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Spielname:
Superdimension Neptunia VS Sega Hard Girls

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Compile Heart

Developer:
Idea Factory

Genre:
Rollenspiel

Release:
21.10.2016 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Superdimension Neptunia VS Sega Hard Girls

Review: Superdimension Neptunia VS Sega Hard Girls

Altin Bujupaj, 23.10.2016

2362°

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Die Vita könnte bald mit all den Japano-Rollenspielen zum RPG-Handheld mutieren. Alleine Compile Heart und Idea Factory tragen zur großen Spielemenge mit der Neptunia-Reihe bei. Sei es die Lastation 4 oder die Leanbox One, die Vita wurde glücklicherweise nicht im fernen Osten vergessen. Dann schließt sich Sega auch noch dem Handheldspaß an und was kommt dabei raus? Superdimension Neptunia vs. Sega Hard Girls!

Wenn Iffy durch die Düne cruist!
Wie es gängig für die Neptunia-Spiele ist, wird der Spieler mit einem recht poppigen Anime-Intro in die Welt reingeschmissen. Dieses Mal schlüpft der Spieler in die Rolle von IF, die mit ihrer grünen Kawasaki Hayabusa durch die leere Prärie rast. Wie aus dem nichts, fällt ein Mädchen aus dem Himmel! Klingt das den Fans der Reihe bekannt? Doch anstelle des heißgeliebten Neptunes, schnappt IF sich Segami, ein Mädchen, das unter Amnesie leidet. Da kann man schon fast sagen, dass Amnesie in Anime-Rollenspielen häufiger auftritt, als eine stinknormale Erkältung! In der sogenannten Grand Library finden beide jedoch heraus, dass Videospielgeschichte gelöscht wird und die Welt sich dem Ende neigt. Die Lösung? Zurück in die Vergangenheit reisen, die Geschichte wieder herstellen und neue Freundschaften schließen! Die Unterhaltungen sind wie üblich für die Neptune-Reihe sehr humorvoll und meines Erachtens unter den nahezu besten in der Reihe. Einige der Witze und Dialoge sind so gut gestaltet, weswegen nun meine Vita mit mehr als 200 Bildern des Spieles herumstolziert! Mit einer Spiellänge von über 20 Stunden ist bei mir noch kein Ende in Sicht und wer die Nebenmissionen erfüllt, hat noch durchaus mehr zu tun.

Gameplay: Same same, but new Nep!
Grundsätzlich ist das Gameplay der Neptune-Re;Birth-Reihe sehr identisch: Ihr läuft rum, greift Gegner an, geht zum Kampfmodus über und besiegt die Feinde. Natürlich haben die Meister der Innovation mit dem Namen Compile Heart noch kleine Feingriffe vorgenommen. Beispielsweise gibt es im Spiel nun eine Sprint-Funktion! Kenner der Reihe werden sich alleine über dieses Feature freuen, weil längere Passagen und Gegner endlich vermieden werden können. Auch springen, klettern und durch Schlupflöcher kann nun der Spieler kriechen, was den Levels etwas mehr Vielfalt gibt, wenn doch nur nicht die Gebiete sich ständig wiederholen würden. Grundsätzlich habt ihr vier Spieleäras zur Verfügung: Die Game Gear-, Saturn, Mega Drive und Dreamcast-Ära. Jede Epoche besitzt ein Sega Hard Girl und eines der CPUs (und einen CPU-Kandidaten) aus der Hauptreihe. Jede Mission verfügt über ein Zeitlimit und wenn dieser überschritten ist, wird der Zeitfresser diese Missionen rausnehmen. Das hat mir am Anfang grundsätzlich Sorgen gemacht, doch im Laufe des Spieles hat man dann die Chance diese zu wiederholen.

Die Kämpfe an sich bleiben dem Prinzip vom dritten Re;Birth treu und wurden mit kleineren Änderungen weiter verfeinert. Beispielsweise gibt es nicht mehr drei normale Angriffsarten, sondern nur eine. Die Anzahl der Angriffe die man ausführen kann, sind an einem AP-Balken ersichtlich und möchte man so viel Schaden wie möglich austeilen, kann man einen Charge-Attack ausführen, welcher jedoch euren nächsten Zug weiter nach hinten schiebt. Jeder Charakter kann natürlich auch SP-Angriffe ausführen, wobei der SP-Meter sich nur bei normalen Angriffen und passiven Effekten auflädt. Mit einem Maximalwert von 1000, kann das durchaus lange dauern. Das ist vor allem am Anfang sehr lästig, da der Spieler keine SP-Tränke kaufen kann. Neben diesen Neuerungen kann der Spieler zudem während des Kampfes die Fever-Gauge auffüllen, welche bei Aktivierung die Kampfreihe (was soll das sein?) zu eurem Gunsten wechselt und den Schaden erhöht. Transformationen und EXE-Drives sind wie immer auch dabei. Euer Charakter kann jedoch nun eine Klasse auswählen, welche jeweilige Statuswerte beim aufleven erhöht oder verringert. Je nach Klasse sind auch andere Skills mit von der Partie, doch hat jeder Charakter nur zwei Klassen zur Verfügung.

Grafik und Sound: Wenn wir von Monotonie sprechen...

Wer mindestens einen der Haupttitel gespielt hat, wird hier kein blaues Wunder erleben. Das Spiel sieht so identisch aus, wie jeder andere Titel der Reihe. Die Umgebungen sind fast 1/1 aus den Original-Titeln übernommen worden, auch die Gegner und Angriffe ähneln sehr stark der Re;Birth-Trilogie. Dummerweise wurde bei dem Detail bei Equipments sogar nachgelassen: Kleider und Kostüme verändern sich beispielsweise, während die Waffen immer gleich bleiben. Das war bei der Hauptreihe nicht der Fall! Einige Levels wie Toypolis sind neu und unterhaltsam und zahlreiche Musikstücke wurden dem Spiel hinzugefügt, doch leiderweise stagniert das Spiel sehr stark im Vergleich zu Megadimension Neptunia VII. Allerdings ist die Sprachausgabe gut gelungen und in diesem Falle habe ich sogar die englische Sprachausgabe laufen lassen, da vor allem Neptune, IF und Segami humorvolle Synchronstimmen besitzen.

You have created a Nep Paradox!
Während eine Großzahl der Kämpfe unterhaltsam sind, gibt es natürlich wieder einige Makel in dem Sega/IF-Mischmasch. Die Framerate bei einigen Angriffen und während der Levels steigt und sinkt wie eine Achterbahnfahrt. Das Spiel ist glücklicherweise immer noch spielbar, doch vor allem wenn Gegner geladen werden oder ihr versucht einen Gegner mit einem Präventivschlag zuerst zu erwischen, werdet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg haben. Glücklicherweise sind die Programs von der Re;Birth-Reihe dabei und dieser Fehler kann schnell behoben werden. Mit diesen könnt ihr Gegner stärker oder schwächer machen, jedes Gefecht mit einem Präventivschlag beginnen oder neue Dungeons und Bösse freischalten.

Die Schwierigkeitskurve ist recht linear, sofern ihr die gleichen Mitglieder auflevelt. Doch kommt es gerne vor, dass ihr euch einen oder mehreren Bossgegnern stellen müsst, welche nicht nur als erstes anfangen dürfen, sondern auch ordentlich auf die Mütze hauen und eure Helden mit einem Schlag erlegen können. Sofern ihr das Fever-Meter auf 100 haltet und ordentlich SP besitzt, sind allerdings auch diese Gegner sehr schnell Geschichte. Außerdem besitzen einige Charaktere je nach Klasse recht starke Skills, die den Schwierigkeitsgrad komplett nach unten ziehen können. So kann Mega Drive beispielsweise den nächsten Angriff ums dreifache erhöhen mit mickrigen 50 SP! Ein EXE-Drive mit diesem Skill und der Gegner ist Toast. Das Spiel ist wie jeder andere Titel nur mit englischer Textausgabe ausgestattet, wodurch Englischkenntnisse wie immer von Vorteil sind.



Fazit:
Superdimension Neptunia vs. Sega Hard Girls ist, wie viele Spinoffs der Neptune-Reihe, weder bahnbrechend, noch todlangweilig. Im Vergleich zu Hyperdevotion Noire, würde ich alleine wegen den Dialogen und Charakteren die Medaille an Superdimension Neptunia vs. Sega Hard Girls weiterreichen. In Punkto Gameplay hat leiderweise Hyperdevotion Noire die Nase etwas weiter vorne. Die Welt ist gut erklärt, die Unterhaltungen sind wie immer feinstes Screenshotmaterial und das Kampfsystem kann durchaus Spaß machen. Lediglich die Compile Heart-Faulheit lässt sich an der schlechten Optimierung und den ständig repetitiven Levels wiedererkennen, was durchaus als Negativpunkt angesehen werden muss. Das kommt einen schon fast wie ein Deja-Vu vor! Wer ein großer Fan der Reihe ist, kann sich bis das neue Neptunia-Spiel herauskommt durchaus mit Superdimension Neptunia vs. Sega Hard Girls vergnügen, während andere Spieler vielleicht ihren Blickfeld auf ein paar andere Titel werfen sollten.

Will auch ein Auberginen-Motorrad besitzen – Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Idea Factory International für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionscodes!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Humorvolles Rollenspiel, leider mit zu vielen Deja-Vu Momenten.

Wertung

STORY:

8.0

SPIELEWELT:

6.0

TECHNIK:

5.0
6
von 10

interessante Charaktere mit humorvollen Dialogen

verbessertes Gameplay und Kampfsystem...

Klassen-System bringt mehr Vielfalt...

zufriedenstellende Spieldauer

gute Sprachausgabe (Englisch und Japanisch)

grafisch und akustisch so alt wie der erste Vita-Titel

...bei dem leider das Balancing noch nicht so stimmt

...welche neben verschiedenen Skills nichts neues auf dem Tisch bringen

manchmal sehr happige Framerate

Wie werten wir?

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