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Spielname:
Street Fighter x Tekken

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Capcom

Developer:
Capcom

Genre:
Fighting

Release:
TBA

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Hands-On: Street Fighter x Tekken

Denis Wewetzer, 17.08.2012

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Wenn ein Genre auf der Playstation Vita schon jetzt zu genüge vertreten ist, dann werden das die Fighting-Games sein. Mit Spielen wie Reality Fighters und Blazblue Continuum Shift Extend haben wir auch einen Vertreter, der es eher mäßig geschafft hat zu überzeugen und einen, über den wir uns heute noch wieder und wieder prügeln. Capcom setzt nun etwas verspätet mit Street Fighter x Tekken auch auf der Vita nach – die Konsolenvarianten sind schließlich bereits seit längerer Zeit im Handel erhältlich. Die Wartezeit hat allerdings einen Vorteil: Zwölf neue Charaktere, welche in der Heimkonsolen-Version für teuer Geld nachgekauft werden müssen, sind von Anfang an auf dem Handheld vorhanden. Außerdem wurden noch ein paar andere Änderungen vorgenommen, die wir auf der gamescom dieses Jahr mal etwas genauer beleuchten konnten.

It’s Street Fighter, all right
Wie bekannt sein sollte, gibt es zwei collaborations-Projekte zwischen den Tekken und Street Fighter-Entwicklern: Street Fighter x Tekken und Tekken x Street Fighter. Ersteres greift dabei auf die bekannten 2D-Kämpfe vom beliebten Fighting-Game zurück. Hier ist fürs Erste alles wie gewohnt, mit einem Unterschied: Es sind Tag-Kämpfe. Also wird man sich mit einem zweiten Charakter abwechselnd in den Ring stürzen und zwischendurch wechseln können – wenn man möchte, natürlich. Auch etwas ungewöhnlich für einen Tag-Kampf ist, dass es ausreicht wenn nur einer der beiden Charaktere ausgeschaltet wird, um den kompletten Rundensieg zu gewinnen. Dementsprechend sollte man aufpassen, ob und wann man seine zwei Vertreter auswechselt.

Wer schon einmal Capcom’s netten Prügel gespielt hat, wird sich sofort heimisch fühlen – und das nicht nur mit Ryu, Ken und Co. Auch die gesamte Tekken-Riege wurde unglaublich gut auf die Engine des 2D-Fighters angepasst und lassen sich ebenso gut steuern wie alle anderen Charaktere. Im Kampf selbst gibt es neben der Tatsache, dass es nun Tag-Kämpfe sind noch weitere Verfeinerungen. So können die Spezialangriffe nun auch angewandt werden, sollte die dazugehörige Leiste noch nicht aufgefüllt sein. Dafür muss man einen für jeden Charakter spezifischen Angriff jedoch eine Weile lang aufladen und in dieser Zeit ist man den Angriffe des Gegners Schutzlos ausgeliefert. Abgesehen davon gibt es nun so genannte Gems, welche sich unter bestimmten Umständen im Kampf aktivieren. Schafft man es zum Beispiel, fünf gegnerische Angriffe zu blocken ist es möglich, für eine Zeit lang einen Angriffsschub zu bekommen oder vielleicht ein wenig Leben zurück zu gewinnen. Die Gems lassen sich für jeden Charakter selbst umstellen und auf den eigenen Kampfstil anpassen um deren manchmal überragende Effekte zu erhalten. Je stärker ein solcher Effekt ist, desto schwieriger ist es jedoch meistens, diesen zu aktivieren.

So viele Modi – was soll ich nur machen?
Man möchte vielleicht meinen, dass sich Capcom für dieses spezielle Projekt ein paar weitere Modi ausgedacht hat, allerdings ist dies bisher nicht der Fall. Sollte man Street Fighter IV gespielt haben, weiß man genau, was einen erwartet. Der übliche Arcade-Modus, die Möglichkeit im einfachen Versus gegen einen CPU anzutreten, der Kampf über das Internet oder auch im Ad-Hoc mit einem Freund, der sich direkt neben einem befindet. Zudem gibt es das Training, bei dem man seinen Fähigkeiten schleifen kann und dann noch die Herausforderungen. Unter all‘ diesen Modi haben sich aber doch zwei kleinere, neue versteckt. So ist es im Arcade-Modus nicht nur möglich die Storys der Charaktere durchzuspielen, sondern auch mit einem Team im endlosen Kampf anzutreten und so einen Gegner nach dem anderen zu erledigen. Unter den Herausforderungen befinden sich zu nun neben den Challenges, mit denen man die ganzen Angriffe eines Charakters kennenlernt und der sich meist besonders gut zum Üben eignet, auch die Missionen. Unter diesen darf man sich mal leichte, mal sehr schwere Kämpfe vorstellen, die unter besonderen Umständen gewonnen werden müssen. Unter Anderem muss man es schaffen seinen Kontrahenten auszuschalten ohne eine Spezialattacke zu verwenden.

Prognose:
Wer die Konsolenvariante kennt, weiß was einem bei Street Fighter x Tekken erwartet. Es gibt keine großartigen Neuerungen, außer den 12 DLC-Charakteren, die bereits von Anfang an vorhanden sein werden. Abgesehen davon werden manche Menüs nun ausschließlich mit dem Touch-Screen bedient, was mehr nach der Aussage „Wir haben einen Touch-Screen – wir müssen ihn benutzen!“ erscheint, da es wirklich gezwungen wirkt. Im Kampf selbst hat sich tatsächlich nichts verändert, es funktioniert also alles wunderbar und die Grafik ist ebenso ansehnlich. Im Großen Ganzen lässt sich also nur sagen: Mit diesem Titel von Capcom haben wir immernoch einen wirklich guten Vertreter des Fighting-Genre vor uns, wer jedoch bereits die Konsolen-Version besitzt sollte nach diesem ersten Eindruck des Titels erst einmal abwarten, ob sich tatsächlich im Vergleich zur Heimkonsole nichts geändert hat. Dies lässt sich jedoch Ende Oktober leicht herausfinden.


Leserwertung:

*****

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-
Fast eine 1 zu 1 Umsetzung der Konsolespiele mit mehr Charakteren – und sonst nichts. Aber vielleicht kommt da ja noch was…

Prognose
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