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Spielname:
PulzAR

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
1,99 €

Publisher:
Sony

Developer:
XDev Studio Europe

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
13.06.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: PulzAR

Michael Holder, 15.07.2012

2643°

11

Test mögen: Weitersagen:

Ach ja, endlich ist es mal wieder Zeit die Welt zu retten - doch wie, ist die Frage. So eine Rettung haben wir ja schon in den verschiedensten Formen gesehen. Gerne kommen Atomwaffen und fiese Superschurken vor, doch diesesmal bedroht etwas anderes unseren schönen Planeten, und zwar sind es Meteoriten von unglaublichen Maßstäben. Ja, genau diese galaktischen Felsbrocken heißt es zu bezwingen. So lautet eure Mission in dem Puzzle-Spiel PulzAR, doch macht es auch Spaß diese Aufgabe zu erfüllen? Oder sollte man lieber das Geld sparen und die Erde sich selbst überlassen? Dies werdet ihr nun sehen oder eher gesagt lesen.

Fahrt den Laser hoch
Und los geht's, lasst uns Meteore vernichten. Als Begrüßung bekommen wir lediglich ein kleines Tutorial, das uns Anweisungen gibt, wie man die Laser lenkt. Denn die Strahlen werden eine wichtige Rolle auf unserer Mission spielen: sie haben die Aufgabe Raketen zu zünden, welche die Gesteinsbrocken zerstören werden. Jedenfalls sieht es so in der Theorie aus, doch leider waren die Wissenschaftler, welche sich diesen tollen Plan überlegt haben nicht in der Lage die Lichtbündel auch richtig aufzustellen. Das bleibt natürlich an uns hängen.

Nun lasst uns loslegen und fangen wir mit einer simplen Frage an: Wie lenkt man die Laser denn nun? Dies geschieht mithilfe von Spiegeln, die der Spieler richtig aufstellen muss, damit sie das dafür vorgesehene Ziel treffen. Hört sich recht leicht an und das ist es auch - zunächst - aber nach einiger Zeit wird es doch etwas kniffliger. Langsam werden es mehr Strahlen und nicht nur die Anzahl ändert sich, nein, auch die Farben fallen verschieden aus. Insgesamt gibt es drei verschiedene Arten von Strahlen, welche wir natürlich auch ändern müssen. Dies wäre vermutlich einer der kniffligsten Teile in PulzAR, wären da nicht die Geräte, die den Laser in zwei Strahlen teilen. So, nun genug von Laserstrahlen. Schließlich bewirken diese ja auch etwas, was genau möchte ich euch nun gern genauer erklären. Das Ziel heißt, wie schon gesagt, jagt den Meteor weg - und hierfür haben wir eine Rakete. Die Rakete wiederum aktiviert man, indem man den Laser auf eine Zielscheibe lenkt, jedoch muss auch die Farbe des Schusses mit der des Ziels übereinstimmen. Soll heißen: Blau auf Blau, Gelb auf Gelb, aber nicht Gelb auf Blau. Wenn ihr das alles beherrscht und beachtet, steht euch eigentlich kaum noch was im Wege.

Augmented Reality: Segen oder Fluch?
Ist es wirklich so toll, wenn man jeden Ort in einen Raketenstützpunkt umwandeln kann? Nun, solang alles virtuell bleibt, ist es vollkommen in Ordnung - wären da nicht ein paar kleine Problemen. Zum einem hätten wir da etwas sehr Nerviges, und zwar die Spielfeld AR-Karte. Diese wechselt nämlich gern. Wenn ihr gerade dabei seid, eine Karte zu legen die als Spiegel fungieren soll aber aus Versehen über die Spielfeld-karte kommt rutscht gern mal die gesamte Basis um eine paar Zentimeter und macht eure ganze Arbeit zunichte. Demnach muss man alles wieder neu positionieren und hoffen, dass doch noch alles funktioniert. Probleme dieser Art treten leider öfters auf und können daher recht nervig sein. Da gäbe es auch noch die Sache mit dem Winkel der Vita, wenn ihr diese nämlich falsch haltet, kann es auch gern passieren, dass so manches Lichtbündel daneben geht, obwohl es vorher problemlos geklappt hat.

Gameplay
Das schöne Gameplay ist ja das Wichtigste, aber kann es auch überzeugen? Wie es bei augmented reality-Spielen üblich ist, muss man auf einen hellen Raum achten, sonst werden die Karten nicht erkannt - was im übrigen manchmal auch recht störend sein kann. Mal abgesehen davon sollte man auch ALLE Sechs Karten zur Hand haben sonst kommt man bald in eine Zwickmühle. Doch nun aber wirklich zum Wesentlichen. Es ist simpel und geht auch locker von der Hand, man lenkt die Strahlen dank den bereits erwähnten Spiegel oder Teiler. Der Spieler legt eins der Objekte auf das Spielfeld und schon geht es los. Mit den Analogsticks steuert man die Geräte in die gewünschte Richtung (natürlich auf die Zielscheiben) und wenn alle ausgelöst sind, startet die Rakete und zerstört den gefährlichen Meteoriten. Doch Achtung, es läuft immer ein Timer mit und falls ihr nicht schnell genug seid, fallen kleine Steinchen aus dem All und lösen kleine Beben aus, welche eure Basis in Mitleidenschaft ziehen. Dies zeigt sich besonders dadurch, dass die Stellungen eurer Objekte verschoben werden.

Technik
Die Grafik ist, wie man sich bei einem AR Spiel denken kann, nicht das Beste, allerdings durchaus auch nicht schlecht. Von einem Titel, der gerade einmal zwei Euro kostet, sollte man schließlich auch nicht zu viel erwarten. Der Sound fällt etwas eintönig aus, was aber nicht sonderlich störend ist. Er trägt immernoch positiv zur Atmosphäre bei.



Fazit:
Im Gesamten ist PulzAR für den kleinen Preis von zwei Euro durchaus erschwinglich und für Leute die mit der augmented reality- Funktion mal etwas sinnvolleres anfangen wollen, als Frobisher says oder Cliff Diving zu spielen, können wirklich mal einen Blick riskieren. Jedoch ist der Titel für die knallharten "Coregamer" unter uns wohl nichts. Obwohl dazu gesagt werden muss, dass PulzAR zum Schluss doch ordentlich fordert.

Hat Lust auf kleine augmented reality-Spielchen bekommen: Michael Holder für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionscodes.

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Unterhaltsames AR-Getue mit niedrigem Schwierigkeitsgrad und ein paar Macken.

Wertung

Zeigt die Möglichkeiten die mit der AR enstehen...

Geringer und Fairer Preis

Schnelle Trophy-Sammlung

...und damit auch die Fehler

Kurze Spieldauer

Wird erst am Ende wirklich schwerer

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11 Kommentare