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Spielname:
Tiny Troopers: Joint Ops

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
6,99 €

Publisher:
Wired Productions

Developer:
Kukouri Mobile Entertainment

Genre:
Action

Release:
26.11.2014 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Tiny Troopers: Joint Ops

Altin Bujupaj, 07.12.2014

2539°

0

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Wie jeden Vita-Spieler bekannt sein sollte, gibt es im PSN nicht nur Konsolenspiele. Manchmal lohnt sich auch eine kulinarische Reise in die Welt von Minispielen oder noch gewagter - Handyspielen. Games wie Twin Blades oder Castlestorm können auch auf dem Handheld durchaus Spaß machen. Und dann gibt es noch Tiny Troopers: Joint Ops.

Kleine Soldaten in einer kleinen Schlacht
Tiny Troopers beginnt mit einem relativ leichten Tutorial. Wie in vielen Shootern oder Militär-Spielen, ist die Story so gut wie kaum existierend. Für ein Spiel mit einer Größe von knapp einem Gigabyte ist das schon fast überraschend. Im Spiel selbst könnt ihr euch zwischen zwei Kampagnen entscheiden: Den normalen Söldner, oder den Spec Ops. Beide unterscheiden sich von der Missionsvielfalt leider so gut wie gar nicht. In den meisten Fällen müsst ihr alle namenlosen Gegner oder Geschütze in einem Areal ausschalten oder Geiseln befreien. In anderen Missionen, müsst ihr euch beispielsweise in einem AFV (Armored Fighting Vehicle) mit Maschinengewehr bewaffnet durch ein Level schießen. Also auch nichts, was man bisher noch nie in dem Shooter-Genre gesehen hat.

Wenn die Steuerung Daumenwrestling ähnelt
Das Spiel selbst wird aus der Vogelperspektive dargestellt und weil die Vita sowohl Dual-Analog Steuerung als auch Touchelemente hat, kamen die Entwickler auf die brilliante Idee, beide ein wenig zu benutzen. Während sich die Touchsteuerung nicht für das reaktionsfreudige Gameplay eignet, besitzt die Analog-Steuerung nur die Hälfte aller ausführbaren Befehle. Als Resultat fand ich mich in einen Dilemma zwischen rechter und linker Hand und muss eingestehen, dass es nach einer Weile schon fast schmerzhaft wurde. Die Steuerung wird vor allem erst dann zum Problem, wenn ihr euch schwereren Missionen stellen müsst, in welchen ihr oftmals von vielen Feinden flankiert werdet. Um noch mehr Salz in die Wunde zu streuen, können eure Söldner, die per Militärrang aufleveln, sogar permanent sterben. Durch das Bezahlen von Medaillen kann diesem vorgebeugt werden, doch findet sich der Spieler oft in Missionen, welche sogar das Prinzip von Trial and Error verkörperlichen und nicht selten auch den Tod eurer langtrainierten Charaktere hervorrufen können. Vor allem muss sich der Spieler dabei vor Minen und Panzern hüten, denn diese können, wenn sie treffen oder draufgetreten werden, euren Soldaten direkt ausschalten. Damit euer Soldat auch auf Vordermann kommt, könnt ihr beispielsweise die Schusskraft, Reichweite und Effizienz eurer Waffe oder die Bewegungsgeschwindigkeit des Soldaten per Upgrade verbessern. Die Upgrades selbst kosten jeweils Punkte, welche während einer Mission für jeden getöteten Gegner vergeben werden und wenn der Spieler während seiner Mordserie nicht verletzt wird, kann dieser Score bis an das vierfache steigen. Eine sehr nützliche Funktion ist zudem, dass der Spieler während einiger Missionen in der Lage ist auch Heuerlinge mit diesen Punkten zu erwerben. Diese besitzen verschiedene Jobs wie Grenadier, Sanitäter oder Kommando und können in sehr schweren Einsätzen sehr hilfreich sein.

Die vielen Sünden, die ein Soldat mit sich trägt
Tiny Troopers bietet durch seinen Umfang einiges an Spielzeit: Mit mehr als 40 Missionen auf drei wählbaren Schwierigkeitsgraden gibt es durchaus einiges zu tun. Auch spezielle Modi wie der Zombie Survival Modus sind in Tiny Troopers zu finden und dieser macht ehrlich gesagt auch durchaus Spaß. Leider gibt es jedoch viele andere Probleme mit denen Tiny Troopers zu kämpfen hat. Zum einen werden eure Soldaten per Zufall generiert. In einem Spiel, wo ein Charakter permanent sterben könnte, wäre es doch super wenn man diesen erstmal etwas gestalten könnte oder diesem Charakter etwas mehr... Charakter gegeben wird. Aber in Tiny Troopers ist mir das eine Mal ein Jack gestorben und ich wusste nur, dass er ein Bart besaß. Andere Spiele wie Fire Emblem sind reich an Charakteren mit einer Hintergrundgeschichte und auch einer Motivation sich überhaupt in eine Rüstung zu quetschen. Tiny Troopers besitzt ebenfalls solche Charaktere, doch erscheinen diese nur während der Cutscenes und nie im Spiel selbst. Wäre es dann nur schöner, wenn es mehr Cutscenes im Spiel gäbe. Die Grafik ist eher mäßig und viele Umgebungen fühlen sich sehr monoton und leblos an. Die Musik ist fast nicht existent, allerdings sind die Stimmen in den Cutscenes durchaus gelungen. Auch von einem Multiplayer fehlt jede Spur und mit Ausnahme vom Zombie Survival, gibt es nicht viel was den Wiederspielwert von Tiny Troopers hochkurbelt.

Fazit:
Tiny Troopers: Joint Ops macht sich das Leben schwerer als nötig: Während der Inhalt im Grunde genommen passt, scheitert das Gameplay etwas an der zu hakeligen Steuerung. Hier hätte man keine halben Sachen machen sollen! Die Story-Cutscenes sind mit viel Humor und Liebe gestaltet, doch zeigen sich diese nur jährlich im Spiel selbst. Die Missionen können schnell repetitiv wirken und nur durch Zombie Survival bekommt das Spiel noch mehr Wiederspielwert. Die eigenen Soldaten haben nur durch ihren Namen etwas an Charakter, doch können diese nicht gestaltet werden, da sie per Zufall generiert werden. Wer Lust auf einen etwas leichtherzigen Shooter hat, sollte nur im schwertsten Falle auf Tiny Troopers zugreifen. Ansonsten gibt es noch Age of Zombies, welches keine Probleme mit der Steuerung hat.

Muss mal wieder Commandos 2 spielen - Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Spaßiger Shooter mit einer zu umständlichen Steuerung

Wertung

Unterhaltsames Spielkonzept...

Eine große Anzahl an Missionen...

Zombie Survival

...welchen eine ordentliche Steuerung fehlt

...welche leicht repetitiv wirken können

enttäuschende Grafik und Musik

Keiner der eigenen Charaktere ist storytechnisch von Bedeutung

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