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Spielname:
Fairune

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Qubic Games

Developer:
Flyhigh Works

Genre:
Rollenspiel

Release:
28.03.2017 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Kurztest: Fairune

Lisa Spitzer, 23.04.2017

957°

0

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Früher war alles besser – zumindest empfinden viele Menschen so. Doch kann man das auch über die Spiele sagen? Klar, heutzutage wird mit realistischer Grafik und unglaublicher Technik geworben, doch können alte Spiele mit ihrem eigenen Charme auf ganz andere Weise überzeugen und Nostalgie hervorrufen. Es ist also nicht verwunderlich, dass gerade jetzt wieder viele Spiele im Retro-Stil veröffentlicht werden. So auch Fairune aus dem Hause Flyhigh Works. Doch bei der Masse an Indie-Spielen, die auf alt machen, kann dieser Titel da überhaupt herausstechen?

Even monsters won’t harm girls in cute dresses
Das Spiel beginnt in ziemlich klassischer Fantasy-Manier. Der Spieler wird von einem antiken Kodex auserwählt, um die Welt von Fairune zu retten. Diese unterliegt nämlich einem bösen Geist, der zuvor von drei guten Spirit Icons gebannt worden war. Diese sind nun jedoch verschwunden, sodass das Land dem Bösen anheim gefallen ist und von allerlei Monstern überrannt wird. Nun ist es die Aufgabe des Spielers, die Spirit Icons wiederzufinden und den Frieden im Land wiederherzustellen.

Im Kampf gegen Blobs, Pilze und Wespen
Die Map, die man dabei durchstreift, ist aufgebaut wie ein riesiges Schachbrett mit vielen, kleinen Feldern, zwischen denen man wechselt. Beim Wechseln des Feldes wechselt dann auch der komplette Bildschirm zum neuen Feld. In jedem dieser Felder befinden sich jede Menge Monster. Diese sind denkbar einfach zu bekämpfen – nämlich, indem man einfach über sie läuft. Ja, das war’s. Wenn man genug Monster besiegt hat, steigt man im Level und kann sich stärkeren Gegnern stellen.

Das Leveln ist sehr wichtig, weil es als einziges Element darüber entscheidet, ob man den Gegner erledigt oder selbst erledigt wird. Sobald man stark genug ist, fügen einem schwächere Monster gar keinen Schaden mehr zu. Starke Gegner kann man nicht durch Taktik besiegen, sondern nur, indem man farmt. Das funktioniert aber auch recht einfach, denn jedes Mal, wenn man ein Feld verlässt und dann wieder hineingeht, spawnen die Monster wieder. So kann man mit ein wenig Geduld schnell im Level steigen. Insofern ist das Spiel bezüglich der Kämpfe jedoch auch ziemlich einfach, solange man sich an die dem aktuellen Level empfohlenen Monster hält. Und selbst, wenn die Lebenspunkte mal auf Null sinken, landet man einfach an einem Grabstein in der Map und kann von diesem aus direkt weitermachen, ohne seinen Fortschritt zu verlieren.

Der wirklich schwierige Teil des Spiels sind die Rätsel und das Erforschen der Umgebung. So befinden sich im Spiel wirklich viele geheime Gänge, die man fast nur sieht, wenn man schon hineingegangen ist; oder das Spiel verlangt bestimmte Handlungen vom Spieler, auf die man kaum selbst kommt. An dieser Stelle ein Beispiel: So soll man ohne irgendeinen Hinweis einen der unzähligen Steine auf der Map verschieben, um eine geheime Treppe freizugeben. Wie man selbst darauf kommen soll, außer durch Zufall oder unglaublich viel Geduld, kann ich nur vermuten. Das bedeutet nicht, dass man keines der Rätsel selbst lösen kann – manche sind wirklich gut gelungen und angemessen schwer. Teilweise jedoch muss man um so viele Ecken herumdenken, dass ich jeden Spieler sehr bewundere, der dieses Spiel ohne die gelegentliche Hilfe eines Walkthroughs meistern kann.

Sehr übersichtlich
Das ganze Spiel wird recht traditionell dargestellt. Auf der linken Seite des Bildschirms läuft innerhalb eines Quadrats das Hauptgeschehen des Spiels ab. Rechts auf dem Bildschirm werden Beutel und Map dargestellt. Fairune ist, wie schon angekündigt, im Retro-Stil gehalten und erinnert tatsächlich sehr an die Spiele der Kindheit. Die Welt ist dabei ziemlich ideenreich gestaltet und überrascht immer mal wieder durch neue Elemente. Die Monster ähneln sich teilweise, doch immer mal wieder taucht eine neue Gattung auf, sodass genug Abwechslung gegeben ist. Das gleiche gilt für die Musik, die ebenfalls Spielen der alten Generation nachempfunden ist. Diese ergänzt das Spielgeschehen gut und verstärkt das Nostalgie-Gefühl, ohne zu aufdringlich zu sein.



Fazit:
Zusammenfassend stehe ich Fairune mit gemischten Gefühlen entgegen. Bezüglich der Gegner ist das Spiel wirklich unkompliziert zu meistern, indem man farmt; und trotzdem nicht so einfach, dass man das Interesse verliert. Die Rätsel sind jedoch teilweise so unersichtlich, dass das Spiel stellenweise sogar unlösbar erscheint, außer man bedient sich eines Walkthroughs. Wer so etwas ablehnt, wird in diesem Spiel eine harte Nuss vorfinden. Mal abgesehen von diesen Momenten, in denen man überhaupt nicht mehr weiterweiß, ist Fairune jedoch wirklich gut. Die meisten Rätsel sind interessant und fordern einen immer wieder heraus. Die Map ist recht umfangreich und beinhaltet immer mal wieder überraschende Wendungen. Im Allgemeinen hat man hier ein schönes und gut gestaltetes Retro-Spiel, das einem ein paar gute Stunden liefern kann – vorausgesetzt man bleibt am Ball.

Rettet gerne den Tag: Lisa Spiter für PlanetVita.de

Vielen Dank an Qubic Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Spannendes Retro-Spiel mit manchmal gefühlt unlösbaren Rätseln

Wertung

hoher Nostalgie-Faktor

überraschende Wendungen

detailreiche Grafik

überschaubares Kampfsystem

teilweise nicht ersichtlich, wie man weiterkommen kann

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