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Spielname:
Asphalt: Injection

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Gameloft

Genre:
Racing

Release:
TBA

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

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Review: Asphalt: Injection

Lukas Knirschnig, 28.02.2012

3901°

3

Test mögen: Weitersagen:

Glühende Reifen fahren mit Höchstgeschwindigkeiten auf heißem Asphalt... Und dass seit dem 22.2.2012 auch auf der Playstation Vita. Der Name Asphalt wird sicher vielen Leuten, die einen Nintendo DS oder ein Smartphone besitzen, ein Begriff sein, denn dieses Spiel hat einmal ganz klein auf dem handlichen Mobilfunkgerät angefangen und sich immer weiter hochgearbeitet. Nun ist die Serie mit Asphalt Injection auch auf der PSVita angekommen. Aber ist es wirklich den Vollpreis von 25€ wert, wo es doch auf dem Handy um so viel billiger ist? Und ist das Spiel besser als die direkte Konkurrenz Ridge Racer und WipEout 2048? Diese, und noch mehr Fragen werden in unserem Review beantwortet.

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Das Spiel ist, wie ihr sicher schon erraten habt, ein Rennspiel in dem es wie in dem Genre nunmal üblich ist, all eure Konkurrenten im Staub hinter euch zurück zu lassen. Im Menübildschirm könnt ihr zwischen mehreren Spielmodi auswählen. Da gibt es das Freie Rennen, in welchem ihr euch einen beliebigen Wagen, und eine beliebige Strecke auswählt und ganz gemütlich gegen fünf Gegenspieler antretet. Dieser Modus ist besonders gut dafür geeignet, zu üben, Strecken und ihr Abkürzungen kennen zulernen, Geld zu sammeln und um Trophäen für das PSN zu verdienen. Dann gibt es noch die Garage, in der ihr euch frei bewegen und eure bereits erspielten Fahrzeuge betrachten könnt, den Mehrspielermodus in dem ihr im Prinzip dasselbe macht wie im Freien Rennen, nur Online mit realen Spielern. Kein Zweifel, dies macht natürlich um einiges mehr Spaß als alleine gegen viel zu schwache KI, allerdings wird hier an Spielmodi außer den obligatorischen Rundenrennen nicht viel geboten. Und zum Schluss gibt es natürlich noch den wichtigsten aller Spielmodi: Der Karrieremodus. In diesem fahrt ihr durch 20 verschiedene Ligen bis an die Spitze, und lasst dabei alle Gegner hinter euch. Dies hört sich jetzt zwar spaßig an, ist aber im Großen und Ganzen immer wieder dasselbe, da auch hier nur die selben Rennenmodi zur Auswahl stehen. Zwar gibt es hier leichte Variationen, wie dem üblichen Rundkurs-Rennen, einer Art KO-Modus in denen in regelmäßigen Abständen der letzplatzierte Fahrer ausscheidet, oder Polizei-Verfolgungsjagden, in denen ihr eine vorgegebene Zeit lang einer Armada von Polizei-Wagen entkommen müsst.

Die Rennen selbst spielen sich so ab: Ihr startet, wie in fast jedem anderen Rennspiel auch, an der letzten Position, und müsst euch immer weiter nach vorn kämpfen. Sobald der Startton erkling fahren alle Fahrzeuge auf einmal los, wobei die Gegner fast immer besser wegkommen als ihr. Wie schnell ihr seid könnt ihr nur dann erfahren wenn ihr euch die Mühe macht auf die linke untere, Bildschirmecke zu schauen, da der Tacho oftmals 200 km/h anzeigt obwohl das Gefühl eher dem Sonntagsverkehr gleicht. Bei der ersten schärferen Kurve angekommen versucht ihr zu driften, doch siehe da es will nicht richtig funktionieren, denn entweder der Drift wird nach einer bestimmten Zeit automatisch abgebrochen, oder ihr fahrt aufgrund der schlechten Drift-Steuerung gegen irgendeine Wand. Nachdem ihr euch wieder aufgerappelt habt, wollt ihr endlich aufholen und entscheidet euch deshalb dafür die Nitro-Symbole auf der Strecke aufzusammeln, um das Feld von hinten aufzuräumen. Außerdem können Gegner mithilfe von Nitro eliminiert werden, dafür müsst ihr nur unter Einsatz von Nitro gegen ein gegnerisches Fahrzeug fahren. Hört sich gut an? Theoretisch ja, in der Praxis allerdings, wird trotz der hohen Geschwindigkeit die dabei freigesetzt das Fahrverhalten kaum verändert. So drückt ihr also bei 230 km/h ein klein wenig nach rechts und schon macht der Wagen eine richtig schnelle Kurve ohne auch nur ein bisschen ins Schleudern zu kommen. Der Wagen bleibt perfekt auf der Straße liegen, und steuert sich insgesamt einfach viel zu nervös und steif. Das Gameplay ist somit alles andere als realistisch gehalten, was den Titel zwar leicht zugänglich für Anfänger macht, aber gleichermaßen auch den Schwierigkeitsgrad sehr gering hält. So fahrt ihr regelmäßig meilenweit vor den anderen über die Ziellinie - oder es geschieht das genaue Gegenteil, obwohl ihr eine nahezu perfekte Runde gefahren seid. Dies liegt unter anderem auch an der, wie bereits erwähnt, eher schlecht gelungenen Gegner-KI. Eure Konkurrenten bewegen sich fast ausschließlich nur auf der Ideal-Linie und machen von sich aus keine Fehler. Dafür tritt gelegentlich auch der Fall auf, dass diese plötzlich rasend schnell beschleunigen und euch trotz Höchstgeschwindigkeit einfach stehen lassen. Gutes Spieldesign sieht hier ganz klar anders aus, da dies kaum mehr als ein fragwürdiger Versuch ist die Schwierigkeit der Rennen künstlich zu erhöhen.

Grafik
Auf dieser Seite liegt das Spiel Welten von dem Konkurrenten WipEout 2048 entfernt. Dem Titel ist also ganz klar sein Mobilfunk-Ursprung anzumerken. Zwar gibt es einige hübsche Lichteffekte, allerdings ist die Umgebungsgrafik recht schlicht gehalten und die Fahrzeugmodelle laden beinahe dazu ein die Pixel einzeln zu zählen. Die Vita kann hier auf jedenfall mehr leisten.

Sound
Der Soundtrack spielt während den Rennen antreibend vor sich hin, allerdings fällt hier recht schnell auf dass ein lizensierter Soundtrack dem Titel durchaus gut getan hätte. Auch hier merkt man die simple Portierung von den aktuellen Smartphones. Die Motorengeräusche der Fahrzeuge hätten außerdem mehr hervorgehoben gehört, da sich diese trotz maximaler Einstellung im Soundmenü viel zu flach klingen. Dennoch reißen auch hier die Motorensounds nicht vom Hocker, da kaum ein hörbarer Unterschied zwischen einem schweren Audi oder einem kleinen Mini existiert.

Features
Die verschiedenen Spielmodi sind zwar ein guter Ansatz, allerdings bieten diese insgesamt einfach zu wenig Abwechslung durch das zu simpel gehaltene Gameplay. Immerhin werden dem geneigten Auto-Freak hier über 45 verschiedene lizensierte Autos von diversen Herstellern wie Lamborghini, Mini oder Audi geboten. Die Streckenauswahl hingegen fällt auch hier wieder leicht uninspiriert aus, da diese kaum durch ihr Design oder ihren Streckenverlauf glänzen können.



Fazit:
Lukas Knirschnig
Schade schade, die Asphalt-Serie fährt zwar in einer anderen Liga als Genre-Größen wie Wipeout, Gran Turismo und co, allerdings waren die bisherigen Ableger der Serie dennoch sehr spaßige Rennspiele. Mit Asphalt Injection wird auf der Vita allerdings kaum mehr als ein halbherziger Klon der Handy-Version geboten, was in der neuen Generation der Handhelds einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Wer also ein forderndes und authentisches Fahrerlebnis haben möchte, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Da gibt es mit WipEout 2048 und Ridge Racer bessere Vertreter des Genres in dem Launch-Lineup. Wer sich an diesen beiden Titeln bereits ausgetobt hat und auf neues Futter wartet, darf in der Zwischenzeit aber auch hier mal einen Blick riskieren.

Hans Weiler
Es hätte so schön sein können. Ein flotter Arcade-Racer der immer mal wieder für eine Runde zwischendurch einläd - genau das macht die Asphalt-Serie eigendlich aus. Was man hier geboten bekommt, ist auf der neuen Hardware aber einfach nicht mehr zeitgemäß. Die Grafik liegt kaum über der von Asphalt 4 auf meinem Smartphone und die Steuerung ist viel zu hektisch ausgefallen. Da vertreibe ich mir die Zeit lieber mit der klar besser gelungenen Konkurrenz. Vielleicht beim nächsten mal!

Fühlt sich wie im Berufsverkehr: Lukas Knirschnig für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.

Leserwertung:

Finger weg!
Deine Wertung:

-
Übereilte Portierung eines Handy-Spieles mit einigen Macken im Spieldesign

Wertung

MULTIPLAYER:

6.0

FAHRZEUGVERHALTEN:

4.0

GESCHWINDIGKEIT:

4.0
5
von 10

Viele lizensierte Fahrzeuge

20 Ligen

Grafisch nicht perfekt

Unrealistisches Fahrgefühl

Zu wenig Abwechslung

Kaum vorhandenes Geschwindigkeitsgefühl

Wie werten wir?

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3 Kommentare