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Spielname:
One Piece: Burning Blood

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Bandai Namco

Developer:
Bandai Namco

Genre:
Action

Release:
03.06.2016 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Review: One Piece: Burning Blood

Altin Bujupaj, 25.09.2016

1704°

0

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Bereits seit der Ära der PlayStation wurden wir hierzulande mit Anime-Spielen nahezu verwöhnt. Sei es für Serien wie Naruto, Dragon Ball Z (dem amtierenden Meister mit unmengen an Spielen auf fast allen irdisch denkbaren Plattformen) oder auch wie im heutigen Falle: One Piece. Persönlich war ich eher ein größerer Fan von Dragon Ball (und bin es immer noch!), doch hatte auch One Piece seine kleinen Feinheiten. Sei es die grausame Zensur des Anime, oder der Humor – Gute Spiele für das noch lebende Franchise muss es doch irgendwo geben, oder? Bühne frei für One Piece: Burning Blood!

Willkommen bei One Piece: Burning Blood. Vorkenntnisse über die aktuelle Arc sind vom Vorteil!
Beim Starten des Spieles wird man prompt im Story-Mode ins Gefecht geschmissen. Wortwörtlich wohlgemerkt, denn die Story beginnt schnurstrax in der Paramount War-Arc (auch bekannt als Marineford Arc). Für Kenner der Serie ist das sicher ein großartiger Einstieg, da vieles in diesem Zeitraum geschieht. Für jemanden, der allerdings nur das erste Opening der Serie im Kopf aufbewahrt hat, werden mehr als die Hälfte der Charaktere fremd sein. Untermauert werden zahlreiche Dialoge durch CG-Cutscenes, welche laut zahlreichen Beschreibungen im Internet „echt unfassbar gut und detailliert aussehen“. Leider trifft diese Beschreibung nur auf der PS4-Fassung des Spieles zu – die Vita-Version sieht leider so aus, als würde das Spiel immer noch puffern und auf einer halb so guten Qualität versuchen das Video wiederzugeben. So schlimm wie bei Sly Cooper: Thieves in Time ist es allerdings zum Glück nicht!

Gameplay: „A bloody mess!“
One Piece: Burning Blood ähnelt in Punkto Gameplay sehr dem Konkurrenten Naruto, mit der Ultimate Ninja Storm-Reihe. In einer 3D-Umgebung müsst ihr versuchen, euren Gegner zu besiegen und verfügt dabei zudem über Special-Moves und je nach Charakter, besondere Fähigkeiten. Neben den normalen Attacken, welche ihr einfach belanglos mashen könnt, besitzen eure Charaktere auch vier Spezialangriffe, die je nach Charakter kompletter murks oder die stärkste und unfairste Attacke schlechthin sind. Die Kämpfe verlaufen meistens auch flüssig mit Ausnahme von flashigen Special-Moves, welche die Framerate leicht runterkurbeln können.

Neben dem Story-Modus können sich Spieler auch im Online/Versus-Modus gegen andere Spieler oder die CPU behaupten oder in den Modi Wanted Versus oder Pirate Flag Battle austoben. Ersteres ist im Grunde genommen ein Challenge-Modus in dem ihr gegen festgelegte Charaktere kämpfen müsst. Hier kann der Schwierigkeitsgrad sehr leicht in die Höhe springen, also sei von daher etwas Vorsicht geboten. Pirate Flag Battle bietet etwas mehr Vielfalt in der Form von wöchentlichen Herausforderungen, in denen ihr euch einer Fraktion anschließt. Dieser Modus ist etwas unterhaltsamer, doch ändert sich auch hier im Grunde genommen nicht allzu viel. Die Kampfmechanik im Spiel ist zudem sehr schlicht gehalten und alle Angriffsmöglichkeiten sind bei allen Charakteren identisch, weswegen man sich nicht Combos einprägen muss. Zudem hat der Spieler mit mehr als 72 Charakteren durchaus viel Zeit zum Ausprobieren und viele Möglichkeiten sein Dream-Team zu kreieren!

Grafik und Sound: „My eyes are burning!“
Während das Spiel stylische CG-Cutscenes und kurze Anime-Schnipsel besitzt ist die In-Game Grafik leicht... bescheiden. Man stelle sich die bereits pixeligen Cutscenes vor und würde diese nun versuchen im Spiel einzusetzen. Der Haken: Man darf nur fast die hälfte der Auflösung benutzen um eine stabile Framerate zu gewährleisten. Und was kommt heraus? Charaktermodelle, die aussehen als wären sie konstant im Hintergrund, statt im Vordergrund. Die clevere Bande(i) von Namco hat zudem die Funktion der Schnappschüsse während der CG-Cutscenes ausgeschaltet. Wer sich dennoch einen genauen Einblick auf diese CGIs erwünscht, der kann diese leicht auf YouTube finden oder auf dieses Meisterstück blicken! Warum jemand auf solch eine Idee kommen würde, bleibt auch mir ein Rätsel. Auch die Lippensynchronisation stimmt nicht überall und dabei sind die Stimmen auf Japanisch! Glücklicherweise bleibt trotz der pixeligen Grafik noch alles übersichtlich. Die Musik selbst passt gut zum Spiel ist aber auch nicht die Beste die man in solch einem Spiel hören würde.

Wenn das Blut nun doch nicht kocht
Wer sich daran versucht das Spiel durchzuspielen, der braucht für die Haupstory von One Piece: Burning Blood nicht allzu lange: Mit ca. sechs Stunden ist das Ende der Story bereits in Sicht. Natürlich lebt ein Kampfspiel von der Community und dem Multiplayer in der heutigen Zeit und zum Glück lässt sich einige Male auch ein Gegner finden, wenn es auch oftmals mehrere Minuten braucht und selbst dann kann einem die Internetverbindung und der Netcode den Spaß verderben. Neben der etwas schaurigen Grafik und der sehr mittelmäßigen Musik, sind auch die anderen Spielemodi sehr schnell ermüdend und man kann im besten Fall auf gut 10-15 Stunden im Spiel kommen, bis man sich dann vielleicht echten 3D-Kämpfern wie Power Stone widmen möchte. Die DLCs belaufen sich meist nur auf Kleidungsstücke oder mit Ausnahme einiger neuer Charaktere (die von der Community ausgewählt wurden, was sehr cool ist!), aber viel bahnbrechendes lässt sich auch da nicht finden.



Fazit:
Trotz meiner etwas pessismisten Sicht des Spieles ist und bleibt One Piece: Burning Blood ein sehr mittelmäßiges Spiel. Es ist ein Kampfspiel und es ist weder komplex, noch zu leicht, dass man es nur mit einer Taste durchspielen kann. Die große Charakterauswahl und die großartige Story, wenn man von der Serie Vorkenntnisse besitzt, lassen definitiv das Herz jedes Piraten höher schlagen und machen das Spiel noch durchaus erträglich. Normale Kampfspielfans werden jedoch bereits nach gut zehn Stunden das Handtuch werfen. Mit einer etwas demütigenden Grafik und nicht allzu vielfältigen Gameplayelementen bleibt meistens nur noch die Frage, wann Titel wie Ultimate Ninja Storm oder Guilty Gear ihren Weg zur Vita finden können. Das könnt ihr definitiv besser, Bandai Namco!

Wartet immer noch auf einen Rurouni Kenshin-Fighter – Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Bandai Namco für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionscodes!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Mittelmäßiger Anime-Fighter, der sich nur für Fans der Reihe lohnt!

Wertung

EINSTEIGERHILFEN:

7.0

MULTIPLAYER:

6.0

GAMEPLAY:

5.0
5
von 10

interessante Story...

sehr große Charakterauswahl

Einsteigerfreundliches Gameplay...

viele Spielmodi und Multiplayer...

...die Vorkenntnisse verlangt

schwammige Grafik

...dem mehr Tiefgang fehlt

...die schnell langweilig werden

Wie werten wir?

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