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Spielname:
Mighty No. 9

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Comcept

Developer:
Abstraction Games

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
1.Quartal 2016

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

Screenshots:
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Hands-On: Mighty No. 9

Denis Wewetzer, 07.08.2015

3152°

1

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Zwar wurde der Release von Mighty No. 9 vor Kurzem erst in das erste Quartal nächsten Jahres verschoben, allerdings kann uns das nicht davon abhalten, auf der diesjährigen gamescom schonmal einen Blick auf den Titel zu werfen – zumal man es hier anspielen kann. Hier sei jedoch vorweg gesagt, dass wir lediglich die Konsolen-Variante anzocken konnten, die Handheld-Version ist leider nicht vor Ort. Trotzdem haben wir einen kleinen Blick drauf geworfen, den wir euch hier mal schnell schildern wollen.

Städteretten auf Roboter-Art
Wie man es in Spielen dieser Art gewohnt ist und vermutlich gerade als Homage an die Megaman-Spiele, dreht es sich in Mighty No. 9 auch darum, dass diverse Roboter plötzlich Amok laufen und schon sehr gut dabei sind, die Stadt zu zerstören. Hierbei wird Beck „aufgeweck“ (ein wenig schwer zu sagen, er ist ja eigentlich ein Roboter) und hilft prompt auf Anweisung durch seinen Erschaffer, die chaotischen Roboter zur Ruhe zu bringen – auf welche Art auch immer. Mehr Anweisungen brauchen wir auch schon nicht, also sorgen wir für ein wenig Ordnung!

Kopie ist die höchste Art der Schmeichelung
Manche nennen es Kopie, andere eine Homage, wieder andere eine Anspielung. Fakt ist: In Mighty No. 9 bewegt ihr euch grundsätzlich wie man es schon aus Megaman kennt: Von links nach rechts, manchmal muss gesprungen oder geschossen werden. Überraschung! Worin sich Might No. 9 allerdings unterscheidet, ist die Tatsache, dass er einen so genannten „Absorptions-Sprint“ besitzt. Sobald normale Gegner eine bestimmte Anzahl an Schüssen eingesteckt haben, beginnen sie leicht aufzuleuchten. Wenn dies der Fall ist, kann mit dem Sprint durch diese hindurchgestoßen werden. Je eher nach dem Beginn des Aufleuchtens dies geschieht, desto mehr Energie kann von absorbiert werden. Geschieht dies schnell genug, sodass 100% absorbiert werden können, erhält man einen Bonus – Feuerschaden oder andere Kleinigkeiten.

Wie es in den alten Megaman-Teilen auch üblich war, besitzt Beck von Anfang an lediglich seine kleine Kanone, die einzelne Schüsse abgeben kann. In der Demo der gamescom war es uns nicht vergönnt, andere Fähigkeiten auszuprobieren, allerdings soll es hiervon viele verschiedene geben und, wie man es kennt, in unterschiedlichen Situationen sehr nützlich sein. Allerdings konnte hier bereits erkannt werden, dass der Schwierigkeitsgrad wieder recht hoch angesiedelt ist, obgleich er auch weiterhin gut als fair beschrieben werden kann. Damit passt es in die Kategorie der „schönen Herausforderung“. Ich fand es allerdings merkwürdig, dass die horizontale Bewegung wesentlich schneller war, als die vertikale. Soll heißen: Während man nach rechts unglaublich schnell kommt, fühlt es sich so an, als würde man fast in Slow-Motion springen oder fallen.

Anime! …-isch
Was die Präsentation angeht, sieht Mighty No. 9 sehr sauber aus. Der Grafikstil passt und die Animationen sind unglaublich flüssig. Der Bildschirm wird mit wahnsinnig vielen Effekten gefüllt und trotzdem geht das Spiel nie in die Knie. Dabei möchte ich ein weiteres Mal betonen, dass wir leider nur die Konsolen-Variante anspielen konnten, sodass sich dies in der Handheld-Version vermutlich ändern wird. Musiktechnisch haben wir aber auch bereits viele schöne Klänge zu hören bekommen (ja, trotz des Messe-Rummels konnte man das hören.) Wenn sich dies in Zukunft nicht ändert, wird die Musik garantiert einer der größten Pluspunkte des Spiels sein.

Prognose:
Denis Wewetzer: Wie es mit einem Spiel dieser Art leider der Fall ist, reicht so eine kleine Demo leider nicht aus, um sich ein wirklich gutes Bild davon zu machen. Vor Allem, da Spiele in Richtung Megaman von späteren Stages und dem kniffligen Schwierigkeitsgrad leben. Aber das was wir bisher sehen konnten, überzeugt schon sehr. Die Level sind sehr detailliert aufgebaut und machen es einem nicht zu leicht, um zum Boss des Levels zu kommen. Die ursprünglichen Fertigkeiten lassen Beck, trotz starker Ähnlichkeit zu Megaman, doch individuell wirken genug wirken, um die Existenz des Spiels zu rechtfertigen. Auch die grafische und soundtechnische Präsentation überzeugen stark und machen Lust auf mehr. Wer mal wieder richtig Lust auf einen schweren Titel á la Megaman hat, könnte hier in Zukunft goldrichtig liegen.

Alexander Schneider: Ausnahmsweise darf ich mich meinem Kollegen Denis mal anschließen, nachdem ich Mighty No. 9 am Indie-Stand von Nintendo anzocken konnte. Zwar handelt es sich hier absolut nicht um einen Artstyle nach meinem Geschmack, hohes Niveau darf man dem Leveldesign des Titels dennoch zusprechen. Letztlich weiß aber auch das Gameplay zu überzeugen. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich sachte, führt Anfänger behutsam in die Materie ein und fordert später dann aber auch Experten auf dem Gebiet. Insgesamt macht die Robo-Party mit all ihren kurzweiligen Gefechten schon jetzt einen hervorragenden Eindruck, was mich davon ausgehen lässt, dass dieses Spiel nicht nur für Fans derartiger Titel attraktiv sein wird. In den technischen Belangen gibt es absolut nichts zu meckern und auch die Motivation wird aufgrund der angenehmen Mischung aus Fordern und Fördern immer hochgehalten. Vorher wusste ich kaum, worauf ich mich einlasse, nun aber kann ich konstatieren: Da kommt was überraschend Großes auf uns zu!

Pew pew pew: Denis Wewetzer und Alexander Schneider für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Gelungene Hommage an Megaman, die Lust auf mehr macht!

Prognose
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