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Spielname:
Joe Danger 2: The Movie

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Hello Games

Developer:
Hello Games

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
14.01.2015 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Joe Danger 2: The Movie

Denis Wewetzer, 25.01.2015

1760°

0

Test mögen: Weitersagen:

Wenn es sich um einen Titel handelt, der als Nachfolger eines vorangegangen Spiels gedacht ist, kann man sich schon denken, dass bereits der erste Teil recht erfolgreich gewesen sein muss. So auch geschehen bei Joe Danger, sodass wir nun Joe Danger 2: The Movie in unserer Vita gespeichert haben und die irrwitzigen Aktionen des namensgebenden Stuntmans Joe Danger noch einmal erleben dürfen. Wird er vom Fluch des schlimmen, zweiten Teils erfasst, oder kann sich auch der Nachfolger sehen lassen?

Lass' uns einen Film drehen, baby!
Nachdem sich unser knollnasiger Freund mit seinen Stunts berühmt gemacht hat, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis er auf der großen Leinwand erscheinen soll. Und somit wird er für insgesamt sechs Filme engagiert, die allesamt mehrere Level aufweisen und hier natürlich, wie aus dem Vorgänger bereits bekannt, mit der ein oder anderen Herausforderung aufwarten. Abgesehen davon gibt es allerdings auch noch die so genannte "Ultra-Hard Preview", die Kenner des ersten Teils auch noch kennen sollten, einen Edit-Mode und verschiedene Cups. Aber darauf kommen wir später nochmal zurück.

Ob mit Motorrad, Lore oder Jet-Pack
Gründsätzlich gesehen ist es bei diesem Spiel lediglich die Aufgabe, von der linken Seite, zur rechten Seite zu gelangen. Um dies zu bewerkstelligen, werden Joe im Verlaufe der Level verschiedenste Vehikel zur Verfügung gestellt. Sei es nun das schlichte Motorrad, ein Paar Skier, eine Lore oder auch das schöne Jet-Pack. Großzügig von den Entwickler allerdings, dass sich diese, abgesehen vom Jet-Pack, nicht wirklich unterscheiden und man nicht ständig neue Steuerungsmöglichkeiten lernen muss. Aber natürlich wäre ein einfacher Ritt ins Ziel zu leicht, also gibt es auf dem Weg Hindernisse, die "überwunden" werden müssen. Ob nun Handgranaten, ein schlichter Pfosten oder ein kleiner Parcours, es werden einem genug Hindernisse in den Weg gestellt, um es nicht zu einfach werden zu lassen.

Aber auch DAS wäre vermutlich noch viel zu leicht. Deswegen können auf dem Weg noch zusätzliche Herausforderungen abgeschlossen werden, mit denen weitere Sterne verdient werden können. Darünter fällt das Aufsammeln der Buchstaben D-A-N-G-E-R während der Reise ins Ziel, oder auch das Abschließen bestimmter Strecken des Levels in niedrigen Zeiten. Die Entwickler sind recht kreativ geworden, wenn es um diese Extra-Herausforderungen geht und diese erhöhen noch einmal den Wiederspielwert der Level. Noch dazu kommt die so genannte Profi-Medaille, welche man bekommt, sobald alle Sterne-Herausforderungen eines Levels in einem Lauf abgeschlossen worden sind. Perfektionisten aufgepasst, hier hat man was zu tun!

Joe Danger ist langweilig, ich will lieber den Bären
Diese Profi-Medaillen sind zusätzlich nicht nur zur Zier, sondern schalten weitere Charaktere frei, mit denen die Level im Anschluss gespielt werden können. Diese unterscheiden sich von der Spielweise zwar nicht besonders, sind aber ein netter Bonus. Genau das gleiche gilt für den Edit-Modus. In diesem ist man in der Lage, eigene Level zu kreieren. Genau wie im ersten Teil haben die Entwickler hier allerdings den kleinen Fehler gemacht, keine Online-Anbindungen hierbei auszunutzen. Dies ist besonders ärgerlich, da die PC-Version diese beinhaltet und es im Spiel selbst steht, dass dies möglich sei. Es kann allerdings in dieser Version nicht vollbracht werden. In dem Fall muss man eben seine eigene Kreativität spielen lassen.

Gerade mit den vorher angesprochenen Cups zeigen die Entwickler aber selbst bereits, dass sie äußerst kreativ waren. Diese bieten noch weitere Herausforderungen, wie das Bewältigen einer Strecke auf einem Einrad. Klingt vorab nicht wild, aber der zusätzliche Aspekt der Balance macht dies bereits zu keinem leichten Unterfangen. Manchmal ist es aber auch nur Schabernack, wie das Bowlen eines Strikes, indem man sich selbst in die Pins katapultiert.

Gameplay
Wie anfänglich beschrieben, ist das grundlegende Prinzip des Spiels wirklich sehr einfach dargelegt. Was einem aber gerade die schwereren Level zeigen wollen ist, dass diese einfachen Prinzipien unglaublich schwer gemacht werden können, ohne hierbei unfair zu wirken. Trotz des erhöhten Schwierigkeitsgrades bleibt das Spiel stehts fair und wenn man es schafft ein wenig an der eigenen Reaktionsfähigkeit zu arbeiten, kann jede Herausforderung gemeistert werden. Die eingängige Steuerung hilft dabei, die recht schlicht gehalten ist und vielleicht gerade deswegen äußerst gut funktioniert.

Technik
Wenn es zu einem zweiten Teil kommt, möchte man vielleicht meinen, dass auch im Rahmen der Technik ein wenig geschraubt wird. Wenn man sich nun Joe Danger 2 ansieht und kurz vorher noch ein wenig den ersten Teil gedaddelt hat, fällt auf, dass sich hier nicht viel getan hat. Musste aber auch nicht, der erste Teil wusste mit seinem Comic-Look bereits zu überzeugen und diverse "Filmeffekte" verschönern den Gesamteindruck noch ein wenig. Zu schade, dass dies nicht von der Musik gesagt werden kann, die mehr oder minder so weit in den Hintergrund gerückt wird, dass sie fast belanglos erscheint. Außerdem geben die Hintergründe noch immer nur ein paar verschiedene Designs daher, sodass es hier häufiger zu Wiederholungen kommt.



Fazit:
Was bei dem einen Teil schief läuft, kann im zweiten gerade gebogen werden. Es gibt diverse Franchises, die dieses Unterfangen den Kragen gekostet haben. Hello Games macht es allerdings richtig, reproduziert vom Gameplay her den ersten Teil und setzt noch eine Schippe drauf. Die Level sind herausfordernd, aber stets fair. Die Grafik kann sich weiterhin sehen lassen, trotz der Wiederholungen im Hintergrundesign. Ein großes Manko bleibt aber, dass die selbst erstellten Level nicht online geteilt werden können. Wäre das geändert worden, hätten wir hier einen Hit für's kleine Geld!

Reicht seine Berufung als "Alltags-Stuntman": Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Hello Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Der erste Teil noch einmal etwas anders: Ein gelungener Nachfolger, der nur nicht genug anders macht.

Wertung

Edit-Modus...

Ordentliche Herausforderung

Saubere Optik

Viel für Perfektionisten

Online-Leaderboards

...ohne Share-Funktion

belangloses Hintergrundgedudel

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