PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de


Spielname:
Red Game Without a Great Name

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
4,99 €

Publisher:
iFun4All

Developer:
iFun4All

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
22.12.2015 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:



Red Game Without a Great Name

Kurztest: Red Game Without a Great Name

PG-Team, 18.02.2016

1863°

0

Test mögen: Weitersagen:

Namen können schon wirklich viel über den Inhalt eines Spiels verraten. Manchmal werden die Entwickler dabei auch richtig kreativ. So zum Beispiel bei Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle Cars - oder wie es die meisten vermutlich eher kennen, wenn überhaupt: der Vorgänger von Rocket League. Und manchmal schafft man es mit Biegen und Brechen einfach nicht auf einen guten Namen zu kommen. Aber auch da kann man sich retten, wenn man schlicht das erste nimmt, was einem im Spiel ins Auge sticht. So oder so ähnlich ist es vermutlich bei Red Game Without a Great Name von ifun4all geschehen, auch wenn der Name dadurch tatsächlich nicht schlecht geworden ist. Versteckt sich dahinter auch ein gutes Spiel? Sehen wir uns das mal genauer an.

Du hast da was Rotes.
Die Story des Spiels ist recht leicht erklärt: Wir befinden uns in einer (sehr roten) Steampunk-Welt, in der Nachrichten mittels spezieller Robotervögel überbracht werden müssen… aus welchem Grund auch immer. Und… Naja, das war's auch schon. Direkt im Gameplay wird man also in die Rolle des besagten Vogels gebracht, um im Prinzip von A nach B zu gelangen und somit eine Nachricht zu überbringen. Wobei man auch nicht genau die Rolle des Vogels übernimmt, der fliegt nämlich von sich aus ganz gut alleine (grundsätzlich von links nach rechts). Dafür kann der Spieler aber eine spezielle und damit aber auch die einzige Fähigkeit des Vogels aktivieren: Teleportation. Und die wird auch gebraucht.

Überall Dornen! Oh, hey, was Glänzendes.
Der Weg von A nach B ist nämlich kein leichter, da er von diversen Hindernissen gesäumt ist – alle schön markiert, indem sie einfach schön spitz sind und bei Berührung das Ableben des kleinen Flattermanns bedeuten. Letztes sollte man vielleicht vermeiden und genau da kommt eben die Teleportation ins Spiel. Diese steht einem nämlich unbegrenzt zur Verfügung und sollte entsprechend sehr liberal verwendet werden, um es durch die Hindernisparcours zu schaffen, die progressiv im Spielverlauf einen nicht zu unterschätzenden Schwierigkeitsgrad annehmen. Wobei das eher dann der Fall ist, wenn man auch noch darauf versessen ist, alles einzusammeln. Es wäre ja langweilig, wenn man tatsächlich nur von A nach B flattern müsste, richtig?

Deswegen sind auf dem Weg pro Level drei Zahnräder verteilt, die man einsammeln kann – aber nicht unbedingt muss, wenn man nicht will. Und manchmal bekommt man das Gefühl, dass man vielleicht wirklich besser darin tut, diese nicht einzusammeln. Es passiert nicht selten, dass die Zeitspanne von der Teleportation hin, bis zur Teleportation wieder raus aus der Gefahrenzone schnelle Reflexe bedarf. Und Präzision, wobei wir hier auch zu einem Problem im Spiel kommen: Die Kollisionsabfrage ist teilweise etwas fragwürdig, wodurch man ab und an tatsächlich stirbt, obwohl es sehr wohl so aussieht, als sei noch genug Platz vorhanden. In späteren Levels werden weitere Hindernisse und Tricks in die Level integriert, wie Luftströme, die die Flugrichtung des Vogels ändern oder aber Schalter, die bestimmte Fallen ein- oder auch abschalten – alles nette Kniffe, die den Schwierigkeitsgrad etwas in die Höhe treiben, aber in diesem Fall nicht so viel, dass das als negativ anzusehen ist. Wer hat nicht gerne eine gute Herausforderung?

Gestorben und trotzdem „Fehlerfrei“? Kein Problem!
Jetzt gibt es leider aber ein kleines Problem mit dem Wertungssystem des Spiels.. Beim Abschluss des Levels werden einem die eigenen Tode sowie die Anzahl an eingesammelten Zahnräder aufgezeigt. Schafft man es, ohne Tod alle Zahnräder einzusammeln, bekommt man die Wertung „Fehlerfrei“. Das wäre auch ein netter Anreiz, wenn es Checkpoints in den Levels gäbe. Da dies nicht der Fall ist, kann man ihn nach einem Tod einfach neu starten, hat dadurch wieder null Tode und kann sich wieder darum kümmern, eine „Fehlerfrei“-Wertung zu erhalten. Naja.

Technik
Obwohl sehr schnell zu sehen ist, dass die Welt des Spiels an Steampunk-Stil angelehnt ist, bekommt man davon leider nicht sooo viel zu sehen – schließlich gibt es nur zwei Farben und das sind rot und schwarz. Die Level glänzen nun auch nicht gerade mit Vielfalt im Design, sodass man nach gut 10 bis 15 Leveln eigentlich alles gesehen hat und sich danach nur noch mit anderem Aufbau wiederholt. Was nicht heißen soll, dass der Stil schlecht ist, man hätte lediglich mehr draus machen können. Selbes gilt leider auch für den Soundtrack, der ganz nett klingt, an dem man sich aber verdammt schnell satt gehört hat. Ein paar mehr Tracks hätten da wirklich gut getan.



Fazit:
Irgendwie ist es schade. Obwohl der Name schon echt was verlockendes hat, ist Red Game Without a Great Name leider nur ein recht durchschnittliches Spiel geworden. Als Geschicklichkeitsspiel tut es sein bestes daran, einen durchaus kniffligen Schwierigkeitsgrad zu bieten, der mit Verlauf sogar immer härter wird, sodass man sich schon mal richtig die Zähne ausbeißt. Dann wiederum kann man sich relativ leicht eine „Fehlerfrei“-Wertung erschleichen, selbst wenn man mal stirbt – es fehlt also eine richtige Sanktion für das Sterben. Dies mag an Stellen ganz nett sein, wenn die Kollisionsabfrage mal etwas fragwürdiger war, als man erhofft hat, lässt aber einen gewissen Anreiz zum Perfektionismus vermissen, was die Langlebigkeit eines solchen Titels eigentlich erst ausmacht. Somit bleibt leider nur ein sehr durchschnittliches Geschicklichkeitsspiel, das man zwischendurch mal spielen kann, wenn man gerade Lust dazu hat – oder man lässt es einfach sein.

Wünscht sich mehr Spiele mit Todes-Zähler: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an ifun4all für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein durchschnittliches Geschicklichkeitsspiel mit nettem Design aber sonst keinen weiteren Besonderheiten.

Wertung

Schöner Soundtrack…

Kniffliger Schwierigkeitsgrad…

…mit einer sehr guten Lernkurve

Nettes Artdesign

…mit zu wenig Songs

Teils merkwürdige Kollisionsabfrage

Fehlender „Reiz zum Perfektionismus“

Kommentare anzeigen

0 Kommentare