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Spielname:
The Impossible Game

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
1,99 €

Publisher:
Grip Games

Developer:
Flukedude

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
07.09.2011 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: The Impossible Game

Denis Wewetzer, 20.09.2011

2816°

2

Test mögen: Weitersagen:

Es gibt viele Titel, die gerne von sich behaupten würden das schwerste Spiel der Welt zu sein. Vor allem Flash-Games versuche sich daran sehr oft und grenzen dabei häufig nahe an das Unmögliche, was die Schaffbarkeit angeht. Und auch ein Titel von Flukedude versucht sich daran und fordert bereits mit dem Namen heraus: The Impossible Game. Durch Grip Games wurde dieses Spiel nun als mini in den PSN-Store gebracht und dies war natürlich Grund genug für uns, den Titel gründlich zu testen. Und wo wir schon dabei waren, haben wir gleich mal herrausgefunden, ob das Spiel das Adjektiv "unmöglich" wirklich verdient hat.

Möge die Macht mit dir sein...
Das Spielprinzip von The Impossible Game ist sehr leicht erklärt. Man übernimmt die Kontrolle – wobei dieses Wort mit vorsicht zu genießen ist, da man lediglich springen kann – eines kleinen Vierecks und versucht dieses bis zum Ende des Levels zu bringen. Um dieses zu erreichen muss man jedoch vielen Hindernissen ausweichen und versuchen nicht getroffen zu werden. Allerdings bewegt man sich ständig in konstanter Geschwindigkeit fort, sodass man seine Sprünge exakt timen muss, um nicht in einen Stachel zu springen oder auf schwarzen Boden zu landen, der einem ebenfalls zurück an den Anfang des Levels befördert. Hierbei wird einem teilweise mit der Musik geholfen, da viele Sprünge im Rhythmus der Musik ausgeführt werden müssen – und obwohl dies eines der Ziele der Entwickler war, ist dies leider nicht immer gelungen. Sollte man jedoch einmal irgendwie scheitern, ist dies kein Problem, da man unendlich viele Versuche besitzt. Und sollte man es wirklich schaffen einen der ingesamt fünf Level beim ersten Versuch zu schaffen, ist bewiesen, dass man die Reaktionsfähigkeit eines Jedi besitzt. Besonders, da manche Level mit ein paar extra-Schwierigkeiten aufarten, wie zum Beispiel den kompletten Umdrehen des Levels oder speziellen Effekten, die einen zusätzlich vom Geschehen ablenken.

Da das Spiel allerdings wirklich sehr schwer ist, haben sich die Entwickler den Trainingsmodus ausgedacht. Diesen kann man zu jeder Zeit durch Drücken der R-Taste auslösen. In diesem ist es möglich Checkpoints zu setzen. Und zwar nicht nur ein paar, sondern unbegrenzt viele. So kann man sich einen Checkpoint vor einer schwierigen Passage erschaffen und diese immer und immer wieder versuchen, bis man sich sicher ist, dass man sie auch wirklich schafft. Der kleinen Nachteil im Trainingsmodus ist allerdings, dass hierbei nicht die eigentliche Musik des Levels im Hintergrund spielt, sodass es wirklich nur auf die Reaktionsfähigkeit des Spielers ankommt. Außerdem wird man beim Verlassen dieses Modus' immer wieder zurück an den Anfang des Levels geschickt, sodass es egal ist, an welcher Stelle er aktiviert wird.

Du hast 500 Mal versagt, ohne aufzugeben – hier ist deine Medaille!
Beim Abschließen der Level – egal ob mit oder ohne Checkpoints – erhält man außerdem Medaillien. Diese dienen allerdings lediglich zur eigenen Befriedigung, die Level abgeschloßen zu haben. Zudem gibt es noch die Statistiken, in denen zu sehen ist, wie viele Versuche man schon insgesamt in allen Leveln zusammen gebraucht hat und wie häufig man gesprungen ist. Außerdem wird einem auch angezeigt, wie weit man prozentual im jeweiligen Level mit und ohne Checkpoints gekommen ist, sodass es einem immer ersichtlich ist, ob man nicht noch einmal versuchen möchte diese letzten paar Meter auch zu schaffen.

Technisch ist das Spiel eher minimalistisch gehalten. Die Grafik ist zweckmäßig, aber bunt. Dafür trumpft die Musik, was sie auch sollte, schließlich ist sie ein Kernelement des Titels. Jeder Level hat nämlich seinen eigenen Song, zu dem man seine Sprünge ausführt. Und selbst unter Nicht-Fans von Elektro-Musik kann diese Anklang finden. Ein kleines Problem hierbei ist nur, dass man die Level vermutlich so häufig wiederholen muss, dass man die Hintergrundmusik irgendwann einfach satt hat.



Fazit:
Den Entwicklern von Flukedude muss man eines lassen: Sie haben es drauf, ein wirklich schweres Spiel zu entwickeln – und das mit einem einfachen Spielprinzip. Zwar ist es ihnen nicht immer ganz gelungen alles im Rhythmus der Musik zu gestalten, aber das wollen wir ihnen nun mal nicht schlecht ankreiden, da alles dennoch immernoch möglich ist. Außerdem war es wirklich nett alle bisherigen Levelpacks in diese Version des Spiels zu implementieren und noch einen extra-Level, nur für PS3 und PSP-Besitzer. Leider sind auch fünf ultraschwere Level irgendwann geschafft, sodass danach nicht mehr viel übrig bleibt, als das ganze zu wiederholen und am Ende eventuell eine bessere Statistik zu haben, als beim ersten Mal. Dies macht The Impossible Game eher zu einem oldschooligen Geschicklichkeitsspiel mit einem wahnsinnigen Schwierigkeitsgrad, das nur für geduldige Spieler gemacht wurde. Spaß macht es dabei aber trotzdem. Und für 1.99€ lässt sich da ohnehin nicht viel gegen sagen.

Hat nach 1294 Versuchen bewiesen, dass The Impossible Game ganz und gar nicht unmöglich ist: Denis Wewetzer für PlanetVita.de/PlaystationPortable.de

Vielen Dank an GripGames für die freundliche Bereitsstellung des Rezensionscodes

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Oldschooliges, unendlich schweres Geschicklichkeitsspiel für Spieler, die viel Geduld beweisen können.

Wertung

Weckt den Ehrgeiz in Spieler...

5 sehr schwere Level...

Gute Musik, die zum Hüpfen animiert

...die genug Geduld besitzen

...nach denen leider nichts mehr folgt

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2 Kommentare