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Spielname:
Shu

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Coatsink

Developer:
Coatsink

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
2015

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

Screenshots:
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Hands-On: Shu

Lisa Spitzer, 06.08.2015

2619°

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Natürlich zog es mich auch auf der diesjährigen gamescom wieder zur Indie Arena Booth in der Halle 10.1. Dort spielte ich jede Menge gute Indie-Titel an, unter anderem das Spiel Shu aus dem Hause Coatsink. Dass dieses bald auf die Vita kommt, war mir bis dahin gar nicht klar, doch als ich dies herausfand, musste ich natürlich direkt mal für euch austesten, was das Spiel denn so taugt!

Der Herr des Waldes
Zwar war keine Vita da, aber immerhin auf dem PC konnte ich das Spiel schon mal für euch anspielen. Die Demo begann dann auch eigentlich recht einladend. Ich befand mich in einem farbenfrohen Wald, der dreidimensional daherkam. Da fielen die gezeichneten Charaktere direkt ins Auge, und diese galt es dann direkt durch die Landschaft zu steuern. Zwar kontrollierte ich nur eine der tierartigen Gestalten, doch konnte ich andere einsammeln, die dann auch sogleich spezielle Fähigkeiten freischalteten. So konnte ich beispielsweise nicht nur normal springen, durch die Luft gleiten und laufen, sondern auch über Wasser gehen oder Schluchten überwinden, indem ich Wandsprünge machte. Das Ganze wirkte sehr harmonisch. Es schien, als könne man das Spiel in seinem eigenen Tempo spielen, wobei das nicht heißen soll, dass es langsam war! Es war eigentlich sogar sehr temporeich und lief äußerst flüssig.

Das Böse naht
So hopste und frohlockte ich also mit meinen neu gewonnenen Freunden durch den Wald, als der Schock kam: Es ist nicht alles so wunderschön wie es scheint! Tatsächlich tat sich plötzlich ein Sturm auf, der nicht nur mit Wasser aufwartete, sondern sogar mit Krallen nach uns griff und uns in sein Maul (ja, richtig gehört) zerren wollte. Auf die Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete der Entwickler, indem er mir die Story des Spiels erläuterte: Und zwar reißt dieser ungeheure Sturm regelmäßig die Bewohner des Landes mit sich. Um das zu verhindern, hat unser Protagonist es sich zur Aufgabe gemacht, die Ursache des Sturms zu finden und dafür zu sorgen, dass das Land wieder sicher ist! Das ist natürlich keine leichte Aufgabe, und ich musste erst einmal versuchen, nicht direkt draufzugehen. Gerade noch konnte ich mich retten, aber meine neugewonnenen Freunde schafften es nicht. Und dann kam der nächste Schock – sobald man die Figur verliert, verliert man auch die Fähigkeit! Weg war die Möglichkeit, über Wasser zu gehen, futsch der Wandsprung. Das ist wirklich ziemlich drastisch: Der Hauptcharakter wird nämlich beim Tod einfach an einer Stelle kurz vorher wieder gespawned, aber die anderen Figuren sind verloren.

Teilweise wurde das Spiel damit auch richtig vertrackt und es verlangte meine gesamte Konzentration, die Hilfe meines Kollegen Basti bei schwierigen Passagen und sogar das Eingreifen des Entwicklers, um uns bis zum Ende der Demo zu bringen. Dennoch ist das Spiel nicht zu schwer oder gar demotivierend. Vielmehr scheint es anspruchsvoll und spornt einen an, nicht zu sterben, um die Fähigkeiten behalten zu können.

Prognose:
Die kurze Zeit, die ich mit Shu verbringen konnte, hat mich vorfreudig gestimmt. Das Spiel sieht sehr schön aus, läuft flüssig und ist unheimlich temporeich. Teilweise fordert es den Spieler sehr, besonders, weil man die Figuren am Leben erhalten muss (wobei man diese zum Durchlaufen der Levels nicht unbedingt braucht, sie dies aber erleichtern). Mir hat der Indie-Titel bisher gut gefallen, und ich bin schon gespannt, was der Entwickler aus dem fertigen Spiel machen wird!

Ist bei dem aufkommenden Sturm etwas panisch geworden: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Nett aufgemachtes Spiel mit ordentlich Tempo und Schwierigkeit.

Prognose
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