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Spielname:
OlliOlli 2: Welcome To Olliwood

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Roll7

Developer:
Roll7

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
04.03.2015 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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OlliOlli 2: Welcome To Olliwood

Kurztest: OlliOlli 2: Welcome To Olliwood

Adriano D'Adamo, 07.03.2015

1926°

3

Test mögen: Weitersagen:

Wisst ihr, wenn man eine Review über ein Spiel schreibt, sollte man versuchen, den Leser von eben jenem Spiel zu überzeugen. Okay, nicht so wirklich. Aber zumindest von unserer Meinung dazu. Besonders wenn es eine Fortsetzung ist, sollte man eine Verbindung zum vorherigen Teil herstellen. Da ist aber ein kleines Problem: Ich hab den ersten Teil von OlliOlli nie gespielt. Demnach wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Ich dachte mir: Ein netter, kleiner Skateboard-Plattformer für zwischendurch. OlliOlli2: Welcome to Olliwood ist alles, aber ganz sicher nicht ein kleiner, netter Skateboard-Plattformer für zwischendurch. Wieso das so ist, erfahrt ihr hier.

The tragedy behind the comedy
Bevor ihr euch auf die Piste wagt, müsst ihr durch das Tutorial. Hier lernt ihr die Grundlagen. Wie man Tricks macht, wie man grindet, etc.. Doch bevor wir zur Steuerung kommen, muss ich auf etwas wichtigeres hinweisen. Wie oben schon erwähnt, dachte ich, OlliOlli 2 wäre ein nettes, kleines Spiel. Wie konnte ich nur so falsch liegen? Im Spiel fällt ihr oft hin, was gleich bedeutend mit sterben ist. Pro Piste bin ich mindestens 20 mal „gestorben“. Also macht euch auf viele Frustmomente gefasst. Doch genau hier treten die ungewollten Helden des Spieles auf: Die Sturzanimationen. Obwohl man eigentlich wütend sein sollte, weil man wieder von Neuen anfangen muss, muss man lachen, weil man mehrere Meter weit stolpert, verbrennt, einen Abgrund runter stürzt oder sich jeden einzelnen Knochen im Körper bricht.

How to skateboard
Zu Beginn des Spiels wirkt die Steuerung sehr einfach und simpel. Das ist sie auch. Es wird erst kompliziert wenn man versucht, mehrere Combos hintereinander durchzuführen. Doch wie steuert man seinen Skater? Die wichtigsten Tasten sind die X-Taste und der linke Analogstick. Ich beschreibe euch mal den normalen Ablauf: Zuerst beschleunigt ihr mit der X-Taste; je nach dem in welche Richtung ihr den linken Analogstick dreht, wird ein anderer Trick ausgeführt und mit der X-Taste landet man. Dabei muss man aber ein paar Sachen beachten. Die Auswahl an Tricks die man machen kann ist nicht groß, sie ist riesig. Knapp 100 Tricks und Grinds beinhaltet die Trickpedia (eine Auflistung aller Tricks). Gleich nach der Ausführung folgt die Landung. Diese erfolgt via X-Taste. Je näher ihr am Boden seid und sie betätigt, desto mehr Punkte erhaltet ihr. So ist es schon mal möglich, dass man ein paar gute Tricks macht, aber die Landung vergeigt. Das bedeutet keine oder wenig Punkte. Aber es geht auch anders. Es ist nämlich auch möglich, mit einer einzigen Combo 50.000 Punkte zu bekommen. Zum Vergleich: Ein normaler Trick und eine gute Landung bringen nur 2.000 Punkte.

Welcome to Olliwood, the wild west and the Carnival of the Dead
OlliOlli 2 punktet auf jeden Fall mit seinem Design. Zur Wahl stehen 5 Level mit je 10 Pisten. Jede der Pisten ist anders designt und hat immer ans Thema des Levels angepasste Kulissen. So gibt es neben den Hollywood Pisten, die Azteken-, wilder Westen-, Carnival of the Dead- und die Titan Sky-Piste. Neben den großartig designten Pisten, die man bewundern kann, kann man sie auch noch erkunden. OlliOlli 2 ist kein normaler von-links-nach-rechts-Skate-Plattformer. In mehreren, jedoch nicht allen, Pisten gibt es geheime oder zweit-Wege, die erkundet werden wollen.

What does it sound like?
Neben dem Design hat OlliOlli 2 einen großen Pluspunkt: Den Soundtrack. Während bei anderen Spielen ein ganz gewöhnlicher Soundtrack herhalten muss, hat OlliOlli 2 etwas ganz besonderes auf die Beine bzw. aufs Bord gestellt. Ich muss zugeben, dass ich mich ab und zu dabei erwischt habe wie ich das eigentliche Spiel vergessen habe und nur dem momentanen Lied zugehört hab. Mal schnell, mal langsam, mal irgendwas in der Mitte. Doch auch alles andere hört man. Das Rollen der Räder, das Jubeln der Fans und jeden einzelnen Sturz.

Anything else?
Was gibt es sonst so zu tun wenn man die Karriere beendet hat? Pro Piste gibt es fünf Herausforderungen, die man absolvieren muss, um den „teuflischen RAD-Mode“ freizuschalten. Als ob das Spiel nicht so schon schwer genug ist. Es gibt auch noch den Spot-Mode. Dieser ist ein Wettkampf-Modus, aber nicht im direkten Sinn. So habt ihr nur eine Combo, die ihr machen dürft und am Ende werden die Punkte in die Bestenliste eingetragen. Neben den Herausforderungen in der Karriere gibt es noch die Skatepark-Herausforderung, wie zum Beispiel einen perfekten Grind schaffen, und die Alltagstricks, die eigentlich das selbe sind, wie der Spot-Mode. Sowohl der Spot-Mode, als auch die Alltagstricks verfügen über eine Online-Komponente, damit ihr euch mit allen anderen Spielern auf der Welt vergleichen könnt.



Fazit:
OlliOlli 2: Welcome to Olliwood ist schwer. Spaßig, aber schwer. Egal wie oft man hinfällt, man steht auf und schafft das Level, nur um zu sagen, dass man sich nicht vom Spiel hat unter kriegen lassen. Natürlich hat es einen tollen Soundtrack und Design, doch die Tatsache, dass man nicht aufgeben will, ist der Hauptgrund es zu spielen. Ein Spiel wie OlliOlli 2 habe ich nicht erwartet, doch ich war positiv überrascht und mit jedem (auch noch so witzigen) Sturz wächst die Lust auf mehr.

Verbindet ab sofort Skateboards mit Schmerzen: Adriano D'Adamo für PlanetVita.de

Vielen Dank an Roll7 für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes.

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein spaßiger Skateboard-Plattformer, der in jeder Hinsicht eine Schippe auf auf seinen Vorgänger drauflegt.

Wertung

fordernd...

schnelles und flüssiges Gameplay

tolles Design

stimmiger Soundtrack

viel zu erkunden und freizuschalten

...an manchen Stellen zu fordernd

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3 Kommentare