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Spielname:
Rabi-Ribi

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
PQube

Developer:


Genre:
Action

Release:
01.09.2017 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Rabi-Ribi

Denis Wewetzer, 29.08.2017

555°

0

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Sidescroller sind auch für die Vita nichts neues mehr – und gerade mit Axiom Verge haben wir bereits einen starken Vertreter des Genres bekommen. Können da andere Spiele überhaupt noch mithalten? Es wird zumindest versucht, denn mit Rabi-Ribi kommt ein neuer Titel des Genres auf die Vita. Doch es gibt einen sehr besonderen Twist, den wir euch hier noch nicht vorwegnehmen wollen. Schafft es dieser Titel auf das Podest eines Metroid oder Castlevania? Sehen wir uns das mal etwas genauer an.

Oh nein – die Häschen sind in Gefahr!
Im Spiel übernehmen wir die Rolle von Erina. Eine Dame, die wohl sehr gerne im Häschenkostüm herumläuft – so denkt man vielleicht, allerdings handelt es sich bei ihr tatsächlich um ein Häschen, das zum Menschen gemacht wurde. Warum das so ist? Das möchte sie gerne herausfinden und begibt sich deshalb in ein Abenteuer, das allerdings ziemlich viele Gefahren mit sich bringt. Dabei unterstützt sie die kleine Fee Ribbon, mit der sich herauszufinden versucht, warum sie zum Menschen wurde und wo eigentlich die ganzen Häschen der Welt hin sind – von denen fehlt nämlich auch noch jede Spur. Insgesamt ist die Story recht niedlich gehalten, entfaltet sich auf Dauer aber auch ganz schön, sodass sie nicht nervt und man doch ganz gerne dem Handlungsstrang folgt.

Vom Piko-Hammer bis hin zu Karotten-Bomben
In üblicher Sidescroller-Manier bewegt man sich dabei in einer zweidimensionalen, absichlich pixelig gestalteten Umgebung fort und sucht nach Hinweisen. Dabei trifft man natürlich auf den ein oder anderen Gegner, zur Verteidigung stehen einem allerdings durchaus genug Mittel zur Verfügung. Einen Hauptteil übernimmt der Piko-Hammer, der für den Nahkampf gedacht ist. Ebenfalls eine wichtige Aufgabe hat hierbei Ribbon, mit deren Hilfe magische Geschosse abgefeuert werden können. Das ist allerdings noch lange nicht alles und im Verlaufe des Abenteuer erhält man noch diverse weitere Fähigkeiten, sodass man zum Ende ein beachtliches Arsenal aufgebaut hat, durch das man nach Belieben schalten kann.

Das braucht man allerdings auch, sobald man sich den Boss-Gegner stellen muss, von denen es ebenfalls eine recht hohe Anzahl gibt. Das eigene Arsenal ist jedoch das geringste Problem während dieser Kämpfe, denn hierbei verwandelt sich der Titel in eine waschechte Kugelhölle. Präzise Sprünge werden hierbei zum A und O des Überlebens, auffindbare Upgrades reichen nicht selten aber aus, um einige Treffer einstecken zu können. Während der Kugelhagel kommt leider die inzwischen recht schwache Technik der Vita zum Vorschein, denn die Framerate sinkt doch beachtlich – und das bei diesen Kämpfen leider nicht selten. Vielleicht soll es einem auch einfach nur einen besseren Überblick dafür geben, was einen erwartet. Die Entscheidung überlasse ich euch.

Items! Überall Items!
Einer der wichtigsten Aspekte von Titeln der Marke Metroidvania ist die Erkundung der Umgebung und da kann man sich bei Rabi-Ribi so richtig austoben. Sofern man auch nur ein bisschen das Gefühl für Geheimnisse hat, wird man bei Rabi-Ribi an unzähligen Stellen fündig. Und das Repertoire an Gegenständen, die gefunden werden können, ist ziemlich groß. Seien es einfache Statusverbesserungen oder aber grundsätzlich neue Fähigkeiten – Ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle. Und für so manches Extra muss man sich schon ganz schön ins Zeug legen.



Fazit:
Es ist absolut nicht einfach, an die Kaliber der Marke Metroid oder Castlevania heranzukommen, die dieses Genre so dermaßen geprägt haben. Besonders, weil man natürlich nicht einfach diese Spiele nachzumachen versucht, sondern etwas eigenes produzieren möchte. Rabi-Ribi schafft dies auf jeden Fall. Die Pixel-Optik ist charmant und trägt dem allgemein etwas niedlicher gehaltenen Flair bei. Die Sound ist abwechslungsreich und sorgt gerne für Ohrwürmer, das Gameplay macht Spaß und fordert an den richtigen Stellen. Die Boss-Kämpfe zeigen sich als besonderes Schmanckerl mit den Bullet-Hell-artigen Angriffsmustern und fordern selbst gekonnte Spieler des Genres. Einziges Manko ist, dass es durch dieses Effektfeuerwerk gerne einmal zu Slowdowns kommt. Da das Gesamtpaket aber mehr als stimmig ist, kann ich Rabi-Ribi für Freunde des Genres nur empfehlen!

Retter der Häschen: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an PQube für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Grandioser Action-Sidescroller mit viele Geheimnissen und knackigen Boss-Kämpfen – das gefällt!

Wertung

Eingängiges Gameplay

Unzählige Gegenstände zum Sammeln

Süße Pixel-Optik

Abwechslungsreicher Soundtrack

Fordernder Schwierigkeitsgrad (wenn man möchte)

Slowdowns bei Kugelhageln

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