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Spielname:
Söldner-X 2: Final Prototype

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Eastasiasoft

Developer:
SideQuest Studios

Genre:
Shoot em up

Release:
18.03.2015 (erschienen)

Multiplayer:
1

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Söldner-X 2: Final Prototype

Kurztest: Söldner-X 2: Final Prototype

Lisa Spitzer, 12.04.2015

2034°

0

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Action und der Weltraum scheinen heute zusammenzugehören wie die Faust auf’s Auge. Daran sind nicht nur die vielen bekannten Filme (mit Laserschwertern und riesigen Raumschiffen) beteiligt, sondern auch das ein oder andere Videospiel, welches seinen Platz in den Reihen der Spiele-Geschichte findet. Und in diese Reihe ordnet sich nun ein neues Shoot’em Up ein, nämlich Söldner-X 2: Final Prototype. Ob das Spiel aus dem Hause Eastasiasoft allerdings auch etwas taugt, werden wir im Folgenden herausfinden!

Auf in’s Gefecht!
Obwohl statt des Intros jedes Mal, wenn man das Spiel öffnet, die Hintergrundgeschichte gezeigt wird, wird der Spieler dennoch ziemlich ins Geschehen hineingeworfen. Nachdem der Söldner-X Prototyp schon in den „Viren-Kriegen“ eingesetzt wurde, wird er nun zwanzig Jahre später noch einmal benötigt, denn der Frieden hat nicht lange gewährt. Der Planeten-Union stehen nunmehr Splittergruppen entgegen. Eine davon sind die D’Aarg, welche sich ihre technologische Überlegenheit zunutze machen und so andere Systeme erobern wollen. Deswegen werden neue Söldner-X-Einheiten gebaut, welche die D’Aarg entmachten und ihre Anführer töten sollen.

Das gestaltet sich im Folgenden dann so, dass der Spieler sich eins von mehreren Schiffen aussuchen kann (zunächst sind nur zwei verfügbar) und mit denen in guter alter Shoot’em Up-Manier gegen die Feinde antritt. Genauer fliegt man sozusagen von links, die Gegner kommen von rechts, und man soll so viele wie möglich von ihnen vernichten. Ab und an stellen sich einem auch Bosse entgegen. Um diese überwältigen zu können, hat der Spieler drei Waffen zur Auswahl – zwei davon standardmäßig, die dritte durch Boni, welche immer wieder durch das Bild schwirren. Die Boni sind sehr vielfältig und gerade deswegen am Anfang sehr komplex. In den immer mal wieder auftauchenden Tutorials wird zwar viel erklärt, doch so ganz versteht man vieles dennoch nicht. Dafür kommt man allerdings trotzdem gut ins Spiel rein, welches so schwer auch gar nicht ist: Steuerung und vor allem Ausweichen durch die Pfeiltasten oder den Joystick; Wechseln der Waffen mit den Schultertasten; Schießen mit X; und ab und an noch eine Starke Boni-Attacke mit der Kreis-Taste, welche die gesamten Gegner vom Feld wischt. Insgesamt kann man sagen, dass die Steuerung gut funktioniert.

Pew, pew, pew
Da die Waffen teilweise auch eine recht große Reichweite haben, ist das Spiel zeitweilig etwas sehr einfach und einseitig, doch durch die vielen Schüsse, die von beiden Seiten kommen, geht es auch ordentlich ab – Action kommt da nicht zu kurz. Und die ganze Zeit einfach durchschießen sollte man auch nicht, denn so verbraucht man die Waffenenergie (trotzdem kann man aber sehr lange einfach herumschießen). Tempo kommt zusätzlich durch den Hintergrund dazu, welcher es so wirken lässt, als würde man mit rasendem Tempo nicht nur von links nach rechts, sondern von oben nach unten und quer in alle Richtungen fliegen. Und was dazu noch gut kommt, ist der dynamische Schwierigkeitsgrad – denn je besser man spielt, desto besser wird der Rang und desto mehr wehren sich die Gegner. Auch wenn ich das System, nachdem die Ränge vergeben werden, noch nicht ganz durchblickt habe, ist das doch ein Plus in meinen Augen. Wem das nicht reicht, der kann auch manuell den Schwierigkeitsgrad einstellen. Und falls man doch einmal alle Leben verliert (was recht lange dauert, weil man viel Schaden einstecken kann) und ein Game Over erhält – so kann man sich immerhin doch in der Bestenliste festhalten, welche automatisch immer mit den Online-Leadersboards verbunden wird. (Wem das nicht gefällt, der kann diesen Upload jedoch ausschalten.) Das bedeutet zwar, dass man immer mal wieder warten muss, bis das Spiel sich mit dem PSN verbunden hat, aber das ist noch verschmerzbar. Ein gutes Extra ist dafür nämlich, dass man sich die Läufe von anderen Spielern (und die eigenen) noch einmal ansehen kann – so sieht man dann beispielweise, wie sie ihren High Score schaffen konnten.

Retro-Stil und futuristische Klänge
Schon in der Einleitung merkt man, dass das Spiel grafisch gut daherkommt. Die angepriesenen 60 Frames per Second überzeugen und alles wirkt scharf gestochen. Das merkt man auch in den Zwischenszenen, in denen man das eigene Raumschiff durch die (sehr gut dargestellte) Galaxie kurven sehen kann. Alles ist natürlich futuristisch gehalten, so auch die Level an sich, welche besonders durch Detailreichtum glänzen, und durch die intensiven Farben (besonders der Waffenschüsse) an Retro-Spiele erinnern – allgemein muss man des Öfteren an Klassiker wie Space Invaders oder Space Impact denken. Beim Sound fallen derweil natürlich die vielen Waffengeräusche ins Gewicht – dazu kommen technische, futuristische Melodien, welche durch den schnellen Rhythmus das Tempo des Spiels noch einmal erhöhen. Nicht zu vergessen wäre auch die Sprachausgabe – diese kommt in Englisch daher, während alle Texte jedoch in Deutsch erscheinen.



Fazit:
Da man viel Schaden einstecken kann, bevor das eigene Schiff das Zeitliche segnet, und man recht lange einfach schießen kann, bevor einem der Saft ausgeht, könnte Söldner-X 2 manchen Spielern zu leicht sein (auch wenn es immerhin den dynamischen Schwierigkeitsgrad gibt). Doch dieses Shoot’em Up erlaubt es so auch, längere Zeit ohne Game Over einfach die Action zu genießen – und die ist auf jeden Fall reichlich vorhanden! Die gute Umsetzung, Grafik und die deutschen Texte dürften ebenfalls einige Spieler überzeugen. Ein solides, teilweise zu einfaches Spiel.

Hat ganze Raumschiff-Flotten niedergeballert: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Eastasiasoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Teilweise zu leichtes Shoot'em Up, in dem die Action aber nicht zu kurz kommt.

Wertung

temporeich

deutsche Texte

sehr flüssig und detailreich

viel Action

dynamischer Schwierigkeitsgrad

teilweise zu einfach

unübersichtliches Boni-System

nicht ganz klares Rang-System

bei Verbindung mit dem PSN oft Wartezeiten

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