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Spielname:
Azkend 2: The World Beneath

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
7,99 €

Publisher:
10tons

Developer:
10tons

Genre:
Denkspiel

Release:
03.05.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Azkend 2: The World Beneath

One, 23.05.2016

1314°

0

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Die Portierung von Smartphone-Games für unsere PSVita wird anscheinend zum Trend. Erste Minigames zeigten sich beispielsweise mit Treasures of Montezuma Blitz sehr schnell. Azkend 2: The World Beneath ist an dieser Stelle ebenfalls keine Ausnahme und begann seinen Weg vor einigen Jahren bereits auf den Smartphones. Wie sich der Port auf der PlayStation Vita so spielt, haben wir uns einmal kurz angeschaut.

Bekanntes Matchmaking-Puzzle-System leicht abgeändert
Azkend 2: The World Beneath ist ein reines Puzzle-Spiel, daher gibt es keine große Action. Nur ihr und das Spielbrett auf dem ihr Symbole des selben Typs miteinander verknüpfen müsst. Dazu streicht ihr mit dem Finger einfach über die Symbole die nebeneinander liegen und zeichnet so eine Art von Weg. Mindestens drei des selben Typs müssen es sein, damit ihr diese verschwinden lassen könnt. Alle darüber liegenden Symbole fallen dann herab und die dadurch freigewordenen Felder werden permanent nachgefüllt. Ähnliches Gameplay kennen die meisten aus diversen anderen "Klassikern" wie Candy Crush, Bejewled oder eben auch Montezuma.

Während des Spielgeschehens sammelt ihr übrigens im Laufe der Zeit diverse Powerups ein, die sich in passive und aktive Skills unterteilen. Die Aktiven sind direkt auf dem Spielbrett verfügbar und müssen durch das wegwischen der entsprechenden Symbole aktiviert werden. So kann man Dynamit als aktives Powerup finden. Aktiviert man dieses auf dem Spielfeld indem man drei oder mehr Dynamitsymbole verbindet, explodiert es und reißt alle Symbole im direkten Umfeld mit. Es gibt eine ganze Menge an unterschiedlichen Powerups und man kann jeweils ein aktives und passives wählen.

Story zum schreien: Lass uns auf Reisen gehen und alles was wir mitnehmen ist kaputt und muss repariert werden...
Dass die Geschichte in so einem Spiel eher ein Mittel zum Zweck ist, sollte nicht all zu sehr verwundern, aber ich konnte mir das Lachen an vielen Stellen einfach nicht verkneifen. Die Rahmengeschichte ist dabei eigentlich gar nicht mal so verkehrt: An sich spielen wir die Geschichte einer Schiffskapitänin, die mit ihrem Schiff in einen Strudel auf dem offenen Meer gerät. Danach findet sie sich in einer scheinbar unentdeckten Welt wieder (Jules Verne lässt grüßen) und durchreist diese um wieder zurück zu kommen. Um diese weiter entdecken zu können, möchte die Gute allerdings diverse Gegenstände verwenden – die allesamt kaputt sind, was im Verlaufe der Story zu einer eigentlich gar nicht so schlechten Komik führt. Durch das Beenden der Level werden die Gegenstände dann nach und nach repariert und stehen einem dann übrigens sogleich als Powerups zur Verfügung.

Malerische Landschaften und viele unterschiedliche Spielmodi
Ein ganz großer Pluspunkt sind die von Hand gezeichneten Bilder der Umgebungen, die quasi wie in Comic-Manier die Reise der Protagonistin visuell begleiten. Diese sind sogar interaktiv eingebunden, denn alle paar Matches muss die handwerklich begabte Kapitänin auch ihre Umgebung anschauen. Dann habt ihr in vorgegebener Zeit die Möglichkeit, kleine kreisrunde Bildausschnitte in der rechten oberen Ecke im großen Gemälde zu finden. Das ist allerdings je nach Bild oftmals schwieriger als es aussieht, denn die angezeigten Bildausschnitte können in ihrer Ausrichtung variieren. Das heißt, dass der kleine Teilabschnitt, den ihr im Gemälde suchen müsst, auch mal auf dem Kopf stehen kann, um 90 oder 45 Grad gedreht ist und dadurch deutlich schwieriger zu finden ist. Generell bringt euch das Minispiel aber nicht wirklich weiter, es dient anscheinend nur dem Zeitvertreib für zwischendurch.

Interessanter sind da aber schon die unterschiedlichen Spielmodi, die euren Kopf auf unterschiedliche Weise fordern können. Unter anderem kann es passieren, dass Käfer auf dem Spielbrett herumlaufen und eine Lebensanzeige besitzen. Immer wenn ihr in direkter Nähe Symbole zerstört, dann verlieren diese ihre Lebenspunkte. Ziel ist es dann, die Käfer davon abzuhalten das Ende des Spielbretts zu erreichen. Auch Feuer müsst ihr bekämpfen, das ihr ebenfalls durch das zerstören von Symbolen direkt in unmittelbarerer Nähe löscht. Zudem ist immer ein Zeitlimit zugegen, gegen das ihr neben den Aufgaben auch antreten müsst. Somit bleibt Azkend 2 definitiv abwechslungsreich und immer wieder müsst ihr euch anderen Herausforderungen stellen, die zwar meistens immer über ein ähnliches Spielprinzip gelöst werden, aber dennoch unterschiedliche Herangehensweisen erfordern.

Fazit:
Generell muss ich festhalten, dass ich mich immer sehr schwer damit tue, wenn kleine Smartphone-Spielchen wie Azkend 2: The World Beneath für PSVita veröffentlicht werden. Als wenn es der Handheld bei uns nicht schon schwer genug hat im Westen, nun ist ein Spiel wie Azkend 2, welches übrigens bereits über vier Jahre (!) alt ist, kein erhoffter AAA-Segen. Bewertet man das Game allerdings recht nüchtern, ist es an sich ganz ok. Es ist eines von den typischen "eine Runde mach ich noch und dann höre ich wirklich auf!"-Spielen und am Ende hat man noch gut 10 Spielbretter gelöst. Das Gameplay aus Matchmaking-Puzzle, Powerups sammeln und den unterschiedlichen Herausforderungen hält dann doch mehr oder weniger bei der Stange. Azkend 2: The World Beneath präsentiert sich als solider, kurzweiliger Puzzler mit deutlichem Minispielcharakter. Letzteres liegt vor allem daran, dass die meisten Level einfach sehr schnell gelöst sind. Oftmals sind nur maximal 20 Sekunden nötig, wenn die Steine recht gut liegen. Länger als 180 Sekunden brauchte ich in den meisten Fällen dann aber auch nicht.

Ein Vergleich sei mir an dieser Stelle wieder erlaubt: Azkend 2: The World Beneath gibt es nämlich auch für unsere Smartphones. Beispielsweise für iOS und kostet hier mit 5.99 Euro auch rund 2 Euro weniger. Ein bitterer Beigeschmack, den allerdings jeder für sich selber kosten muss, sofern er es denn eingehen möchte.

Fragt sich, ob die Protagonistin des Spiels auch das Display von seinem Laptop reparieren könnte: Marcel Laser für PlanetVita.de

Vielen Dank an 10tons für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Interessanter, kurzweiliger Rätselspaß in handgezeichneter Gemäldeoptik. Leider kommt der Minispielcharakter zu stark zur Geltung.

Wertung

Wundervoll gezeichnete Umgebungsbilder

"Noch eine Runde!"-Spielprinzip weiß zu fesseln

Abwechslungsreiche Modi

Gelungener Mix aus Bejewled und Candy Crush

Cross-Buy

Vier Jahre altes Smartphone-Spiel ohne Neuerungen

Eignet sich eher als "Zwei Bushaltestellen weiter"-Spiel

Kostet für Smartphones deutlich weniger

Sehr kurz

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