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Spielname:
Geki Yaba Runner

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
4,99 €

Publisher:


Developer:


Genre:
Geschicklichkeit

Release:
31.01.2017 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Geki Yaba Runner

Denis Wewetzer, 17.02.2017

506°

0

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Laufen, Laufen und nochmals Laufen. Vielleicht zwischendurch mal Springen. Genau diese Formel betrifft die so genannten Runner-Spiele, die sich auf dem Smartphone bereits einiger Beliebtheit erfreuen. Die Vita wurde bisher noch mit wenigen dieser Titel beschert, was sich allerdings inzwischen wieder geändert hat. Mit Geki Yaba Runner, das vor nicht allzu langer Zeit auch auf dem 3DS veröffentlicht worden ist, ist in die Spiele-Bibliothek der Vita mal wieder ein Vertreter des Genres aufgetreten und versucht sich unter der Masse an Titeln zu behaupten. Funktioniert das gedacht kurzweilige Gameplay auch auf der Vita oder kann man sich die Lauferei in Zwergenformat sparen? Wir haben uns das mal näher angesehen.

Ohne große Umschweife
Was man jedoch in der 3DS-Version sofort erfährt, bleibt beim Vita-Pendant im Dunkeln: Die Story. Geki Yaba Runner geht nämlich, ohne einen großen Umweg zu machen, sofort nach Start in den Auswahlbildschirm für die Level. Kein Hauptmenü. Kein Intro. Nichts. Somit begeben wir uns einfach in das erste Level, ohne irgendwelche Hintergrundinformationen zu bekommen. Diese gibt es nach gut 20 Levels das erste Mal in Form einer kurzen Zwischensequenz, die allerdings ohne weiteren Kontext auch nur erahnen lässt, worum es eigentlich geht. Gottseidank ist sowas in Spielen wie diesem zweitrangig.

Lauf, kleiner Gnom. Lauf.
Wie vorher beschrieben, handelt es sich bei Geki Yaba Runner um ein Runner-Spiel. Das bedeutet: Auf dem Bildschirm bewegt sich die eigene Figur, in diesem Fall ein Gnom, automatisch von links nach rechts. Auf dem Weg gilt es, Hindernisse zu überwinden und für einen besseren Rang nach Levelabschluss zusätzlich so viele Socken wie möglich einzusammeln. Ihr habt richtig gelesen: Socken. Diese sind bunt durch die Level verteilt und können zum Teil die Hauptschwierigkeit für den Abschluss dieser darstellen, da zum Beenden eines Levels immer eine Mindestzahl gefordert wird. Ihr glaubt uns nicht? Dann versucht mal mit Hindernissen wie Teleport-Toren, diversen Stachelfallen, Sand- oder Wirbelstürmen und ähnlichen gleichzeitig klar zu kommen.

Ebenfalls nicht hinweg zu denken sind die (relativ überschaubaren) Fähigkeiten, die man mit dem Spielverlauf erhält. Dazu gehören unter anderem der Unterwäsche-Gleiter sowie die Fähigkeit, seinen Zorn zu entfesseln und dadurch von Windströmen unbeeinflusst zu sein oder einfach durch Hindernisse hindurch zu rennen. All diese Aspekte machen Geki Yaba Runner definitiv zu keinem leichten Spiel, allerdings bleibt es durchaus fair und hat eine sehr gute Lernkurve, sodass man nie komplett überfordert wird und sich immer schwierigeren Herausforderungen stellen kann. Und selbst wenn man mal im Level stirbt, ist das noch recht verzeihlich, da diese mit diversen Checkpoints gespickt sind, sodass man nie vollständig verzweifelt, obwohl man gerade vielleicht bereits das zehnte Mal drauf gegangen ist.

Quietschebunt
Wie es sich für ein Spiel mit Gartenzwergen als Hauptfiguren gehört, ist die gesamte Optik schön bunt gehalten und das zeigt sich in jedem Areal des Spiels. Es ist zwar ein wenig schade, dass sich viele Hindernisse zu wiederholen scheinen, dies lässt sich jedoch leicht verkraften, da die Level-Designer diese immer in dermaßen unterschiedliche Situationen einbauen, dass es eigentlich kaum auffällt. Apropos kaum auffällt: Dies trifft leider auch auf den Soundtrack zu. Er stört nicht, bleibt allerdings stehts irgendwo im Hintergrund, ohne besonders heraus zu stechen. Nicht unbedingt schlecht, aber schön ist das auch nicht.



Fazit:
Man mag sich von der bunten Grafik von Geki Yaba Runner täuschen lassen, allerdings steckt dahinter ein durchaus fordernder, sehr abwechslungsreicher Runner-Titel, der mit über 130 Levels sogar so einiges an Umfang aufweist. Gerade, da diese später immer schwieriger werden und durch die Kombinationen an Hindernissen einiges an Geschick erfordern, wird dies die Spielzeit noch ein wenig strecken. Hilfreich ist hier definitiv die außerordentlich gut gewählte Lernkurve zum Bewältigen aller Hindernisse. Es ist ein wenig schade, dass die Story in dieser Version dermaßen fallen gelassen wurde und der Soundtrack so unbedeutend ist, wie er nun leider ist. Insgesamt macht das dem Spiel allerdings keinen Abbruch und wer einen kurzweiligen, fordernden Runner-Titel möchte, findet mit Geki Yaba Runner einen würdigen Titel.

Bekommt wieder Bewegungsdrang: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Qubic Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Fordernder und kurzweiliger Runner-Spaß, der zu überzeugen weiß.

Wertung

Angemessener Umfang

Schöne Optik

Forderndes Gameplay

Abwechlungsreiches Level-Design

Sehr halbgare Story

Unbemerkenswerter Soundtrack

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