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Spielname:
SteamWorld Heist

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
14,99 €

Publisher:
Image & Form International AB

Developer:
Image & Form International AB

Genre:
Strategie

Release:
08.06.2016 (erschienen)

Multiplayer:
1

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: SteamWorld Heist

Lisa Spitzer, 03.08.2016

1124°

0

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Schon der Vorgänger SteamWorld Dig wurde ziemlich gefeiert und war einer der Titel, den man einfach auf der Vita kannte. Nun brachte Image & Form Games den Nachfolger SteamWorld Heist heraus. Brechen wir ihn einmal herunter: Roboter, Steampunk und das Weltall – hört sich doch schon nicht schlecht an! Aber ein genauer Blick kann ja auch nicht schaden:

Das schwere Leben der Cowbots
Sobald man das Spiel anschaltet, wird man in die atmosphärische Steampunk-Geschichte hineingezogen. So startet es wie eine Retro-Nachrichtenansage, in der ein Sprecher über die wichtigsten Ereignisse jüngster Vergangenheit berichtet. So wie etwa, dass die Erde zerbrochen ist! Zum Glück konnten die dampfbetriebenen Bewohner dieser sich auf die wenigen verbleibenden Landbrocken flüchten und dort als Hydrofarmer oder Bergleute überleben. Als wäre der Verlust der Erde nicht schon dramatisch genug, steht das Unheil aber nicht still, sondern naht auch in Form von Schrotter und Royalisten – beide darauf aus, die Cowbots auszubeuten und zu unterdrücken. Und dann wäre da auch noch die Aussicht darauf, dass etwas noch Gefährlicheres im All wartet …
Genauer dreht sich unsere Geschichte um Piper Faraday, welche Schmugglerin ist und sich gegen die Schrotter behauptet. So ist das Entern der Schiffe, Sammeln der Beute (in diesem Fall vor allem Wasservorräte) und Bekämpfen der Schrotter einer der Kernbestandteile des Gameplays. Eingebettet ist dieses in netten, kurzen Dialogen zwischen den witzigen, sympathischen Charakteren, die einen nicht selten zum Schmunzeln bringen.

Apropos Gameplay
Zunächst einmal fällt die gute Individualisierbarkeit des Schwierigkeitsgrades auf. Vom Gelegenheitsspieler bis zur „Elite“ werden in fünf Stufen alle bedient, was jeweils beispielsweise die Anzahl der Gegner, den Schaden dieser oder deren Gesundheit beeinflusst. Beim Gameplay selbst handelt es sich um rundenbasierte Strategie. Das kann man sich so vorstellen, dass jede Figur eine begrenzte Anzahl an Aktionen hat, die sie durchführen kann, bevor die nächste Figur dran ist. Dies umfasst beispielsweise Laufen einer bestimmten Strecke oder Feuern einer Waffe (wobei man beachten muss, dass man nach einem längeren Sprint nicht mehr feuern darf und bis zur nächsten Runde warten muss). Dabei muss der Spieler selbst zielen, wobei die Kugeln durch Abprallen an den Wänden recht abgefahrene Wege nehmen können – eine Tatsache, die man sich auf jeden Fall zunutze machen kann und sollte. Und obwohl jeder Zug so eng umfasst ist, hat das Spiel dennoch viel Tempo und Spannung. Das kommt unter anderem auch durch die verzweigten Schiffe, durch die man sich bewegt.

Verbessern kann man sich auf unterschiedlichen Wegen, was im immer schwieriger werdenden Spielverlauf auch nötig wird. Einerseits leveln die Bots (also die Charaktere) durch das Sammeln von Erfahrungspunkten und erhalten so unter anderem auch besondere Fähigkeiten. Andererseits kann man auch das eigene Arsenal aufstocken – entweder durch das Einsammeln von Waffen in den Levels oder schlichtweg durch den Kauf eines neuen Gewehrs (wenn man genug Gallonen gesammelt hat, um sie sich zu leisten). Und letztendlich kann man die eigene Crew (die am Anfang auf’s Minimum reduziert wurde) durch das Anheuern neuer Mitglieder vergrößern.

Überzeugende Darbietung
Sowohl an der Technik, als auch am Design des Spiels kann man wahrlich nicht meckern. Alles läuft flüssig und ohne Ruckeln und die Steuerung sitzt auch gut. Ein besonderes Plus ist auch die Atmosphäre des Spiels, die dauerhaft gut umgesetzt wird. Steampunk-Roboter im Weltraum – zunächst eine etwas merkwürdige Prämisse, doch sowohl die Charaktere, als auch die Umgebung sind detailreich, wirken sehr liebevoll arrangiert und passen super in das Grundkonzept. Ebenfalls sehr passend ist die Vertonung. Wo Sprachspuren vorkommen, sind diese zwar Englisch, doch wird der geschriebene Text auch durchgängig auf Deutsch angeboten. Besonders gut ist in diesem Zusammenhang der Soundtrack, der einerseits unaufdringlich ist und beim Spielen zu keiner Zeit nervig wird; und andererseits an bestimmten Punkten gezielt Akzente setzt.



Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, dass Image & Form mit SteamWorld Heist wirklich eine überzeugende Leistung abliefert. Die Story ist spannend und macht Spaß, was durch die Charaktere noch unterstützt wird. Die Steampunk-Atmosphäre wird vor allem durch die vielen Details, auch im Soundtrack, gut rübergebracht. Und letztendlich ist das Gameplay durch die Mischung aus rundenbasierter Strategie und dem eigenen Feuern der Waffen unter Einbezug der Umgebung bei den „Trick Shots“ recht kurzweilig. Für alle, die bisher überhaupt nichts mit Strategie am Hut hatten, könnte es dadurch ebenfalls einen Blick wert sein, falls sie sich doch mal an das Genre herantrauen möchten. Und allen erprobten Strategen kann ich es ebenfalls auch nur an’s Herz legen.

Findet Roboter ziemlich cool: Lisa Spitzer für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Image & Form Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Solides Grundgerüst mit überzeugenden Details! Rundenbasierte Strategie, die Spaß macht (im Weltall; mit Robotern; und Steampunk - was muss ich mehr sagen).

Wertung

Überzeugendes Gameplay

Spaßige Genre-Mischung

sympathische Charaktere

gezielt wirkender, guter Soundtrack

Vertonung nur auf Englisch

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