PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de


Spielname:
Dreii

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
7,99 €

Publisher:
Etter Studio

Developer:
Etter Studio

Genre:
Denkspiel

Release:
09.03.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1-3 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:


Kurztest: Dreii

Lisa Spitzer, 03.05.2016

1355°

4

Test mögen: Weitersagen:

Die gamescom scheint schon eine Ewigkeit her zu sein – doch an einige Ereignisse kann ich mich trotzdem noch gut erinnern, weil sie besonders eindrucksvoll und aufregend waren. Eines davon wäre das Interview mit einem Entwickler von Etter Studio, der mir damals das Spiel Dreii vorgestellt hat. Da es da schon einen guten Eindruck auf mich gemacht hatte, war ich mehr als gespannt auf das endgültige Spiel, welches nun endlich erschienen ist. Doch kann es auch halten, was es seit damals versprochen hat - vor allem, da es sich hierbei um einen Port handelt, den es vorher bereits auf dem Smartphone gab?

Die Idee ist schon mal gut
Der Grundgedanke des Titels kann schon mal überzeugen: Es handelt sich um ein Puzzle-Spiel, bei dem der Spieler in verschiedenen Levels mittels geometrischen Figuren Türme bauen muss. Dabei soll man diese aber nicht einfach nach Belieben errichten, sondern über den Bildschirm verteilte Punkte erreichen, welche vom Turm bedeckt werden sollen. Hört sich leichter an, als es ist! Je mehr Levels man spielt, desto verzwickter werden die Aufgaben (inklusive Sonderlevels, bei denen man auch noch besondere Bedingungen berücksichtigen, z.B. auf einem Boot im Wasser bauen muss), sodass man sich teilweise schon richtig hereindenken muss. Richtig anstrengend wird es, wenn das Level einen noch unter Druck setzt – so muss man teilweise auf Zeit seine Türmchen errichten, da nach einigen Augenblicken die ein oder andere Windböe alles wieder zunichte macht. Da will man die Vita dann schon gerne gegen die Wand werfen.

Arghh!
Eigentlich dürfte man da meinen, dass das Ganze nur die Motivation fördert und eine richtige Herausforderung darstellt. An sich stimmt das, doch machen so manche Macken diesem Spiel zu schaffen. So hakt das Spiel manchmal ganz kurz, und wenn man gerade mit einem Block balanciert, kann das schon problematisch werden. Die Physik-Engine an sich ist ganz okay, nur manchmal fragt man sich „Wie kann das denn jetzt so halten?“ - nicht, dass diese Tatsache einem selbst zum Nachteil kommen würde. Ein weiteres Problem ist der Input-Lag, wenn man die Face-Buttons verwendet - da es hier um sehr genaue Physik-Puzzle geht, sind diese wirklich spaßmindernd. Flotter funktioniert es per Touchscreen, doch da hat man das Problem, dass man immer mit dem Finger genau auf der Stelle liegt, wo sich gerade der Block befindet (so funktioniert das ja auch). Da man teilweise recht sensibel die Blöcke platzieren muss, gestaltet sich diese Steuerungsmöglichkeit somit etwas unpraktisch.

Multiplayer – welcher Multiplayer?
Ein zentraler Punkt von Dreii ist das gemeinsame Spiel mit anderen Spielern, das in einigen Levels des Spiels auch vorausgesetzt wird. Neben diesen obligatorischen Multiplayer-Levels kann man aber auch jedes andere Level mit anderen Spielen (maximal drei, wie der Name schon andeutet). Dabei soll man nicht nur mit seinen Freunden spielen, sondern auch mit völlig Fremden, mit denen man nur eingeschränkt über festgesetzte Ausdrücke kommunizieren kann. Ich selbst habe es zwar geschafft, mit meinem Kollegen Denis spielen zu können, doch habe ich es trotz mehreren Versuchen nicht geschafft, Fremde im Spiel zu erreichen. Eine Erklärung dazu gibt das Spiel auch nicht an – an sich soll man die Spieler, die sich gerade im gleichen Level befinden, einfach in der Level-Auswahl sehen, doch habe ich nie etwas dergleichen gesehen - was natürlich auch schlicht daran liegen könnte, dass zu den Zeitpunkten niemand das Spiel in diesem Netzwerk gespielt hat. Doch generell ist es etwas problematisch, dass das Spiel nicht nur hier, sondern auch im Allgemeinen an Erklärungen spart. Eigentlich wird überhaupt nichts erklärt, von einem Tutorial ganz zu schweigen - die einzige Hilfe findet man ganz versteckt über das Menü, und auch dort sind nur wenige Details kurz erwähnt.

Tolle Grafik!
Was am Spiel überzeugt, ist auf jeden Fall die Grafik. Diese ist minimalistisch gehalten, wodurch die Farbakzente noch mehr herausgehoben werden. Bei diesen handelt es sich um die verschiedenen Chatraktere, die der Spieler annehmen kann. Diese kann man sich jedoch nicht aussuchen, sondern man wird per Zufallszuweisung als einer der verschiedenen, farbenfrohen Charaktere „geboren“. Will man eine andere Form annehmen, muss man reinkarnieren (wodurch jedoch auch jeder Spielfortschritt flöten geht). Neben dem Aussehen hat jeder Charakter auch eine bestimmte Geräuschkulisse, die sich im Multiplayer mit den anderen zusammen aufbauen kann, teilweise jedoch auch etwas penetrant wirkt.



Fazit:
Lisa Spitzer:
An sich kann man sagen, dass Dreii weder so richtig gut noch so richtig schlecht ist. Das Spiel beinhaltet viele gute Ideen, wie die Figuren, in die man hereingeboren wird, oder die starke Multiplayer-Komponente. Leider sind nicht alle Ideen gut umgesetzt, wodurch das Spiel nur teilweise überzeugen kann. Dennoch können Fans von Physik-Puzzle-Spielen mal einen Blick riskieren, sollten sie sich nicht an der etwas hakeligen Steuerung stören.

Schafft es immer bis zum letzten fehlenden Block: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Denis Wewetzer:
An sich bin ich dem ein oder anderen Puzzle-Spiel absolut nicht abgeneigt - ich stehe echt auf clevere Ideen, was das angeht. Und in diesem Sinne muss ich meiner Vorrednering völlig zustimmen: Dreii hat tatsächlich viele nette Ideen, was das angeht und gerade die Multiplayer-Komponente kann eigentlich ganz interessant werden - vorausgesetzt, jemand anderes ist gerade zufällig online. Natürlich kann man sich mit bekannten verabreden, um die Level gemeinsam zu meistern, allerdings hätte es doch einen ganz netten Charme, mit ein paar Fremden durch die teils recht kniffligen Level zu gelangen. Wobei hier natürlich weiterhin das Problem des Input-Lag bleibt, wenn man sich nicht selbst in der Sicht sein möchte. Viele gute Ideen wurden so leider mit einer eher mäßigen Umsetzung auf die Vita gebracht, sodass ich selbst nur ein vorbehaltene Empfehlung für Puzzle-Freunde aussprechen möchte. Alle anderen verpassen nicht viel, wenn sie Dreii nicht gespielt haben.

Physics'd die Welt: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Etter Studio für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Puzzle-Spiel rund um's Türme bauen mit guten Ideen - jedoch auch merklichen Schwächen.

Wertung

Multiplayer für alle Levels...

überzeugende Grafik im minimalistischem Stil

gut gestaltete Charaktere, in die man hereingeboren wird

... vorausgesetzt, jemand ist online

etwas hakelig

für manche Levels MUSS man mind. zu zweit spielen

Kommentare anzeigen

4 Kommentare