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Spielname:
Super Stardust Delta

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
7,99 €

Publisher:
Sony

Developer:
Housemarque

Genre:
Action

Release:
22.02.2012 (erschienen)

Multiplayer:
kein

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Super Stardust Delta

Stefan Thiermann, 12.08.2012

4031°

11

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Der Weltraum. Unendliche Weiten. Die einsame Besatzung eines Raumschiffs ist unterwegs, um – ja, was eigentlich zu machen? Richtig: auf Steine schießen. Ist doch logisch! Was soll man auch sonst machen, wenn es in der näheren Umgebung nichts als Vakuum gibt? Natürlich ist das noch lange nicht alles, was Super Stardust Delta zu bieten hat. Wir haben uns deshalb angeschaut, was die wilde Weltraumballerei noch parat hält. Abgesehen vom Vita-Ableger der Stardust-Serie, gibt es übrigens noch zwei weitere Teile, die auf PS3 und PSP erhältlich sind. Entwickelt wurden sie allesamt vom finnischen Entwickler Housemarque, der eventuell dem einen oder anderen auch durch den wunderschönen (und sehr empfehlenswerten) Xbox 360- und Playstation 3-Platformer Outland bekannt sein dürfte. Aber dringen wir doch weiter in die bereits erwähnten unendlichen Weiten ein. Also ab dafür!

Wir alle sind aus Sternenstaub... oder wie hieß das Lied noch?
Sollte es unter euch noch Menschen geben, die bisher nicht wussten, was Stardust ist und wie es gespielt wird: kein Problem, der Onkel erklärt’s euch! Wie eingangs schon erwähnt, seid ihr mit einem Raumschiff unterwegs, um insgesamt fünf Planeten vor Meteoriteneinschlägen und Feinden zu schützen. Hauptsächlich wird das Spiel dabei mit den beiden Sticks gesteuert: der Linke wird benutzt, um das Schiff zu bewegen und der Rechte ist zum Abfeuern der schlagkräftigen Argumente gedacht. Dies funktioniert wunderbar und es ist ein Paradebeispiel dafür, dass sich die zwei Knüppelchen der PSVita wirklich auszahlen. Aber auch die anderen Eingabemöglichkeiten werden genutzt, um die in ihrer Zahl begrenzten Spezialattacken auszulösen. Schüttelt ihr das Spielgerät, wird eine mächtige Bombe ausgelöst, die alle Objekte in der Umgebung pulverisiert. Mit einem Druck auf den Touchscreen feuert ihr eine Salve Raketen ab und der Druck auf das hintere Touchpad erzeugt ein schwarzes Loch, das gegnerische Einheiten und Meteoriten platt macht, die in Scharen um euch schwirren. Standardmäßig sind dabei zwei verschiedene Wummen vorgesehen: eine Rote und eine Blaue, die passend zu den Farben der Feinde abgefeuert werden sollten. Die L-Taste löst einen Boost aus, der sehr nützlich ist, um aus brenzligen Situationen zu entfliehen. Insgesamt geht die Steuerung sehr gut von der Hand und man hat immer die optimale Kontrolle über das teilweise recht hektische Spielgeschehen.

Des Öfteren haben die Meteoriten leuchtend grüne Einschlüsse, die Bonuspunkte, Spezialattacken oder Waffenverbesserungen enthalten. Ziel des Spiels ist, die höchstmögliche Punktzahl zu erreichen. Auf jedem Planeten gibt es dabei jeweils fünf Angriffswellen, an deren Ende euch ein Bossgegner ans Leder will.

Wer die Wahl hat, hat die Qual
Nach Spielstart erwartet einen zunächst ein recht karges Menü, von dem aus wir nun diverse Auswahlmöglichkeiten haben. Starten wir doch gleich mit der Hauptsache: dem Arcademodus. Hier müsst ihr besagte fünf Planeten vor dem Untergang retten, wobei es zwei verschiedene Spielvarianten gibt. Bei „Delta“ habt ihr oben beschriebene Spezialattacken zur Verfügung – im Gegensatz zu „Pur“, wo dies nicht der Fall ist, was diese Variante natürlich etwas anspruchsvoller Macht. Besagte Planeten können nicht nur im Arcademodus, sondern auch einzeln angegangen werden. Auch hier steht wieder die Auswahl zwischen „Delta“ und „Pur“ – ebenso wie im Endlosspiel. In einem weiteren Modus darf ausschließlich mit Bomben argumentiert werden, in einem anderen hat man gar keine Waffen und geht stattdessen ausschließlich mit dem Boost auf Kollisionskurs, um gegnerische Einheiten und Meteoriten aus dem Weg zu rammen. Besonders cool ist „Doppelwaffe“. Hier muss keine Waffe gewechselt werden, stattdessen hat man von vornherein beide ausgerüstet und diese werden jeweils durch einen der beiden Sticks ausgelöst. Das Raumschiff selbst wird dabei durch Neigung der PSVita gesteuert. Ihr habt dabei immer jeweils zwei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung.

Ihr seht schon: hier könnt ihr auf mannigfache Art und Weise um den Highscore ballern. Leider unterscheiden sich einige der Modi kaum voneinander. So können beispielsweise auch im Arcademodus die Planeten einzeln ausgewählt werden. Es macht zwar was her, wenn man einen Modus mehr im Menü anbieten kann, ist in dem Fall aber sinnlos. Leider kommt ihr nur in den Genuss all dieser Spielvarianten, wenn ihr euch gleich einen DLC zulegt. Dieser wird auf Wunsch auch direkt mit dem Spiel gekoppelt angeboten, sodass ihr auf einen Preis von 9,99 € kommt – für mich aber ein absolut gerechtfertigter Preis, da der Wiederspielwert sehr hoch ist, wenn einen die Highscorejagd motiviert. Leute, die auf der Suche nach einer ausgeklügelten Story sind, sollten sich die Anschaffung des Spiels aber zweimal überlegen, denn diese ist nicht vorhanden.

Der kleine Snack für zwischendurch
Super Stardust Delta bietet aber auch abseits der beschriebenen Hauptmodi Einiges an Inhalten. So habt ihr die Wahl zwischen fünf verschiedenen Minispielen, die allesamt recht spaßig ausgefallen sind. In „Zerstören!“ müssen Asteroiden buchstäblich zwischen den Fingern zerquetscht werden, indem man sie auf dem Touchscreen und –pad gleichermaßen berührt. In „Disc-Slider“ steuert ihr eine blaue Scheibe und versucht so, eure Gegner zu zerstören. „Orbit-Bomber“ gibt euch die Möglichkeit mittels Neigung der PSVita zu zielen und durch Druck auf die Schultertasten zu ballern. Im Minispiel „Rock’n’Roll“ steuert ihr einen rollenden Asteroiden und „Trucker“ gibt einen die Kontrolle über einen Traktorstrahl, mit dem man grüne Kerne mit Bonuspunkten kollidieren lassen muss. Die Minispielchen sind natürlich lange nicht so motivierend und spaßig wie der Hauptteil von Super Stardust Delta, jedoch kann man auch hier seinen Spaß haben, wobei die Jagd nach der höchsten Punktzahl natürlich nicht ganz unschuldig ist.

Selbstverständlich werden eure Rekorde in all diesen Spielvarianten und -modi übersichtlich festgehalten, wobei verschiedene Filter nach Modus und Herkunft gesetzt werden können. Unschön ist lediglich, dass Spieler verschiedener Schwierigkeitsgrade gemeinsam in den Bestenlisten auftauchen, ohne die Möglichkeit der Trennung.

Eine Spielstatistik gibt euch nicht nur Auskunft darüber, wie viel Zeit ihr schon mit Super Stardust Delta verbracht habt, sondern macht auch die Anzahl der Tode, Gesamtpunkte und allerlei andere Daten nachvollziehbar.

Technik
Ein Punkt, in dem Super Stardust Delta wirklich heraussticht, ist die Technik. Optisch gehört das Spiel zum Besten, was ihr momentan auf Sony‘s aktuellem Handheld finden könnt. Das Display ist stets mit Objekten, sowie Licht- und Partikeleffekten übersät, die allesamt wunderbar aussehen. Und das Beste daran: die Framerate bleibt dabei stets stabil auf hohem Niveau und es gibt keine nennenswerten Einbrüche. Hier zeigt sich wirklich, dass die Vita eine mobile PS3 ist, denn Super Stardust Delta steht seinem großen Vorbild optisch in nichts nach.

Auch die Sounduntermalung kann sich hören lassen. Der treibende elektronische Beat passt perfekt zum Spielgeschehen und ist dabei sehr eingängig. Zum optischen Feuerwerk gibt es auch die passenden Effekte, die den technischen Gesamteindruck abrunden und dem Tester das Prädikat „eindrucksvoll“ abringen. Mehr davon!



Fazit:
Ganz ehrlich, Leute? Wir haben hier einen der bisher besten (Download-)Titel für die PSVita vor uns, der auf ganzer Linie überzeugen kann. Egal ob Technik, Spielbarkeit, Langzeitmotivation (wie gesagt: wenn man mit Highscorejagden was anfangen kann) – alles befindet sich auf höchstem Niveau. Ebenso kommen sämtliche Steuerungsvarianten der PSVita zum Einsatz und wirken nicht wie so häufig aufgesetzt, sondern sind sinnvoll ins Spielgeschehen eingebunden. Demnach kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung für alle aussprechen, die Sony’s Handheld ihr Eigen nennen und ihren Freunden mal zeigen wollen, was das Teil so auf dem Kasten hat – sowie ein verdammt gutes Spiel haben wollen. Die knapp 10 € für das Spiel (inklusive DLC) könnt ihr auf jeden Fall auch sehr viel sinnfreier verplempern!

Hat immernoch kein Heimweh von seinem Weltraumausflug: Stefan Thiermann für PlanetVITA.de

Leserwertung:

*****

Pflichtkauf
Deine Wertung:

-
Technisch eindrucksvolle Weltraumballerei, die lange motiviert und mit optimaler Spielbarkeit besticht.

Wertung

optimale Spielbarkeit

motivierende Highscorejagd

grandiose Optik

guter Soundtrack

sinnvolle Einbindung der Steuerungsvarianten

Vielzahl an Modi

gute Minispiele

DLC rundet Vielfalt erst ab

einige Modi sind redundant

teils unglückliche Anordnung der Bestenlisten

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