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Spielname:
Plantera

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
5,19 €

Publisher:
Ratalaika Games

Developer:
Ratalaika Games

Genre:
Sonstiges

Release:
24.05.2017 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Plantera

Denis Wewetzer, 02.06.2017

754°

0

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Wir haben bereits diverse Genres im Laufe des Vita-Lebens auf die Konsole wandern sehen – sogar viele kleine Titel, die eher nieschige Genres abdecken, sind dabei vertreten. Nun kam mit Plantera allerdings ein Vertreter auf das System, der bisher noch nicht vorhanden war: Das Idle Game. Was genau das heißt? Man öffnet das Spiel und muss eigentlich erstmal nur warten. Denn das Idle Game arbeitet für einen selbst und mit wenigen Schritten ist alles vorbereitet, um, ohne etwas zu tun, mehr Geld zu erhalten, damit mehr bauen zu können und dann wiederum noch mehr Geld zu bekommen. Funktioniert dieses Spielprinzip auch auf der Vita oder hätte das ehemalige Browser-Spiel genau dort bleiben sollen?

Warten oder helfen?
Wie vorher bereits erklärt, geht es bei Plantera nur um eines: Münzen sammeln und damit etwas aufbauen. Im Fall dieses Spiels baut man einen zwei dimensionalen Garten auf und das gesammelte Gemüse und Obst geben einem Münzen. Mit diesen Münzen lassen sich wiederum weitere Pflänzchen anpflanzen. Es gibt drei Reihen, in denen jeweils eine der Pflanzenarten untergebracht werden kann – Bäume, Sträucher und Erdgewächse. Des Weiteren können noch Tiere in das Gebiet gebracht werden, die zusätzliche Goldstücke einbringen. Hat man einmal genügend gesammelt, lässt sich der Garten erweitern und somit neuen Platz für weitere Pflanzen schaffen. Und weil es ab bestimmten Größen zu viel Arbeit für einem Menschen wäre, all die Früchte aufzusammeln, bekommt man Helfer an die Seite, von denen man mit wachsender Gartengröße auch immer mehr zur Hand bekommt. Diese Helfer lassen sich auch durch Rangaufstiege blicken.

Sammeln, sammeln, warten
Das Steigern des eigenen Ranges erfolgt, ganz simpel, durch das Sammeln von Münzen. Neben dem Freischalten von weiteren Helfern, bekommt man mit steigenden Rang zudem weitere Gemüsesorten zur Hand, die einem mehr Klimpergeld einbringen. Hier kommt allerdings bereits das erste Problem zum Vorschein: Es gibt einfach zu wenige Sorten. Ab Rang 19 hat man alle freigeschaltet, mit jedem darauffolgendem Stufenaufstieg werden die bereits freigeschalteten Gattungen verbessert und geben damit mehr Münzen. Die Auswahl ist damit verdammt schwach, wenn man bedenkt, wie weit das Spiel eigentlich geht. Hier kommt das nächste Problem auf: Der Anfang fühlt sich sehr zufriedenstellend an und man macht sehr schnell Fortschritte im Aufbau des eigenen, kleinen Gartens. Ab einem bestimmten Zeitpunkt dauert das Sammeln allerdings viel zu lange. Hier kommt zwar das Feature zu Tragen, dass auch während der eigenen Abwesenheit oder beim vollständigen Verlassen des Spiels weiterhin Münzen gesammelt werden, allerdings läuft das darauf hinaus, dass kein richtiges Spiel mehr daraus wird und man irgendwann einfach nur noch alle paar Stunden mal einschaltet, die Münzen einkassiert, vielleicht etwas neues freischaltet und es dann wieder aus macht. Und so komisch es nach den wenigen Absätzen klingt: Mehr gibt es zu diesem Spiel, vom Gameplay her, nicht zu sagen.

Technik
Bei der Technik bleibt Plantera eher minimalistisch, dafür aber in diesem Rahmen ziemlich bunt. Ab einer bestimmten Anzahl an Sträucher und Tiere wird es allerdings etwas unübersichtlich, sodass man vielleicht mal etwas übersieht. Zudem geht die Framerate manchmal in die Knie, wobei das dem eigentlichem Gameplay ja keinen Abbruch tut. Der Soundtrack ist eine durchgehende Melodie, die man auf Dauer irgendwie nicht mehr hören kann. Auch wenn es nur ein Bildschirm ist, der sich eigentlich nie ändert, wäre ein wenig Variation nicht schlecht gewesen.



Fazit:
Idle Games haben von Anfang an ein Problem: Das Gameplay besteht grundlegend aus Warten. Auch bei Plantera ist dies der Fall, wobei es anfangs noch recht gut aussieht, da man recht viel selbst machen kann und sollte, um wirklich Fortschritte zu erzielen. Dies ändert sich ab einer bestimmten Gartengröße allerdings, wobei das Spiel recht schnell recht langweilig wird. Auch ist es recht enttäuschend, dass es so wenig Pflanzensorten gibt, mit denen man seinen Garten individualisieren könnte - unabhängig vom Münzengewinn. Insgesamt erzielt das Spiel allerdings sein Ziel recht gut, sodass Freunde dieser Art von Titel durchaus ihren Sammelspaß haben werden. Und wenn es dabei darauf hinausläuft, dass man es nur einmal am Tag einschaltet, um die gesammelten Münzen auszugeben.

Hobbygärtner: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Ratalaika Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Nettes Idle Game, das zu wenig Variation bietet.

Wertung

Arbeitet für sich

Schön farbenfroh

Nette Sammelei

Zu wenig Variation

Kleinere Framerateeinbrüche

Schnell nur Warterei

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