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Spielname:
Rock Boshers DX: Director's Cut

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
5,49 €

Publisher:
Tikipod

Developer:
Tikipod

Genre:
Action

Release:
10.12.2014 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Rock Boshers DX: Director's Cut

Kurztest: Rock Boshers DX: Director's Cut

Denis Wewetzer, 31.12.2014

1939°

0

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Früher war alles besser. Ein sehr beliebter Spruch, gerade bei älteren Menschen, die sich die „gute, alte Zeit“ herbeisehnen. Persönlich gesehen muss ich sagen, dass ich mit meinen 22 Jahren vermutlich zu jung für solche Sätze bin. Was Videospiele anbelangt bin ich der Meinung, dass die Fortschritte uns sehr gut getan haben. Aber dennoch gibt es diverse Entwickler, die gerne mal Titel im Retro-Look entwickeln. Unter anderem Tikipod, die sich nun daran getan haben, Rock Boshers DX: Director's Cut auf die Vita zu bringen. Schauen wir uns doch einfach mal an, was sich dahinter verbirgt und ob es mit moderneren Spielen mithalten kann.

Die Königin lässt grüßen
Wie es in der Vergangenheit nun mal so üblich ist, war die Technologie damals viel fortgeschrittener. Man sehe sich mal das Jahr 1880 an, wo die Leute es tatsächlich schaffen, zum Mars zu fliegen. Da es sich dabei um ein außergewöhnliches Abenteuer handelt, möchte auch die werte junge Königin Victoria dorthin fliegen, um sich mal zu amüsieren. Das Problem: Bei der Ankunft wird die Besatzung von Außerirdischen gefangen genommen und dazu versklavt, in Minen Steine zu schlagen. Von der untersten Ebene gilt es dann, sich bis nach ganz oben zu kämpfen.

Bosh some rocks. And heads. Mostly heads.
Jeder Level spielt sich vom Prinzip her recht simpel: Es gilt, einen Weg zum Aufzug zu finden, der einen dann wieder weiter nach oben transportiert. Auf diesem Weg können allerdings diverse Gefahren liegen, gegen die sich die junge Königin mit Waffengewalt (lies: Pistole, Maschinenpistole, Raketenwerfer und Laserkanone) in gewohnter Twin-Stick-Shooter-Manier zur Wehr setzen kann. Bis auf die Pistole besitzen diese Waffen allerdings limitierte Munition, weshalb mit den besonderen Werkzeugen sparsam umgegangen werden sollte. Wie es für einen Shooter in Retro-Aufmachung übrigens so üblich ist, kann man lediglich in acht Richtungen schießen, also sollte auch gut gezielt werden. Zudem ist es ratsam, stets die Augen offen zu halten, denn in jedem der insgesamt 24 Level sind drei Snacks versteckt, die die britische Königin nur zu gerne auf dem Weg verspeisen würde.

Hat man eine bestimmte Anzahl an Snacks insgesamt aufgesammelt, werden zudem kleinere Arcade-Games freigespielt, die entweder kleinere Abwandlungen des eigentlichen Spiels darstellen, oder aber sogar andere Spiele (wie zum Beispiel Aqua Kitty vom gleichen Entwickler) imitieren. Zudem können sowohl bei den Arcade-Spielen als auch in den richtigen Leveln die jeweiligen Highscores gespeichert und auf Online-Leaderboards veröffentlicht werden. Der kompetetive Geist freut sich.

Gameplay
Wenn man sich Spiele mit älterem Gameplay ansieht, gibt es immer die Befürchtung, dass dieses den Spielspaß mindern könnte. Hier darf aber aufgeatmet werden: Die Umsetzung der gesamten Steuerung sowie des Spielflusses ist wunderbar gut gelungen und lässt dem geneigten Retro-Fan eigentlich ohne offene Wünsche. Mit den zusätzlichen Ranglisten kommt zudem ein netter, moderner Charme hinzu, der dem Spiel ebenfalls noch einen Kick nach Vorne gibt. So schön kann es klappen.

Technik
Es ist schon beeindruckend. Es gibt wirklich viele Spiele mit Retro-Look, aber kaum eines geht wirklich so weit zurück, was das Aussehen angeht. Nicht einmal richtige Charaktermodelle gibt es im eigentlich Spiel zu sehen und man muss sich damit zurechtfinden, welche Farbe die Figur denn besitzt. Zwar hat das seinen Charme, kann aber schnell mal zu einem Übersichtsverlust führen, da sich die eigene Spielfigur nicht wirklich von den anderen abhebt. Zum einhalten des Retro-Gefühls mussten also deutlich Federn fliegen. Die Musik litt darunter eher weniger, obwohl die schönen, eingängigen Melodien doch zu häufig wiederholt werden.



Fazit:
Wenn es eine Sache gibt, die mich an Rock Boshers DX: Director's Cut stört, dann die Tatsache, dass es einfach kein Spiel für mich ist. Das Gameplay ist super umgesetzt, der Schwierigkeitsgrad ist fordern, aber auch nicht zu schwer und mit den Leaderboards gibt es dieses schöne Gefühl, sich nur noch um ein paar Punkte oder Sekunden verbessern zu wollen. Einziger Abstrich hierbei ist die veraltete Grafik, die leider die Übersicht ab und an zu einem Problem machen kann. Die etwas begrenzte Anzahl an Modi könnte ebenfalls ein paar Spieler abschrecken, wer sich an solchen Sachen nicht stört, kann hier aber als Retro-Freund beherzt zugreifen.

Genießt den britischen Flair im unterirdischen Mars: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Tikipod für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein schönes Retro-Spiel, das leider zu starke Übersichtsprobleme aufweist.

Wertung

Fordernder Schwierigkeitsgrad

Netter Retro-Charme

Schöne Retro-Melodien

Arcade-Games für Abwechslung

Flüssiges Gameplay

Online-Leaderboards

Übersichtsprobleme

Zu wenig Songs

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