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Spielname:
htoL#NiQ: The Firefly Diary

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
NIS America

Developer:
Nippon Ichi Software

Genre:
Denkspiel

Release:
04.03.2015 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Kurztest: htoL#NiQ: The Firefly Diary

Lisa Spitzer, 04.03.2015

2490°

0

Test mögen: Weitersagen:

Für alle, die den komplizierten Namen dieses Spiels richtig aussprechen wollen, hier das Video mit der Erklärung zur richtigen Aussprache. Alle, die lieber wissen wollen, was sich hinter dem Titel htoL#NiQ: The Firefly Diary von Nippon Ichi Software verbirgt, sollten jetzt weiterlesen!

Wer bin ich?
Statt eines Intros erwartet den Spieler unmittelbar nach dem ersten Starten eine beunruhigende Szene: ein kleines Mädchen erwacht mitten in einer Ruine. Die Kleine heißt Mion und kann sich augenscheinlich an nichts erinnern. Natürlich ist sie deswegen total verängstigt, beruhigt sich aber beim Anblick von Lumen, einem Glühwürmchen. Nicht nur das: Sie folgt diesem auch, egal wohin! So ist es im Folgenden die Aufgabe des Spielers, das Glühwürmchen per Touchscreen zu steuern und so auch Mion von einem Fleck zum anderen – und hoffentlich auch aus der Ruine heraus! – zu führen. Dabei stellen sich dem Mädchen nicht wenige Hindernisse in den Weg: Nicht nur Leitern und Abhänge müssen überwunden werden, sondern auch Monster! Ja, ihr habt richtig gelesen, in der Ruine treiben sich viele Schattenwesen herum, welche die Kleine zum Fressen gern haben. Glücklicherweise treffen wir nicht bald nach Beginn der Reise auf ein zweites Glühwürmchen, Umbra, mit dessen Hilfe wir ebenfalls in die Schattenwelt eintreten können.

Dieses zweite Glühwürmchen steuern wir mit dem Rückseitentouchpad. Per Doppelklick können wir zwischen beiden Welten wechseln, was zu Beginn sehr umständlich wirkt, doch man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Und wem das gar nicht passt, der kann die Steuerung so verändern, dass er auch nur einen Button zum Wechseln drücken muss. Oder man spielt direkt das ganze Spiel mit den Tasten! Da gibt es also für jeden die passende Möglichkeit.

Schattenwelt?
Jetzt, da wir wissen, wie wir zwischen den Welten wechseln können, bleibt natürlich die Frage: Was genau bringt uns das? Es läuft so: Mit Lumen steuern wir unsere kleine Heldin durch die Ruine und können sie auch mit verschiedenen Objekten interagieren lassen. Beispielsweise kann sie so Boxen bewegen oder Schalter umlegen. Mehr Möglichkeiten kommen in der Schattenwelt hinzu, in welcher Mion jedoch nicht bewegt wird. Stattdessen fliegen wir nur mit Umbra umher und suchen nach Objekten, die sich beeinflussen lassen. So kann man beispielsweise eine ganze Decke zum Einsturz bringen und auf ein Monster fallen lassen. Auch die Schalter können wir auf diese Weise umlegen und so weiter. Zuerst wirkt es noch befremdlich, dass Umbra sich wirklich nur über Schatten fortbewegen kann. So müssen wir manchmal Umwege gehen, um zu einem gewünschten Objekt zu gelangen. Praktisch ist immerhin, dass die beeinflussbaren Objekte mit einem Highlight belegt sind. Manchmal sind sie wirklich sehr versteckt und man würde sie sonst gar nicht finden.

Oh … sie ist schon wieder gestorben
Im Allgemeinen ist das Spiel schon sehr schnell ziemlich hart. Nicht, weil es so temporeich wäre – ganz im Gegenteil, eigentlich ist es sehr langsam, da Mion sich natürlich nicht so schnell fortbewegen kann. Jedoch sind die Rätsel, die man zum Weiterkommen lösen muss, teilweise sehr kompliziert und Mion stirbt ziemlich oft, bis man es endlich herausbekommt. Nicht selten irrt man durch die Schattenwelt und sucht im Dunkel einfach nach irgendeinem hervorgehobenen Objekt oder man verläuft sich in einem Leiterlabyrinth und irrt zwei Mal durch die komplette Stage, bis man endlich zum Ziel gefunden hat. Das ist teilweise recht demotivierend, auch wenn man immerhin viele Speicherpunkte hat, sodass man nie allzu viel wiederholen muss. Ein nettes Plus hingegen sind die Erinnerungsfragmente, die man überall finden kann. Erhält man so eines, sieht man eine kurze Szene aus Mions Leben und kann sich so mehr und mehr zusammenreimen.

Schatten über Schatten
Die Grafik ist mit das Beste am Spiel. Der Comic-Stil an sich überzeugt und auch das Charakter-Design von Mion ist gut gelungen. Das Besondere sind hierbei die Schatten, welche im Spiel natürlich im Mittelpunkt stehen. Je nachdem, wohin man mit Lumen fliegt, verändern sich die Schattenwürfe, und die beiden Hörner, die Mion besitzt, werden so auch besonders zur Geltung gebracht. Das Ganze wirkt sehr lebendig und schön, jedoch natürlich auch sehr düster. Die Schattenwelt hat nicht so viele Details, sondern besteht aus einem einfarbigen, dunklen Hintergrund und den schemenhaften Schatten der Umgebung. In beiden Welten scheint alles beinahe zu flackern, wodurch die Stimmung komplettiert wird. Die Musik an sich passt auch, denn es handelt sich um langsame, stetige und düstere Klänge, welche durch die Geräusche der Umwelt ergänzt werden. Nervig ist hierbei das Geräusch von Lumen, denn dieses ist im Vergleich sehr laut und omnipräsent.



Fazit:
htoL#NiQ: The Firefly Diary ist ein ansehnliches Spiel, welches die Hauptelemente 'Schatten' und 'Licht' gekonnt in Szene setzt. Es erfordert sehr viel Nachdenken und Probieren und ist teilweise recht hart und beinahe demotivierend. Doch das kann man natürlich auch als Herausforderung sehen. Für Tempofreunde ist es eher nichts, doch wenn man auch für langsamere Spiele offen ist, kann man sich von den zwei Welten überzeugen lassen. Und der Retter für unsere kleine Freundin sein. Alles in Allem würde ich es als mittelgut bezeichnen – es ist kein Kracher, doch ein ordentliches Denkspiel.

Hätte gerne eine Taschenlampe: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Nippon Ichi Software für die freundliche Bereitstellung des Rezensioncodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Recht schweres Denkspiel, dessen Grafik überzeugen kann.

Wertung

Anpassbare Steuerung…

Schatten gekonnt in Szene gesetzt

Fordernd

...aber teilweise hakelig

Teilweise sehr hart und demotivierend

Geräusch von Lumen nervig

Langsamer Spielfluss

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