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Spielname:
Ecolibrium

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sony

Developer:
Sony

Genre:
Simulation

Release:
12.09.2012 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Kurztest: Ecolibrium

Kevin Jensen, 10.10.2012

6514°

7

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Spätestens nach einem Besuch eines skandinavischen Möbelbauhauses wird man den Begriff „Lockvogelangebot“ bestens kennen. Im Geschäft noch hoch erfreut über das tolle Schnäppchen, sitzt man später im trauen Heim und wundert sich, warum man eigentlich das Möbelstück mit ominösen Namen eines ehemaligen Berliner Eisbären gekauft hat. Nach einer ausgeklügelten Schlacht mit der Betriebsanleitung und mühelosen Versuchen den Service ans Telefon zu holen, bei defekten Bauteilen muss man sich irgendwann zufrieden geben und warten, bis man erneut in den Shop schlendern darf. Ähnlich verhält es sich mit Ecolibrium aus dem Hause Sony.

Der Green Peace-Simulator für zwischendurch.
Die Idee dahinter ist gar nicht schlecht: Das Konzept nennt sich Echtzeit-Ökösystem-Simulator und das Ziel ist es mittels Flora und Fauna ein Systemgleichgewicht zu erziehlen, um ordentlich Punkte zu kassieren. Bevor man richtig loslegen kann, gilt es erst die Tutorials und Herausforderungen zu bestehen, denn gänzlich ohne Vorahnung ist man hoffnungslos verloren in der tiefen Wildnis des Sony-Ökotops. Wenn man das Konzept erstmal verstanden hat kann es weiter gehen. Im Prinzip gilt es ein zweiteiliges Schwere-Stein-Papier-Konzept zu meistern. Dabei muss man die goldene Grundregel beachten: „Es gibt immer einen größeren Fisch!“. Setzt man Tiere ins Ökosystem ein, so heißt es fressen und gefressen werden. Raubkatzen fressen Fischreiher und diese fressen Ponys, wenn mal das Gleichgewicht des Ökosystems aus den fugen läuft. Und was fressen Ponys? Grass. Diese elenden Raucher. Und dabei hört man die kleine Tochter schon im Hintergrund aufschreien: „Nein, Papa die dürfen keine Ponys fressen!“.

Das gleiche Konzept gilt es auch in der Welt der Flora zu beachten. Pflanzen brauchen bekanntlich Liebe und wer davon nicht viel übrig hat, wirtschaftet die Welt schneller zugrunde als einem lieb ist. Auch hier gibt es ein Dreigespann an Statuswerten, die da wären: Feuchtigkeit, Nahrungsgehalt für Tiere und Mineralien. Planzen die Feuchtigkeit Produzieren brauchen Mineralien, und Nährplanzen brauchen Wasser. Alternativ gibt es auch diverse Artefakte, die das Ökosystem aufwerten können.

Sie waren jung und brauchten das Tier.
Passt man auf, dass alles stimmig ist, so wächst und gedeiht das System, Tiere entwickeln sich und man kann immer mehr Arten einbauen. Zumindest wenn man das Geld hat! Viele Arten können nur erworben oder geangelt werden, wenn man entweder mit dem 3G-Vita-Gerät durch die Landen streift oder alternativ Boosterpacks kauft. Diese schlagen in gestaffelten Preisen von 29 Cent bis 1,49 Euro zu buche und wer in einer Onlineherausforderung eine Chance haben möchte, der wird um den Kauf fast nicht herumkommen.



Fazit:
Ecolibrium ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen wird es gänzlich kostenlos angeboten, doch wer wirklich die gesamte Bandbreite des Spiels ausnutzen möchte, darf sich auf Mikrotransaktionen gefasst machen. Manche Arten können nur sehr schwer auf normalen Wege „erwirtschaftet“ werden. Das Konzept sieht anfänglich sehr tiefgründig aus, doch schaut man hinter die Fassade, ist es relativ einfacher Natur und man braucht entweder viel Zeit oder ein bisschen Taschengeld, um schnelle Erfolge zu ziehen. Spaßig nur, um sich die lange Durststrecke des Vita-Spielemangels zu überbrücken oder man steht auf langatmige und zeitintensive Öko-Geschichten für zwischendurch.

Is(s)t total öko: Kevin Jensen für PlanetVITA.de

Leserwertung:

*****

Finger weg!
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-
Öko-Simulator für geduldige Weltenverbesserer.

Wertung

Kostenlos erhältlich

Ponys hat man zum Fressen gern

Interessantes Konzept...

Mini-Transaktionen nötig um schnelle Erfolge zu haben

Langatmiges Spielkonzept

... das auf Dauer den Reiz verliert.

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7 Kommentare