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Spielname:
Stealth Inc 2: A Game Of Clones

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Curve Digital

Developer:
Curve Digital

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
08.04.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

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Stealth Inc 2: A Game Of Clones

Kurztest: Stealth Inc 2: A Game Of Clones

Lisa Spitzer, 14.06.2015

1728°

0

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Spätestens seit Dolly, dem ersten geklonten Schaf, ist wohl klar, was wir in der heutigen Zeit und besonders der Zukunft wohl für Möglichkeiten haben und haben werden zu klonen. Ob man diese auch ausnutzen sollte, ist allerdings eine ganz andere Frage, die schon in so manchem Film, Spiel oder mancher Serie behandelt wurde. So auch in Stealth Inc 2: A Game Of Clones aus dem Hause Curve Digital. Ob das Spiel was taugt, finden wir jetzt heraus.

Game of Thro…Clones?
Wie schon angedeutet, geht es in diesem Spiel um Klone. Genauer schlüpft ihr in die Rolle eines solchen, der versucht, aus der Forschungseinrichtung auszubrechen, in der er gefangengehalten wird. Das ist nicht weiter verwunderlich, immerhin wird an ihnen herumexperimentiert und sobald man mit ihnen fertig ist, werden sie entsorgt und die hübschen kleinen Schutzbrillen, die alle Klone tragen, im nächsten Fast-Food-Restaurant dem Kindermenü als Spielzeug beigelegt. Da würdet ihr auch versuchen, abzuhauen, oder?

Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aus so einer Einrichtung auszubrechen. Als Klon müsst ihr verschiedene Testkammern bewältigen, um euch den Weg nach draußen zu erarbeiten. Diese entsprechen den verschiedenen Levels, für die ihr auch bewertet werdet – je nachdem, wie oft ihr gestorben seid, wie oft ihr entdeckt wurdet und wie lange ihr gebraucht habt, bekommt ihr am Ende jeder Testkammer einen Rang verpasst. Doch nicht nur in diesen Testkammern müsst ihr euer Können unter Beweis stellen, sondern auch in der Welt außerhalb der Testkammern, sprich dem Forschungsinstitut selbst. Dieses ist nämlich so etwas wie ein riesiger Level an sich, das ihr auf der Suche nach neuen Testkammern durchkämmen müsst und auch hier müsst ihr allerhand Hindernisse überwinden und Rätsel lösen.

Harte Nüsse, die es zu knacken gilt
Die Rätsel sind in der Tat ein sehr wichtiges Element im Spiel. Ihr müsst beispielsweise Blöcke so verschieben, dass sie eine bestimmte Taste berühren; bestimmte Schalter in der richtigen Reihenfolge umlegen; oder mit Lasern ausgerüstete Kameras überlisten, indem ihr Dampft vor ihre Linsen lockt, um weiterkommen zu können. Auch müsst ihr besonders auf euer Timing achten, das wirklich oft gefragt wird. Da müsst ihr einmal genau im richtigen Moment den Lasern ausweichen, dann dafür sorgen, dass die Wache sich gerade von euch abgewandt hat, um euch vorbei zu schleichen oder auch vor riesigen, sich bewegenden Sägeblättern abhauen. Dazu müsst ihr es noch schaffen, dem Weg zu den herumstehenden PCs freizumachen, um sie hacken zu können, oder generell den Weg zum nächsten Ausgang zu finden.

Teilweise sind sowohl die Rätsel als auch die Jump’n’Run-Elemente wirklich harte Nüsse. Da sterbt ihr dann zum x-ten Mal und würdet eure Vita am liebsten gegen die Wand klatschen. Oder ihr kommt einfach nicht weiter zur nächsten Testkammer und habt keine Ahnung, was ihr jetzt als nächstes machen solltet. Das ist echt fordernd aber dennoch (meistens) nicht demotivierend, sondern stattdessen müsst ihr sozusagen einfach weitermachen, weil ihr unbedingt weiterkommen wollt. Ein weiteres Plus ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Neustart nicht lange auf sich warten lässt, sondern dass ihr kurz vorm Ort eures Ablebens wieder auftaucht und direkt weiterspielen könnt. Und was auch super ist, ist die recht intuitive Steuerung, mit der ihr wohl nie Probleme haben werdet.

Ach, und hatte ich schon erwähnt, dass ihr neben den regulären Levels auch noch selbst welche im Level-Editor erstellen könnt (jap, so ähnlich wie in Little Big Planet). Diese könnt ihr auch veröffentlichen und genau so die der anderen Leute spielen, sodass das Spiel auch neben der Story noch einiges parat hält. Und das war noch nicht alles, denn für alle Ehrgeizigen gibt es ja auch noch die Online-Leaderboards.

Düster, aber detailreich
Man kann den positiven Eindruck, den das Spiel so macht, bis hierher schon erahnen. Und auch die Grafik tut dem Spiel nicht gerade schlecht. Alles ist sehr scharf und detailreich und läuft flüssig. Die Schatten, die im Spiel für unseren kleinen Klon besonders wichtig sind, sind wirklich gut eingebracht. Leider muss man sagen, dass das Spiel an sich wirklich sehr dunkel gehalten ist – natürlich unterstützt das auf jeden Fall das Setting, doch teilweise kann man die gute Grafik nicht mal wirklich komplett erkennen. Etwas heller wäre dann auch okay gewesen.

Was die Figuren angeht, so sehen diese trotz der kleinen Größe sehr dreidimensional aus. Und dann gibt es da noch so kleine Leckerbissen wie die Schutzbrillen, die sich je nachdem, ob ihr gerade gut versteckt seid oder nicht, grün, orange oder rot verfärben - Eines der Gadgets, auf die ihr während des Spiels treffen werdet. Ein anderes ist beispielsweise ein tragbarer Block, den ihr nach Belieben werfen und per Knopfdruck vergrößern könnt, sodass er beispielsweise Feinde umreißt, Laser zerstört oder euch an höhere Ebenen heranreichen lässt. Ganz zu schweigen von den Aktenkoffern, die ihr immer mal wieder einsammeln könnt, und in denen jede Menge Kostüme für euch warten. Was das Spiel jedoch besonders witzig macht, sind die größtenteils sarkastischen Kommentare eures Antagonisten, die immer mal wieder an Wände projiziert werden. Der feuert euch teilweise an oder redet von seinen Freunden, den Lasern, die wirklich gute Freunde sind, weil sie euch gerade den Kopf weggepustet haben.

Passend zur Aufmachung
Jetzt habe ich so viel zur Grafik gesagt, aber natürlich wollen wir auch den Sound nicht außen vor lassen. Die musikalische Untermalung des Spiels reicht von eher ruhigen, aber temporeichen Melodien bis hin zu richtig epischer, schneller Untermalung, die die Spannung des Spiels noch erhöht. Alles in allem ist sie eher elektronisch gehalten. Und zumindest ich hatte im Spiel kein einziges Mal das Bedürfnis sie auszuschalten, weil sie irgendwie nervig wäre – das ist sie auf jeden Fall nicht, eher eine gute Ergänzung.



Fazit:
Schon der Vorgänger, Stealth Inc: A Clone in the Dark, wurde von uns als Pflichtkauf betitelt. Und auch der jetzige Teil Stealth Inc 2: A Game of Clones bekommt von mir das gleiche Fazit. Das Spiel ist temporeich, humorvoll und fordernd. Sowohl Grafik als auch Sound überzeugen. Und das alles sogar noch auf Deutsch! Allen, die den ersten Teil geliebt haben, aber auch Neueinsteigern, kann ich diesen Titel voll und ganz ans Herz legen, denn er vereint Jump'n'Run-Elemente mit zum Nachdenken anregenden Rätseln, die einen stundenlang beschäftigen.

Hat sich schon wieder irgendwo in der Forschungseinrichtung verlaufen: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Curve Digital für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Temporeich, humorvoll und fordernd - eine überzeugende Mischung.

Wertung

komplett deutsch

detailreiche und flüssige Grafik

passender, motivierender Soundtrack

Level-Editor

fordernd, aber nicht frustrierend

etwas zu dunkel

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