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Spielname:
Dead or Alive Xtreme 3: Venus

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Koei Tecmo

Developer:
Team Ninja

Genre:
Sonstiges

Release:
TBA

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

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Dead or Alive Xtreme 3: Venus

Review: Dead or Alive Xtreme 3: Venus (Import)

Tjark Michael Wewetzer, 12.04.2016

2921°

0

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Etwas Urlaub tut immer gut. Und wenn man sich gerade in der Wirklichkeit keine Auszeit am weitläufigen Sandstrand oder Pool eines angenehmen Hotels leisten kann, tut's notfalls auch die digitale Alternative. Koei Tecmo hat genau für diese Bedürfnisse vor etwas mehr als einem Jahrzehnt eine Spinoff-Reihe der Dead or Alive-Fighting Games ins Leben gerufen – die vor kurzem in die dritte Runde gegangen ist. Zwar verzichtet der Publisher auf einen Release in westlichen Gefilden, doch das hat uns nicht daran gehindert, eine englischsprachige Version von Dead or Alive Xtreme 3: Venus aus Asien zu importieren und den digitalen Urlaub voll und ganz auszukosten. Ob die Vita-Version – und das Spiel insgesamt – etwas taugt, verraten wir euch in unserem Test.

Willkommen auf [Dein Name Hier] Island!
Wir erinnern uns, äh, haben von anderen Leuten gehört: In den beiden Vorgängerspielen baute sich Zack, Sieger des dritten DOA-Turniers, ein persönliches Inselparadies auf und lud die Mädels der Dead or Alive-Kämpferriege zum entspannen ein. Blöderweise ist die Insel nach Ablauf von 14 Tagen stets zuverlässig zerlegt worden. Doch Zack lässt nicht locker und hat pünktlich zur dritten Xtreme-Runde sein Eiland erneut aufgebaut – allerdings ertrinkt er nun in Arbeit und kann sich nicht darum kümmern. Die Lösung? Ihr selbst (ja, die Person an der PS Vita!) sorgt als Eigentümer für das Wohlbefinden der Gäste und auch dafür, dass die Mädels unvergessliche 14 Tage erleben, an deren Ende die Insel hoffentlich nicht wieder im Meer versinkt. Wäre ja auch schön doof, nicht wahr?

Habt ihr euch nach dem Spielstart für eine der neun Damen entschieden, deren Urlaubsereignisse ihr genauestens verfolgen wollt, geht es auch schon direkt los. Jeder Tag ist dabei in vier Segmente unterteilt, die ihr für diverse Aktivitäten nutzen könnt. Die drei Tagesabschnitte dienen dabei Strand- und Poolspielereien mit den Mädels, die in Form von kurzen Minispielen abgewickelt werden. Beim Tauziehen versucht ihr beispielsweise, durch geschicktes Antäuschen und gut abgestimmte Züge eure Gegnerin von der Schaumstoffplattform in den Pool zu zerren, beim Bergsteigen klettert ihr nach Quick-Time-Event-Manier durch Betätigung aufblinkender Tasten eine kleine Klippe hoch. Der Anspruch der Spielchen schwankt dabei stark: Beim Po-Gepöbel etwa reicht es bereits, im Dauerfeuer einfach auf eure Kontrahentin draufzuhalten und sie so mit viel Geduld von der Plattform zu schubsen. Das Flaggenrennen hingegen erfordert auf der höchsten Schwierigkeitsstufe einen nahezu dauerfeuerartigen Daumen.

Ballspiele und das Nachtleben
Wenn man dann noch bedenkt, dass die Anzahl der Aktivitäten recht übersichtlich ist, gelangt man schnell in einen relativ eintönigen Trott. Im Vergleich zum Vorgänger Xtreme 2 sind zudem die Wasserrutsche und Jetski-Rennen rausgeflogen – um die erste Beschäftigung mag das nicht sonderlich schade sein, um die zweite hingegen aber schon. Dafür ist Volleyball natürlich wieder mit von der Partie und wird wahrscheinlich eure Hauptanlaufstelle sein. Immerhin spült ein Sieg hier ordentlich Geld in die Kasse eurer gewählten Dame. Die Ballwechsel sind auch unterhaltsam, jedoch nicht perfekt umgesetzt: Die Kamerawinkel erschweren es beizeiten, die genaue Position des Balls zu erörtern. Glücklicherweise positioniert sich eure CPU-Kameradin in der Regel recht gut, sodass ihr mit etwas Übung und Geduld auch dieses Handicap überwinden könnt, doch ein paar Fehler werden euch deswegen trotzdem hin und wieder passieren.

Im vierten und letzten Segment des Ingame-Tages, der Nacht, öffnet sich schlussendlich noch das Casino. Hier könnt ihr euch an drei Glücksspielen versuchen und so euer Guthaben zusätzlich aufstocken – oder eben auch alles verprassen, weil euch das Glück nicht hold war. Ob ihr euch nun am Roulettetisch versucht, schnelle Partien Blackjack durchzieht oder beim Poker eure Gegnerinnen ausstechen wollt, hier könnt ihr einiges an Zeit verschleudern. Gerade beim Poker stellen aufmerksame Spieler schnell fest, welche Strategien die Damen auffahren – was sich natürlich umgekehrt prima von euch ausnutzen lässt.

Entspannt Millionär werden
Was sich mit dem gewonnenen Geld anstellen lässt? Den Kleiderschrank mit Bademode füllen, natürlich! Jedes Mädel verfügt über einen stattlichen Satz freispielbarer Bikinis und Badeanzüge, die ihr über die Ingame-Geschenkfunktion auch an die anderen Urlaubsgäste weiterreichen und so nutzen könnt, wenn ihr beim nächsten Anlauf diese wählt. Ob sie euer Geschenk auch annehmen, verkommt beizeiten aber leider zum Glücksspiel. Selbst wenn der Artikel – bei dem es sich übrigens auch um Souvenirs und Nahrungsmittel handeln kann – in der Lieblingsfarbe eurer Zielperson eingewickelt ist und ganz oben auf ihrer Favoritenliste steht, kann sie diesen noch ablehnen. Diese Zufallsabhängigkeit nervt vor allem bei den Eigentümer-Missionen.

Nein, Team Ninja hat euch bei alldem nicht vergessen! Zu Beginn werdet ihr noch in Form eines Tutorials durch die Aktivitäten der Insel gezogen, ist das jedoch überstanden, werdet ihr ständig mit kleinen Zusatzaufträgen versorgt. Mal sollt ihr ein Volleyballspiel gewinnen, eine andere Mission verlangt einen Zeitrekord beim Poolspringen, wieder eine andere fordert von euch, die Mädels beim Entspannen zu beobachten. Oder aber ihr müsst, wie oben angemerkt, ein Geschenk überreichen. Jedem Mädchen ist zudem ein siebenteilieger Satz spezieller Charaktermissionen zugeteilt, die ihr im Laufe der Zeit für den idealen Urlaubsabschluss zu erfüllen habt – und gerade da scheiterten wir gerne mal an der zufälligen Geschenkannahme. Die Erfüllung dieser Missionen schaltet übrigens einerseits kleinere Items und Bikinis frei, andererseits erhaltet ihr auf diese Weise Geld für eure eigene Brieftasche. Blöd nur, dass die Menge der finanziellen Mittel des Eigentümers trotz allem ziemlich gering ausfällt, zumal ihr im Eigentümer-Modus zwar die Damen bei ihren Aktivitäten beobachten könnt und so ein wenig Geld erhaltet, aber selbst das ein schlechter Witz im Vergleich zu den Geldmassen ist, welche die Mädels selbst erhalten. Wollt ihr also die exklusiven Gegenstände aus dem Eigentümer-Shop erhalten, müsst ihr entweder lang und geduldig Moneten scheffeln, im Casino euer Glück versuchen oder Echtgeld für Premium-Tickets auf die Theke legen – vorausgesetzt, eure Vita verfügt über einen auf den nichtjapanischen, asiatischen Raum geeichten PSN-Account.

Bitte nicht mit dem Sonnenöl übertreiben
Da Dead or Alive Xtreme 3 pirmär für PS4 veröffentlicht wurde und Dead or Alive Paradise damals eher mäßig aussah, mag man angesichts der technischen Umsetzung der Venus-Version ein wenig skeptisch sein. Und ja, die hat ihre Schönheitsflecken. Da wäre beispielsweise die auffällig verschwommene Darstellung der Charaktere, die sich häufig bemerkbar macht. Auch wirken sowohl die Haare der Mädels als auch gewisse Kleidungssücke ziemlich steif animiert und wenn Wasser ins Spiel kommt, wirken sie durch die Lichtreflektionen eher wie in Öl getaucht als schlicht und ergreifend nass. Davon abgesehen kann sich der Titel aber trotzdem sehen lassen und bietet viel für's – vornehmlich männliche – Auge. Gerade die Animationen der Damen sind durchweg gelungen und spiegeln ziemlich gut ihre Eigenheiten wieder. Auch die Umgebungen können durch gutes Design punkten und lassen unterm Strich nur primär an Vielfalt vermissen. Dann wiederum: Das ist ein Strandurlaub, was erwartet man also?



Fazit:
Tjark Michael Wewetzer: Tja, was erwartet man eigentlich von einem Titel wie Dead or Alive Xtreme 3: Venus? Die Zielgruppe ist jedenfalls klar definiert: Das Spiel ist im Prinzip kaum mehr als eine ansehnlich gestaltete Fleischbeschau mit neun der DOA-Damen in den Hauptrollen, garniert mit einer Hand voll Minispielen von wechselhaftem Anspruch und Spaßfaktor. Trotzdem unterhält dieser Urlaubssimulator – zumindest wenn man ihn sich in kleineren Dosen gibt. Wenn man mal eine halbe Stunde abschalten und ohne größeren Input ein paar Volleyballspiele bestreiten möchte oder sich im Casino beim Pokern vergnügen möchte, dann seid ihr hier definitiv richtig aufgehoben. Wer sich zudem zum Ziel setzt, sämtliche Bikinis des Inselparadies zu sammeln und zu katalogisieren, ist definitiv lange beschäftigt. Für eine Fortsetzung würden wir uns allerdings wünschen, dass der beinahe überflüssig wirkende Eigentümer-Spielmodus noch ausgebaut wird, es noch ein paar mehr, ausgefeiltere Aktivitäten gibt und auch wieder alle Mädels aus der Vorlage dabei sind. Denn bei gerade mal neun von ihnen besteht die Chance, dass euer Liebling aus den Fighting Games gar nicht dabei ist.

Fragt sich, wo Mila abgeblieben ist: Tjark Michael Wewetzer für PlanetVita.de

Denis Wewetzer: Nachdem ich mir auf der PSP bereits die Zeit mit DOA Paradise vertrieben hatte, konnte ich recht ein schnell ein Herz für die recht anspruchslose Minispiel-Sammlung entwickeln. Dass das Ganze nun mit der Vita-Version etwas ausgebaut worden ist, hat mich auch erfreut - allerdings kann ich nur zustimmen, was die markanten Fehler des Eigentümer-Modus sowie die augenscheinliche Zufälligkeit der Geschenkübergabe angeht. Dabei handelt es sich leider um gravierende Einschnitte, die das eigentlich ganz ansehnliche Gesamtbild ordentlich in herunterziehen. Allerdings braucht man sich ja auch nichts vormachen: Man sieht teilweise bis zu 90% nackte Frauen, die sich am Sandstrand eine schöne Zeit machen. Wer genau das erwartet, bekommt es auch - mit ein paar netten Minispielchen zwischendurch, die einem zum Zeitvertreib dienen können. Spielerisch nicht sehr anspruchsvoll, aber man kann tatsächlich seinen Spaß damit haben.

Ist der Beach Volleyball-Meister: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Schöner Urlaubssimulator zum Abschalten – viel mehr allerdings auch nicht.

Wertung

ABWECHSLUNG:

6.0

TECHNIK:

7.0

ENTSPANNUNG:

9.0
6
von 10

Nette Minispiele…

Neun bekannte DOA-Damen…

Viel Sammelkram

Zufallsmissionen animieren zum Ausprobieren

Schöne Urlaubsatmosphäre

Größtenteils schmucke Optik

…die nicht gleichermaßen zünden

…sind leider nicht alle

Eigentümer-Modus wirkt aufgesetzt

Geld-Balancing lässt zu wünschen übrig

Geschenkübergabe zu sehr vom Zufall abhängig

Manche Grafikeffekte sehen unschön aus (Verwisch- und Wassereffekte)

Wie werten wir?

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