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Spielname:
Dungeon Hunter Alliance

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Ubisoft

Genre:
Action Adventure

Release:
22.02.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1-4

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Review: Dungeon Hunter Alliance

Hans Weiler, 26.02.2012

8062°

11

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Der Dungeon ruft!...und das jetzt auch auf der neuen PSVita. Der Name Dungeon Hunter Alliance dürfte Besitzern einer PS3 bereits ein Begriff sein, immerhin ist der Titel dort bereits seit einigen Wochen erhältlich. Und um direkt mit der Tür ins Haus zu fallen - dort ist das Spiel auch für den Bruchteil des Preises der mobilen Fassung erhältlich. Lohnt es sich also für den geneigten Erforscher den "etwas" höheren Preis in Kauf zu nehmen, um sich auch unterwegs in die Verliese der Märchenwelt von Dungeon Hunter Alliance zu wagen? Wir haben uns das Abenteuer mal genauer für euch angeschaut um euch diese Frage zu beantworten.

Wetzt die Schwerter, zündet die Fackeln an - es geht in die Tiefen!
Das wichtigste hier vorab: Bei Dungeon Hunters Alliance handelt es sich um einen sogenannten Dungeon Crawler ganz alter Schule. Soll heißen, man wählt einen von drei verschiedenen Helden aus und wird ohne allzu sehr auf die Story zu bauen, den Horden diverser Monster und Banditen entgegen geworfen. Die drei Helden unterscheiden sich hier einzig und allein von ihrer Spielweise, so steht euch zum Beispiel der obligatorische Krieger zur Auswahl, welcher mit Schwert und Schild den ausgeteilten Schaden der Gegner frisst und selbst gehörig austeilt, dem Schurken, welcher mit zwei Dolchen oder auch einem Bogen die Feindesscharen mit schnellen Manövern ausschaltet, oder dem Zauberer, der seinen Zauberstab anmutig schwingt und mächtige Zaubersprüche von der Rolle lässt. Die Klassen spielen sich hier selbst recht unterschiedlich, so kann zum Beispiel ein Schurke nur bedingt Schaden einstecken, genauso wie ein Krieger im Fernkampf kaum zu gebrauchen ist. Diese taktischen Hintergründe allerdings mal außen vor, zählt im Grunde nur eines sobald man auf dem Schlachtfeld eingetroffen ist: Draufhauen, draufhauen und am besten noch einmal draufhauen. So stellen die Horden von Gegnern eher durch ihre schieren Massen eine Bedrohung dar, anstatt von einer ausgeklügelten KI. Welchen Recken ihr also zu Beginn des Abenteuers wählt, ist einzig und allein davon abhängig wie ihr euch am liebsten durch die diversen Gebiete prügeln möchtet.

Die Areale selbst sind hier auch gänzlich auf die Gefechte ausgelegt. Diese sind zwar recht groß und verwinkelt angelegt, für gewöhnlich gibt es aber einen klaren Pfad der euch an das Ziel eurer jeweiligen Mission führt, und eine Menge anderer Pfade drumherum, die mit weiteren Gegnern und Schätzen gefüllt sind. Dennoch versucht das Spiel mit verschiedenen Szenarien Abwechslung in den Schnetzel-Alltag zu bringen, was größtenteils sogar tatsächlich funktioniert. So kämpft ihr euch durch Grabstätten, alte Tempel, zerklüftete Täler, Kanalisationen, oder Banditen-Lager in der satten Natur. Die Story die euch hier von einem Gebiet zum nächsten vorantreibt, ist dabei kaum mehr als ein Faden der ebendiese verbindet. Euer Recke ist ein wiedererweckter König, der nun versucht sein ins Chaos gestürztes Land zu retten und die Verräter die für seinen Tod verantwortlich waren ebendiesen zu beschehren. Nichts was man nicht in ähnlicher Form schon weitaus besser erzählt worden wäre. Von dem Aspekt der Geschichte her sollte man also nicht allzu viel erwarten. Doch was hält sonst noch so an der Stange? Denn schließlich will das hart erarbeitete Geld ja auch lohnend investiert werden, und nicht in Form eines ungespielten Titels vor sich hin sauern.

Zauberer...Schurke...alle anwesend? Dann los!
Ein ganz großer Pluspunkt ist hier aber ganz klar der mehr als nur gelungene Online-Multiplayer. Hier streift ihr mit eurem Helden aus dem Singleplayer-Modus los, und könnt ein eigenes Spiel eröffnen, oder einer bereits laufenden Sitzung beitreten. So findet sich meist innerhalb weniger Minuten ein volles vier-Mann-Team mit dem ihr gemeinsam in die Schlacht zieht. Die Kommunikation geht hier überraschend gut vonstatten, so habt ihr jederzeit zwei Buttons in den unteren Ecken des Bildschirms, die auf Berührung eine Emote-Tabelle öffnen über die ihr Gesten und vorgespeicherte Nachrichten ausführen könnt, oder ein eigenes Textfeld in denen ihr mit euren Mitspielern chatten könnt. So funktioniert die Verständigung mit den zufällig beitretenden Spielern für gewöhnlich recht zuverlässig - ein Fakt der bei Ablegern des Genres auf Handhelds bisher nur selten wirklich funktionierte. Doch leider glänzt auch in Hinsicht auf den Multiplayer nicht alles was gold ist, denn oftmals macht die störrische Kamera dem reibungslosen Spielablauf einen Strich durch die Rechnung. Das Problem ist hier, dass die Kamera stets auf sämtliche Spieler gleichzeitig fokussiert ist. Das heißt im Klartext, dass sich kein Spieler alleine von dem Bildschirm entfernen kann, und man so mehr oder weniger aneinander gebunden ist. So gehen viele Möglichkeiten verloren, gerade in den Bosskämpfen gegen übergroße Endgegner, wirklich taktisch zu agieren. Von diesem Manko allerdings mal abgesehen, lässt der Titel im Multiplayer gehörig seine Muskeln spielen. Wo man alleine bereits nach kurzer Zeit gegebenenfalls die Lust an dem immergleichen Gemetzel verliert, tobt man sich zusammen mit einer geselligen Gruppe noch Stunden später durch die Monsterhorden.

Grafik
Von der technischen Seite her macht das Spiel hingegen eine nicht ganz so gute Figur. So sieht man dem Titel seinen Ursprung auf Ipod und Download-Titel doch leicht an. Zwar macht das Gesamtbild eine sehr stimmige Figur, und es gibt einige nette Effekt-Spielereien in den Leveln zu sehen, insgesamt wäre das Abenteuer aber in ähnlicher Form so auch schon auf der PSP machbar gewesen. Die Vita kann hier definitiv mehr leisten, wer also mit seinem neuen Prunkstück ein wenig vor den Freunden angeben will, sollte eher einen anderen Titel anwerfen.

Sound
Der Sound kommt hier nicht groß besser weg als die Grafik, so spielt die Musik im Hintergrund vor sich hin und stört zwar nicht, wirkliche Ohrwurmgefahr besteht hier aber gleichermaßen auch nicht. Besser sieht es mit den Soundeffekten aus, was in dem Genre gerne mal anders aussieht - immerhin malträtiert man hier für gewöhnlich die Angriffstaste, was zu dem ein oder anderen "Uh!", "Ah!" oder "Haija!" als Schlachtruf führt. Diese halten sich hier glücklicherweise dezent bedeckt und erklingen nicht bei jedem einzelnen Angriff.

Features und Besonderheiten
Hier bekommt man für sein Geld als geneigter Dungeon Crawler-Freund doch einiges geboten. Ganze 75 Stufen kann euer Recke aufsteigen und sich verbessern und mehr als zehn verschiedene Kapitel warten darauf von euch überwunden zu werden. Dazu kommen die zahlreichen Nebenquests welche man in den Städten annehmen kann. Und wem das nicht genug ist, der findet ohnehin ständig neue Waffen, Rüstungen und Accessoires um seinen Charakter immer weiter zu verbessern, sowie die zahlreichen Fertigkeiten in die ihr im Spielverlauf investieren könnt.



Fazit:
Hans Weiler
Um auf die Anfangsfrage zurück zu kommen - ist der Titel den im Vergleich recht happigen Preis denn nun sein Geld wert? Die Antwort schaut hier leicht zwiegespalten aus, so bekommt man hier einen grundsoliden Dungeon Crawler geboten, der vor allem im mehr als gelungenen Multiplayer-Modus für viele Stunden an den Handheld fesseln kann. Andererseits befindet sich das Spiel von der technischen Seite her nur im soliden Mittelmaß und bietet Besitzern einer der anderen Versionen des Titels kaum neues. Sucht ihr also, nachdem Uncharted und co. durchgespielt sind, nach einem Spiel welches euch auch noch in den kommenden Wochen immer wieder beschäftigen wird, liegt ihr hier genau richtig. Wer allerdings noch nie das Vergnügen hatte einen Dungeon Crawler anzuspielen und sich nicht sicher ist ob es seinen Geschmack trifft, sollte den Titel vielleicht erstmal anspielen bevor später lange Gesichter gezogen werden. Doch die Mühe lohnt sich allemal: denn wenn man die Kurve kriegt, dann steht einem hier ein hochmotivierendes Abenteuer der ganz alten Rollenspiel-Schule bevor.

Lukas Knirschnig
Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Dungeon Crawler für die Playstation Vita. Die Tatsache dass er im offline-Modus schnell langweilig wird, macht überhaupt nichts, da der Online-Modus dafür richtig Spaß macht. Auch wenn das alles in einem großen Chaos endet, ist es sehr spaßig mit Unbekannten oder Freunden durch die Welt zu ziehen, und Gegner zu erledigen. Die Sound-Untermalung passt auch immer bestens zu den jeweiligen Gebieten, wobei das Spiel grafisch nicht ganz ausgereift ist. Alles in allem ein grundsolider Titel, das allerdings erst im Online-Modus seine ganze Pracht entfalten kann.

Suchtet immer mehr nach ständig neuen Schwertern und Schildern: Hans Weiler für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Spaßiger Dungeon Crawler der im Multiplayer seine Muskeln spielen lässt

Wertung

SPIELEWELT:

6.0

ABWECHSLUNG:

6.0

MULTIPLAYER:

10
7
von 10

Mehr als gelungener Online-Multiplayer...

Lange Spielzeit

Hohes Suchtpotenzial

...welcher von Kameraproblemem geplagt wird

Sehr happiger Preis

Mittelmäßige Technik

Wie werten wir?

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