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Spielname:
Virtua Tennis 4: World Tour Edition

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sega

Developer:
Sega

Genre:
Sport

Release:
22.02.2012 (erschienen)

Multiplayer:
2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Virtua Tennis 4: World Tour Edition

Review: Virtua Tennis 4: World Tour Edition

Denis Wewetzer, 05.03.2012

5604°

4

Test mögen: Weitersagen:

Nicht nur Fußball-Fans durften gleich zum Start der Playstation Vita mit ihrem Lieblingssport loslegen. Auch Freunde kleiner, gelber Bälle hatten gleich einen Titel auf den sie sich freuen konnten: Virtua Tennis 4: World Tour Edition von SEGA wurde gleich zu Beginn des Handhelds veröffentlicht – wie es schon recht üblich geworden ist bei der Reihe. Und das bedeutet natürlich, dass wir uns ansehen, ob es das Tennis-Spiel schafft den wesentlich bekannteren Sport zu verdrängen und sich neben Everybody's Golf einzureihen, welches ebenfalls gleich zum Launch veröffentlicht wurde. Dafür wurden etliche Schielzeiben zerstört, Küken zum ausschlüpfen und Ballläufer zur Verzweiflung gebracht.

Nicht nur Bands machen eine Tour
Wie der komplette Name es bereits verrät, ist der Hauptmodus von Virtua Tennis 4 die World Tour. In dieser erstellt man sich seinen eigenen Charakter, den man versucht an die Spitze der Weltrangliste – noch an Roger Federer und Co. - zu bringen. Extra für die Vita-Version der Spiels ist es bei der Charaktererstellung, neben dem üblichen vorgegeben Einstellungen mit vorgegebenen Gesichtern und allgemeinen Charaktermodellen, auch möglich das eigenen Gesicht mit der Kamera zu fotografieren und dem Spieler aufzuzwingen. Wem das dann allerdings noch nicht gefällt, kann auch die eigenen Gesichtszüge noch ein wenig anpassen, um dann so auszusehen, wie man es möchte. Nachdem nun auch noch andere Kleinigkeiten wie die Händigkeit, der Aufschlagsausruf etc. eingestellt wurden kann es auch schon mit der Tour losgehen.

In dieser bewegt man sich auf einer großen Karte von Feld zu Feld. Oder zumindest soweit, wie es einem die Tickets erlauben, die man gerade besitzt. Diese lassen einem pro Tour-Tag nämlich nur eine bestimmte Anzahl an Felder benutzen. Auf diesen Feldern befinden sich verschiedene Symbole mit unterschiedlichen Auswirkungen. Gelbe sind für Showmatches nach normalen Tennisregeln mit einem zufälligem Spieler oder dem gerade gewählten Partner für Doppels. Nach Abschluss dieser bekommt man Sterne und Geld. Wofür das Geld da ist, ist offensichtlich: Kaufen neuer Ausrüstung oder Kleidung für den eigenen aufsteigenen Tennisstar. Die Sterne hingegen gehen in die virtuelle Weltrangliste ein und erlauben es einem an bestimmten Turnieren innerhalb der Tour teilzunehmen. Außerdem wird neue Ausrüstung freigeschaltet, wenn man einen Rang aufsteigt. Je nach Leistung bei dem Spiel bekommt man außerdem auch noch einen Bonus, daher sollte man immer versuchen ein möglichst perfektes Spiel hinzulegen, denn dann ist dieser am größten.

Tennis ist nicht immer gleich Tennis
Kommt man dann auf die Tourkarte zurück wird einem außerdem noch Kondition abgezogen. Je nach Höhe der Kondition bekommt man bei Spielen Boni oder aber auch einen Nachteil. Ist sie zum Beispiel zu niedrig läuft der eigene Spieler langsamer, weshalb es schwieriger wird einen Sieg zu erringen. Die Kondition lässt sich allerdings auch verbessern: Und zwar auf blauen Feldern, welche Minispiele darstellen, für die Virtua Tennis berühmt ist. In diesen muss man verschiedene, kleine Herausforderungen bestehen. Zum Beispiel gilt es einen Fußball beim Aufschlag in ein Tor zu schlagen, welches von einem Torwart und Abwehrspielern gedeckt wird. Oder aber man läuft auf dem Spielfeld herum und muss Küken ausbrüten, sie vor Beschuss beschützen und dann zu ihren Eltern bringen. Schließt man diese ab erhöht sich unter Anderem die Ausdauer, allerdings auch andere Werte wie Netzspielfähigkeit oder Taktik. Erreichen diese bestimmte Höhen ist es einem möglich einen anderen Spielstil für die normalen Matches zu wählen, mit denen man den Gegner leichter einheizen kann – je nachdem, wie man selbst spielt. Jedoch sollte bedacht werden, dass man beim Bewältigen von Minispielen keine Sterne bekommt. Um an den großen Turnieren der Tour teilnehmen zu können, darf man sich also nicht nur auf diese konzentrieren.

Nebst dem World Tour-Modus gibt es allerdings natürlich noch andere Möglichkeiten um sein Tennis-Herz aufleben zu lassen. Die leichteste Methode bietet da der Arcade-Modus, in dem man sich einen Charakter seiner Wahl aussuchen darf – darunter auch Tennislegenden wie Boris Becker, wobei man auch seinen eigens erstellten Star nutzen kann – und fünf Matches in Folge spielt. Üblich für ein Spiel heutzutage ist auch der Mutliplayer-Modus, welcher sowohl über Ad-hoc mit bis zu vier Spielern, als auch über Internet funktioniert. Ähnlich wie im World Tour-Modus gibt es auch hier bei Siegen Sterne zu verdienen mit der man in einer Online-Rangliste aufsteigen kann um zu zeigen, was man alles im virtuellen Tennis drauf hat.

Hat man diese richtigen Matches allerdings irgendwann auch mal satt, kann man auch ein paar abwechslungsreichere Sachen machen. So sind alle Minispiele aus dem World Tour-Modus auch vom Hauptmenü aus wählbar und dort in mehreren Stufen hintereinander spielbar. Außerdem wurden die Features der Vita für ein paar Extra-Spiele ausgenutzt. So kann man sich im VT-Tennis direkt in die Position des Tennisspieler versetzen, indem man das Spiel aus der Egoperspektive heraus sieht. Mit Hilfe der Kamera kann man sich dann umschauen, steuert allerdings immernoch mit Hilfe der Tasten seinen Spieler. Abgesehen davon gibt es noch den Zweispieler-Modus an einem Gerät. Hier wird die Multitouch-Funktion des Screens benutzt, damit zwei Personen aus der Top-Down Perspektive gegeneinander Spielen können.

Gameplay
Bei Virtua Tennis gab es eigentlich noch nie großartige Probleme mit dem Gameplay und auch auf der Playstation Vita gibt es hier keine Schwierigkeiten. Die altbekannte Steuerung ist einfach zu erlernen und die neue Eingabemethode über dem Touchscreen funktioniert ebenfalls recht einfach und macht es sogar wesentlich gängiger, besondere Schläge ausführen. Ladezeiten sind so gut wie nicht vorhanden, sodass der Spielfluss niemals gestört wird. Lediglich online macht sich manchmal ein Lag breit, der bei einem Spiel, dass recht präzise und schnelle Eingaben fordert schon hinderlich sein kann.

Grafik
Einerseits fällt bei dem Spiel auf, dass es auf der leistungsstarken Vita gespielt wird und somit alles sehr flüssig läuft. Andererseits muss man bedenken, dass Virtua Tennis ein Spiel ist, bei dem keinerlei großen Effekte benutzt werden und der Bildschirm niemals voller Aktion ist. Von daher fällt es leider auch auf, dass der Titel bereits für andere Konsolen erschienen ist und somit die Grafikkraft dieser benutzt wurde. Es wäre also deutlich mehr drinne gewesen, als nun gezeigt wird.

Sound
Wer hier eine grandiose Meisterleistung erwartet, hat leider gefehlt. Es ist nunmal Tennis – wenn es auch mit dieversen Minispielen ausgeschmückt wurde. Er ist auf jeden Fall zweckmäßig, sodass man nicht vor einem stummen Spiel sitzt. Mehr darf man allerdings auch nicht erwarten, schließlich soll es eine realistische Version sein und nicht Mario Tennis Konkurrenz machen.

Features und Besonderheiten
Bei Virtua Tennis sollte man sich eher fragen, was nicht besonders ist. Die richtigen Tennis-Matches machen Spaß und durch die vielen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade ist sowohl für Profis des virtuellen Sports, als auch für Anfänger ordentlich Futter gegeben. Die ganzen Minispiele sorgen für ordentlich Abwechslung, sodass man sich nie in einem monoten Trott sieht. Die neuen Spiele, die extra für die Vita Variante sind ebenfalls sehr spaßig und vor Allem die Zweispieler Matches an einem Handheld locken vor die Vita. Wenn einem ganz langweilig ist, kann man seinen Charakter auch einfach mal mit den ganzen verschiedenen Gegenständen, die es zur Auswahl gibt kostümieren. Der Mutliplayer sollte dabei auch nicht vergessen werden, der mit einer Online-Rangliste auch noch einen guten Ansporn zum Verbessern gibt. Tennisfreunde haben also ordentlich zu tun.



Fazit:
Man kann sagen, was man möchte: Normales, stupides Tennis kriegt man in Virtua Tennis 4: World Tour Edition nicht geboten. Und das hat die Reihe auch schon länger etabliert. Zwar sind die eigentlichen Matches noch immer ein großer Bestandteil des Spiels, welcher gerade mit der Online-Option noch weiter in den Vordergrund gebracht wird, aber die Abwechslung, die das Spiel bietet sucht man in Sportspielen heutzutage manchmal vergebens. Die Features der Vita wurden gut eingesetzt, um noch ein wenig mehr aus der Marke herauszukitzeln und gerade die berühmten Minispiele machen immer wieder Spaß und locken zur Highscorejagd. Auch auf Sonys neuem Handheld können Freunde der Reihe undbesorgt zugreifen und auch Neulinge des Genres können sich durchaus mal am Titel versuchen – den Spaß macht Virtua Tennis auf jeden Fall.

Leserwertung:

Super
Deine Wertung:

-
Tennis, genau so, wie man es haben will. Und das mit der nötigen Portion Abwechslung

Wertung

MULTIPLAYER:

9.0

MODIVIELFALT:

10

STEUERUNG:

10
9
von 10

Langer, anspornender Singleplayer-Modus

Online-Spiele und Rangliste

Spaßige Minispiele

Gute Nutzung der neuen Features

Etwas schwache Grafik

Nicht so viele neue Ideen

Wie werten wir?

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4 Kommentare