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Spielname:
Severed

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
14,99 €

Publisher:
Sony

Developer:
DrinkBox Studios

Genre:
Action

Release:
26.04.2016 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Severed

Altin Bujupaj, 26.04.2016

1861°

5

Test mögen: Weitersagen:

Manchmal ist es sehr leicht zu vergessen, dass die Vita einen Touchscreen besitzt. Vor allem ältere Kollegen können sich vorstellen, wie normal doch das berühren eines Bildschirmes heutzutage ist, während man früher noch für das Berühren des bunten Glases angemotzt wurde. Noch besser ist es dann, wenn es Spiele gibt, die ausschließlich auf diese Steuerungsmethode setzen. Und „Hey, das Herumwischen ist so, als würde man mit einem Schwert schwingen!“- müsste sich Drinkbox Studios ausgedacht haben, als Severed in den Raum geworfen wurde. Doch kann das Spiel gut...abschneiden?! Lasst es uns herausfinden!

Die Welt mit einem Handschwung retten!
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Kriegerin Sasha, welche um einen Arm leichter wurde und sich in einer bizarren Welt wiederfindet. Von ihrer Mutter trainiert, navigiert ihr die Schwünge von Sasha in der Ich-Perspektive und begebt euch auf die Such nach eurer Familie. Mit vielen verschiedenen Dungeons und einem artistisch bunten Mischmasch, wirkt die Welt sehr ungewöhnlich. Auch zahlreiche Biester mit zu vielen Augen oder Ungeziefer mit gar keinen Augen werden sich euch während des Dungeon Crawlings im Weg stellen.

Sasha Gear Rising: Revengeance
Ähnlich wie in Spielen alá Etrian Odyssey oder Ray Gigant (schamlose Selbstwerbung für die Zukunft!), erkundigt ihr die wundersame Welt, indem ihr euch von Bereich zu Bereich weiterbewegt. Gegner sind nicht zufallsgeneriert, sondern werden auf dem Display in Form einer Flamme gezeigt, wodurch der Spieler zahlreiche Kämpfe auch vermeiden kann. Wer allerdings denkt, dass man bei Severed nur rumwischt und aufschlitzt, der hat den falschen Obstmarkt besucht: Gegner können unter anderem eure Angriffe blocken und Konterattacken ausführen. So ist meistens präzises Schlitzen von Nöten und auch das Blocken muss geübt werden, denn besonders am Anfang können nicht blockierte Angriffe schmerzen. Gegen Kampfende habt ihr zudem die Gelegenheit, die Gegner ähnlich wie in Metal Gear Rising im Zandatsu-Stil zu zerstückeln. Seien es Arme, Flügel oder Augen – wer schnell genug schneidet, kommt an alle Stücke ran. Und das Schneiden lohnt sich auch: In einem Skill-Tree kann der Spieler bei ausreichenden Zutaten Angriffswerte, Crit-Chancen oder andere Attribute erhöhen. Die Kämpfe sind sehr dynamisch und auch das Herumgefuchtel auf dem Bildschirm macht einen großen Spaß, vor allem wenn man zeitgleich auf vier Gegner achten muss, welche gnadenlos angreifen werden. Auch die Bosskämpfe können sehr herausfordernd sein und spätere Upgrades geben dem Spiel sowohl im Kampf als auch in der Erkundung der zahlreichen Gebiete noch mehr Tiefgang!

Grafik und Sound

Während die Grafik in Severed leicht dem von Guacamelee im Sinne der Grafikart ähnelt, unterscheidet sich die Musik im Spiel voll und ganz. Während des Erkundens bleibt diese meist düster und schaurig und verleiht der Atmosphäre einen leichten Gruselwert, wenn man Severed nachts mit Kopfhörern zockt. Natürlich verständlich ist hierbei die Auswahl von weniger Musik, vor allem bei der melancholischen Story und Stimmung des gesamten Spieles. Leicht nervig empfand ich die Übergänge der einzelnen Bereiche wenn man sich bewegt, da diese nicht flüssig wie in anderen Dungeon Crawlern, sondern ständig mit einem kleinen Blur-Effekt untermauert werden. Zwar ist dieser Übergang vor allem am Anfang des Spieles recht verwirrend, allerdings kann man sich recht schnell dran gewöhnen. Auch die Maps und Dungeons sind in vielen Fällen komplex und gaben mir einen leichten Flashback an King’s Field, was immer eine gute Sache ist!



Fazit:
Würde man Guacamelee und Severed miteinander vergleichen, wäre es schwer zu erdenken, dass beide Spiele den gleichen Entwickler teilen. Während Ersteres eine eher humorvolle Stimmung erzeugt, schafft es Severed den Spieler in eine neue Welt zu befördern und diese in den Augen von Sasha zu erleben. Die Musik ist düsterer, die Grafik ist abstrakt, bunt und passend zur gleichen Welt deformiert. Das Gameplay ist unterhaltsam und unterschiedliche Gegner sorgen für mehr Stimmung im Wischen. Wer sich etwas unter einer Mischung von Fruit Ninja mit King’s Field und Metal Gear Rising: Revengeance vorstellen kann, der wird definitiv bei Severed fündig. Beide Touchdaumen hoch!

Zerstückelt Monstrositäten in Sekundenschnelle – Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Drinkbox Studios für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Unterhaltsamer Touch-Slasher mit großartiger Atmosphäre!

Wertung

unterhaltsames Gameplay

komplexes Leveldesign

düstere Atmosphäre mit guter Musik

Skilltree und Zubehör sorgen für Vielfalt

wenige Dialoge im Spiel

Tutorial recht knapp

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5 Kommentare