt sich eine Leiste am unteren, linken Rand auf. Ist die voll, kann man ein Ninjutsu auslösen, das so lange anhält, wie man seine Kombo nicht versaut. Und während dieses im Gange ist, wird der Punktzahl-Multiplikator in die Höhe getrieben. Also sollte das Ziel sein, immer die perfekte Kombo um damit die höchste Punktzahl zu bekommen. Innovation ist es nicht, aber es funktioniert nunmal.

Was jedoch in den Duellen viel wichtiger ist, sind die drei Runden, aus denen sie bestehen. Die ersten beiden Runden sind lediglich dazu da, die Kontrahentin auszuziehen. Ja, ganz genau. Je nachdem, wessen Gericht Hanzo besser schmeckt, wird die andere im Nachhinein durch den Freudenschrei Hanzos ausgezogen. Im Duell zuerst nur bis auf die Unterwäsche. Schafft man es jedoch, im gesamten Duell zu dominieren, wird die Gegnerin zum Schluss noch komplett bloßgestellt. Und ist damit überraschend okay. Zusätzlich dazu bekommt man aber noch eine kleine Sequenz, in der die Dame in aufreizender Weise auf einem Teller serviert wird. Bon Appétit, wie der Titel schon so großzügig sagt! Mit der letzten Runde kann aber ohnehin noch einiges auf den Kopf gestellt werden, denn nur diese entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Spielen wir Dress-Up
Neben der Story kann man sich auch gerne im Arcade- oder Freien Modus vergnügen. Ich denke, die bedürfen keiner Erklärung und man kann sich ganz gut vorstellen, was damit gemeint ist. Dann gibt es allerdings noch die Umkleidekabine. Je mehr man spielt, desto mehr Kleidungsstücke spielt man im Verlaufe seiner Kochkarriere frei. Und diese kann man nach Jux und Dollerei den jeweiligen Damen zuordnen. Über einfache Schulkleidung und normale Pullover mit Rock bis hin zu hautengen Ganzkörperanzügen ist alles dabei. Und da es das „Ziel“ ist, die Kontrahentin mindestens bis auf die Unterwäsche auszuziehen, ist es nur normal, dass man diese auch selbst auswählen darf. Alle möglichen Farben, Formen und sonst was gibt es dabei. So weit, dass sogar nur die Brustwarzen mit Pflaster bedeckt sind. Schon merkwürdig, da die übliche Zensur, wenn die Mädchen sonst so nackt dastehen sogar mehr verdeckt. Diverse Accessoires gibt es auch noch, die an jede erdenkliche Position platziert werden können. Da ist viel Auswahl vorhanden.

Das ist aber (leider) noch nicht alles, was man in diesem ominösen Raum machen kann. Die Charaktermodelle der Mädchen darf man hierbei auch genau in Augenschein nehmen. Ihr könnt sogar die Vita hochkant halten und das ganze Mädel auf den Bildschirm betrachten. Die so genannten „Specials“, welche die kleinen Bonussequenzen der Damen auf den Tellern darstellen, kann man sich hier auch mal genauer ansehen. Und weil das noch immer nicht genug ist, gibt es die Funktion die Mädchen hierbei noch unsittlich anzufassen. Und sie, ähnlich wie in den Duellen, „anzugreifen“ und damit ihre Klamotten zu zerfetzen. Noch mehr Spaß kommt da wohl nur auf, wenn man die Brüste unabhängig voneinander bewegen kann. Ach ne, warte. Das geht auch. Ach, macht doch was ihr wollt mit den armen Mädchen.

Das höre ich doch nicht zum ersten Mal...
Nun habe ich noch kein anderes Senran Kagura gespielt und bin nicht mit der üblichen Musik in diesen Spielen vertraut. Wenn daraus ein ganzes Spiel gemacht wird, sollte da aber schon irgendetwas gutes laufen. Bis auf zwei oder drei Songs hört man davon allerdings nicht viel. Ansonsten scheinen sich die Entwickler an sehr vielen, bekannten Songs bedient zu haben, die gerne mal Festtagsstimmung verbreiten. Und dann wurden die noch so merkwürdig zusammengemixt um eine bestimmte Länge zu erreichen, sodass da irgendwie gar kein Zusammenhang mehr besteht. Das schlimmste allerdings: Ohne DLC gibt es in der Standard-Version gerade einmal elf Songs. Elf. Das sind so wenige Songs, dass ich nicht einmal eine Zahl benutzen darf und sie ausschreiben muss. Spielt man alle Storys durch (jede Story hat fünf Songs), hört man jeden Song mindestens viermal. Da hätte wesentlich mehr sein müssen. Zugegebenermaßen ist der Preis auch nicht so hoch, weshalb das wohl noch zu verkraften ist.

Schöne Kurven
Okay okay, wenn man Senran Kagura vorgelegt bekommt, sollte nicht nur die Musik stimmen. Die Mädchen sollen ja auch nach irgendetwas aussehen. Und die Charaktermodelle können sich dabei auch sehen lassen, auch wenn ich mich bis heute Frage, warum Brüste in Spielen gerne mal die Schwerkraft ignorieren. Gerade bei einem solchen Fokus darauf. Ein kleines Problem bringen diese „schönen“ Charaktermodelle aber mit sich, was in Verbindung mit der ansehnlichen Hintergrundoptik ebenfalls entsteht: Das Spiel ruckelt hin und wieder. Es ist zugegeben minimal, aber es tritt auf und in einem Rhythmus-Spiel, dass auch Präzision setzt, ist das leider fatal. Sowas sollte und darf eigentlich nicht passieren.



Fazit:
Ob man es nun rauslesen kann oder nicht: Senran Kagura: Bon Appétit ist grundsätzlich kein schlechtes Spiel. Es hat genug schöne Ideen, um tatsächlich interessant zu sein (gerade für Männer mit einem Fokus auf die weibliche Oberweite). Die Story ist, mal wieder, überraschend gut. Humor gibt es dabei auch zu Genüge. Die Grafik kann sich auch sehen lassen und der Sound ist zumindest klar. Das größte Problem ist allerdings, dass es nur elf Songs gibt. Noch einmal, ELF! Das ist und bleibt viel zu wenig. Und die Ruckelpartien zwischendurch helfen da leider auch nicht. Ein Multiplayer wäre eine coole Idee gewesen, die es leider nicht in das Spiel geschafft hat. Um es zusammenzufassen: Freunde von Rhythmusspielen, die sich mit wenigen Songs zufrieden geben und gerne Mädchen dabei zusehen, die sich gegenseitig ausziehen, können hiermit viel Spaß haben. Wer damit nichts anfangen kann, braucht gar nicht erst vorbeizuschauen.

Findet traurige Mädchen nicht sexy: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Marvelous AQL für die freundliche Bereitstellung des Rezensioncodes!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Schöne Ideen, viele Fehler. Fans der Reihe (und Rhythmus-Spiele) können sich freuen, der Rest nicht.

Wertung

SOUND:

7.0

ABWECHSLUNG:

3.0

BYOING!:

9.0
5
von 10

Schöne optische Darstellung

Nette Story…

Drei Schwierigkeitsgrade

Online-Highscorelisten

ELF Songs

…die zu wenig ausmacht

Ruckler zwischendurch

Langweilige Songs

Wenig Modi

Wie werten wir?

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