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Spielname:
Uncanny Valley

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
14,49 €

Publisher:


Developer:
Cowardly Nations

Genre:
Action

Release:
08.02.2017 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Uncanny Valley

Altin Bujupaj, 16.03.2017

656°

0

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Es ist eine ziemlich lange Zeit her, seitdem die Vita mit einem Horrorspiel beschert wurde. Das letzte, große Spiel woran ich mich adhoc erinnern kann, wäre wahrscheinlich Corpse Party: Blood Drive. Um diese Lücke zu füllen, hat sich Cowardly Nations dazu entschlossen, uns mit einem Horrorspiel im frühen 2017 zu bescheren: Uncanny Valley. Warum der Indie-Titel eine mögliche Kaufempfehlung sein könnte, erörtern wir mal etwas genauer!

Silent Hill meets 2D!

Bereits 2015 auf Steam erschienen, werden Sony-Afficionados knapp zwei Jahre später mit dem Indie-Horrortitel beglückt. Stark inspiriert von älteren Ungetümen wie Resident Evil und Silent Hill, schlüpft ihr in Uncanny Valley in die Rolle von Tom, welcher sich dazu bereit erklärt in einer weit entfernten, abgeschotteten Fabrik Nachtwache zu halten. In kurzer Zeit werdet ihr auch erfahren, warum das Spiel sich auch selbst mit dem Titel Uncanny Valley kürt: Während alles anfangs normal wirkt, merkt der Spieler rasch – irgendetwas stimmt hier doch nicht. Und genau diese Vorahnung und der schaurige Aufbau und die Steigung der Atmosphäre geben dem Spiel auch nicht unverdient die Anmerkung, sich sehr an den Filmtitanen alá Kubrick’s „The Shining“ oder Carpenter’s „The Thing“. Das kommt bei heutigen Horrorspielen leider nicht zu häufig vor, weswegen es umso feiner ist, dass es zumindest Uncanny Valley richtig macht. Hut ab und auf jeden Fall im dunkeln mit Kopfhörern zocken!

Sidescrolling Horror Trip!
Anders als die anderen Horror-Pendants beschränkt sich Uncanny Valley auf eine Dimension weniger, wodurch aus dem Horror-Adventure viel eher ein Horror-Sidescroller wird. Glücklicherweise beinschränkt das den Horror-Faktor so gut wie kaum, leider muss bedauerlicherweise das Gameplay leicht darunter leiden: Oftmals müsst ihr euch von A nach B mit einem sehr langsamen Protagonisten quälen und viele versteckte Gänge sind im Pixelchaos so gut wie kaum sichtbar, wodurch oftmals nur Trial and Error den Spieler wirklich weiterbringt. Wie die oben aufgeführten Spielfilme, kann der flinke Zocker Uncanny Valley binnen 90-100 Minuten bewältigen. Das Gute hierbei – es gibt verschiedene Endings, wodurch das erneute Spielen empfehlenswert ist. Leider haben sich bei den zwei Jahren, die Cowardly Nations brauchte um uns mit Uncanny Valley zu bescheren, nicht für das Beseitigen einiger Bugs ausgereicht.

Andere kleine Horrormäkel
Uncanny Valley birgt mit einer düsteren und im späten Verlauf, grotesken Atmosphäre, zwar viel Spannung, doch kommt diese mit dem Aufpreis des Gameplays. Wie oben erwähnt, muss man oft raten, wo man nun hingehen soll oder sich von einem Bezirk zum nächsten quälen, weil Tom nach zehn Schritten bereits schlapp macht und dann gehen muss. Zum anderen sind aber auch die Rätsel im Spiel meist ungeschickt umgesetzt oder sehr larifari, d.h. meistens ist die Lösung des Rätsels schon in der Beschreibung selbst (siehe Bioshock Infinite). Auf der guten Seite bietet das Spiel massig Hintergrundinfo anhand von Mail-Konversationen und Unterhaltungen mit NPCs, andererseits kann aber auch eines der Endings leicht enttäuschen, aber je weniger man vom Spiel weiß, desto besser. Der Sound im Spiel ist zudem sehr passend zur Atmosphäre und bittet den Spieler förmlich darum per Kopfhörer belauscht zu werden. Großer Bonuspunkt hierfür!


Fazit:
Uncanny Valley ist nahezu gänzlich seinen Namen gerecht: Die Atmosphäre, Story und das Szenario bringen das verloren gehießene Genre wieder zur Gegenwart zurück – leider mit dem Aufpreis von unterdurchschnittlichen Gameplay. Das Sidescrolling wirkt eher wie mehr Last an der Geduld des Spielers und die recht kurze Spielzeit lässt sich auch mit mehreren Endings nicht wiedergutmachen. Jeder der allerdings auf der Suche nach einen guten Horrorspiel ist, der kann sich gerne mindestens einen Blick auf das Spiel werfen. Aber wirklich, zockt es ohne zu wissen was passiert und vor allem dann im Dunkeln – das macht dann umso mehr Spaß!

Vermisst immer noch die Siren-Reihe – Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Cowardly Nations für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Schauriger Indie-Horror mit großartiger Atmosphäre, aber mit unterdurchschnittlichen Gameplay.

Wertung

düstere Story, welche mit einer guten Atmosphäre hervorgehoben wird

mehrere Endings und viel Info zur Backstory

gute Soundeffekte

Cross-Buy mit PS4

sehr mageres Gameplay mit altbekannten Bugs

relativ kurze Spielzeit

fast unnötige Rätselsequenzen

happiger Preis

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