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Spielname:
Little Deviants

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sony

Developer:
BigBig Studios

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
22.02.2012 (erschienen)

Multiplayer:
bis 8 Spieler (lokal)

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Review: Little Deviants

Denis Wewetzer, 26.02.2012

4864°

8

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Lang, lang ist's her, dass ein Titel für einen Handheld von Sony erschienen ist und somit unter unsere Lupe genommen wurde. Mit dem Release der Playstation Vita hat sich das nun aber erledigt, weshalb nun auch wieder neue Reviews geschrieben werden können. Und für den Anfang haben wir uns für Little Deviants entschieden, einen Titel, der in vielen Minispielen die ganzen, verschiedenen und neuen Funktionen der Vita zeigt. Besonders ein solch repräsentatives Spiel für die neuen Eigenschaften sollte deshalb gut durchdacht sein, um potentielle Käufer nicht gleich abzuschrecken. Aber schafft Little Deviants das auch? Wir haben mit Alt-Metall um uns geworfen und Zombies angezündet, um das herauszufinden!

Von Deviants, Botz, Whomans und Dead'uns
In der Welt von Little Deviants werden die so genannten Deviants von den Botz, einer Art bösen Robotern, gejagt. Als sie in ihrem Raumschiff vor ihnen flohen, wurden sie allerdings getroffen und das Raumschiff nahm so starken Schaden, dass sie notlanden mussten. Oder besser gesagt: Das Raumschiff zerspringt in Stücke und die Deviants fallen auf den nächstgelegenen Planeten: Den der Whomans. Dort angekommen werden sie natürlich weiterverfolgt, allerdings haben die Botz einen weiteren Trick auf Lager, um sich die Arbeit zu erleichtern. So beleben sie die gestorbenen Whomans zu Dead'uns wieder, um mit ihrer Hilfe die Deviants loszuwerden. Da es indirekt die Schuld der Deviants ist, dass die Botz und Dead'uns nun die Whomans ebenfalls attackieren, versuchen diese nun die Bedrohung durch die beiden Feinde zu eliminieren.

Wir haben jede Menge neue Funktionen, die wollen genutzt werden!
Wie bereits geschrieben bedient sich Little Deviants der verschiedenen, neuen Funktionen der Vita, um Minispiele zu meistern. Damit ist gemeint, dass sowohl der Touchscreen, das Rearpad, der Gyrosensor, die Fähigkeit mehrere Objekte gleichzeitig zu berühren, die Kameras und das Mikrofon alle benutzt werden – manche mehr als andere. So wird das Mikrofon in lediglich einem einzigen Minispiel benutzt. In diesem muss man versuchen unterschiedliche Töne zu halten, damit auf den Deviant zufliegene Gläser zerschmettert werden. Allerdings fliegen auch Sterne auf den kleinen Gesellen zu, welche möglichst nicht angegriffen werden sollten, da diese Bonuspunkte geben. Diese werden im späteren Spielverlauf und den schwierigeren Spielen besonders wichtig, da man sonst keine hohe Punktzahl aufstellen kann, welche auch wichtig ist, um weitere Spiele freizuspielen. Zu Anfang stehen einem nämlich lediglich zwei zu Verfügung, der Rest möchte freigespielt werden.

Bei diesen verschiedenen Spielen fällt eine Sache, wieder besonders im späteren Spielverlauf, auf: Jeder Deviant besitzt seine eigenen Minispiele. Dadurch passiert es allerdings auch, dass sich so manches Minigame wiederholt: ganze fünf Spiele gibt es in drei verschiedenen Ausführungen, nur weil ein anderer Deviant als Charakter dient. Dementsprechend ändern sich allerdings auch ein paar Fähigkeiten. Goopher, der erste und normalste Deviant bekommt zum Beispiel als Extra gegen die Botz einen Blitzschlag, durch den diese für kurze Zeit deaktiviert werden. Pyruss, ein auf Feuer basierender Deviant hingegen kämpft am häufigsten gegen die Dead'uns und verbrennt diese kurzerhand zu Asche.

Gotta catch'em all!
Genau wie die Minispiele müssen die neuen Deviants allerdings erst einmal freigespielt werden. Da jeder Deviant seine eigenen Spiele bekommt und man keine freie Wahl hat, bei welchem Game man welchen Deviant benutzen möchte, erscheint dies ein wenig nutzlos. Genau wie das Sammeln der so genannten Mogger. Dies sind Katzen, welche in jedem einzelnen Level versteckt sind und aufgesammelt werden können. Alle besitzen Namen und können in einem Haus aufgerufen werden – das war's. Wenigstens gibt es eine Trophäe für das Sammeln von allen Moggern. Abgesehen von den Katzen gibt es allerdings noch eine Galerie, welche durch höhere Punktzahlen bei den Minispielen gefüllt wird. In dieser können dann Bilder und verschiedene Statuen betrachtet werden.

Neben den ganzen unterschiedlichen Eingabemethoden der Vita benutzt Little Deviants jedoch noch ein weiteres Feature: near. Über dieses Feature können nämlich Minispiele für Besitzer der Demoversion und ein paar kleine Extras für Besitzer der Vollversion hinterlassen werden. Eine verpasste Möglichkeit ist allerdings die Tatsache, dass es keine Online-Features gibt – außer vorraussehbaren DLC für den Titel. Ein paar Leaderboards für bestimmte Spiele hätten noch gut getan.

Gameplay
Eigentlich gibt es nicht so viel dazu zu schreiben, was nicht bereits gesagt wurde: Es gibt sechs verschiedene Eingabemethoden für die Minispiele, die in unterschiedlichen Games benutzt werden. Aber genau da gibt es ein kleines Problem: Die Eingabe funktioniert manchmal mehr schlecht, als wirklich recht. Alle Steuerungen die mit dem Rear-Pad gemacht werden müssen sind manchmal etwas unpräzise oder zu sensibel. Ein besonderes Problem ergibt sich allerdings in den Spielen, in denen die gleichzeitige Eingabe via Touchscreen und Rear-Pad gefragt ist. Wenn dort nämlich nicht die exakt geforderte Bewegung ausgeführt wird, sind die Spiele unspielbar. Bei einem Titel der für die besten Auszeichnungen ein nahezu perfektes Ergebnis abverlangt ist dies sehr hinderlich.

Grafik
Es mag keine äußerst realistische Grafik sein, wie man sie aus Uncharted kennt, aber dennoch sieht Little Deviants ungemein schön aus. Die Animationen sind alle flüssig und es gibt auch viele Effekte, die man sonst nur von einem Konsolenspiel kennt. Grafikfehler sucht man in diesem Spiel vergebens.

Sound
Wie man es von einer Minispiel-Sammlung erwartet, bietet der Titel nicht umbedingt den schönsten oder unfangreichsten Soundtrack – dafür aber garantiert den passensten. Man hat nie das Gefühl, dass eine andere Hintergrundmusik ablaufen sollte oder das der gerade laufende Track der verrückten Atmosphäre entgegen spricht, die die Deviants ausstrahlen. Natürlich gehören da auch die passenden Soundeffekte dazu, welche einen schönen, cartoonmäßigen Klang haben.

Features und Besonderheiten
Ganze 20 komplett unterschiedliche und 30 Spiele insgesamt bietet Little Deviants. Dies mag für manche nach nicht gerade großen Umfang klingen, allerdings ist diese Minispielsammlung keine äußerst leichte. Dies führt dazu, dass man schon etwas länger an einem einzigen Spiel hängt, nur um endlich ein goldenes Raumschiff zu bekommen. Die Unterstützung von near ist auch gut gemacht und interessant für Besitzer der Demo, da sie dann einen besseren Einblick in den Titel bekommen. Und mit dem Finden der Mogger kann man auch eine ganze Weile beschäftigt sein, also ist der Umfang auf jeden Fall nicht zu klein geraten. Nur, wie vorher bereits erwähnt: Ein paar Onlinefeatures wären wünschenswert gewesen.



Fazit:
Little Deviants – der Titel, der die gesamten, neuen Fähigkeiten der Vita nimmt um mit ihnen Spiel zu spielen. Eine lobenswerte Idee, wenn die Steuerung in manchen der Spiele nicht so furchbar wäre, dass sie schon fast unspielbar sind. Schlimmer wird es dann nur, dass ambitionierte Spieler versuchen müssen, damit eine hohe Punktzahl zu erreichen, um die höchste Bewertung zu bekommen. Abgesehen von diesen paar Ausfällen in Sachen Spielbarkeit ist Little Deviants jedoch ein schöner Titel für den Anfang der Vita. Man sollte dann jedoch zum Angebot im PS-Store greifen, da das Spiel für 25€ wenig falsch macht.

Hofft auf eine Spielesammlung, die nicht auf biegen und brechen versucht alle Features zu benutzen: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes

Leserwertung:

Pflichtkauf
Deine Wertung:

-
Gelungene Minispiel-Sammlung, die zum Start des neuen Handhelds alle neuen Features flächendeckend einbindet.

Wertung

SCHWIERIGKEITSGRAD:

8.0

STEUERUNG:

6.0

WIEDERSPIELWERT:

8.0
7
von 10

30 Minispiele...

Fordernder Schwierigkeitsgrad...

Viel zum Sammeln

Bezaubernde und flüssige Grafik

...von denen sich fünf dreimal wiederholen

...der manchmal nur aufgrund der Steuerung besteht

Trotz Wiederspielwert zu kurz

Wie werten wir?

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8 Kommentare